Nachrichten aus Deutschland: „Wie aus dem Nichts“ zusammengebrochen: Schalke-Fan stirbt auf dem Weg zum Stadion

Wolfsburg: Schalke-Fan stirbt auf dem Weg zum StadionEin 41 Jahre alter Fußballfan des FC Schalke 04 ist auf dem Weg zur Bundesliga-Partie gegen den VfL Wolfsburg gestorben. Der Mann sei auf dem Weg ins Stadion am Mittwochabend „wie aus dem Nichts“ zusammengebrochen, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Todesursache war zunächst unklar. „Zur Krankengeschichte ist uns nichts bekannt.“ Der Mann sei in Begleitung weiterer Fans gewesen, hieß es. Im Stadion machte Information über den Todesfall schnell die Runde. Der Stadionsprecher informierte dann während der Partie darüber. Aus Respekt und Anteilnahme verzichteten beide Fanlager in der zweiten Halbzeit auf die Anfeuerung ihrer Mannschaft. Weitere Details zum Tod des Fans nannte der Stadionsprecher nicht. VfL-Fans zeigten ein Banner mit den Worten „Ruhe in Frieden“.Quelle: DPAFrankfurt am Main: Virus legt Stadtverwaltung und Ämter lahmEin Viren-Angriff hat Internetauftritt der Stadt Frankfurt lahmgelegt haben. Wie die Stadt per Twitter bestätigte, sind die Online-Angebote auf am Donnerstag vorerst nicht erreichbar. Auch Publikumsverkehr sei in den Ämtern derzeit nicht möglich. Auslöser für den Blackout war wohl der Alarm eines Virenscanners im Bürgeramt in Fechenheim, sagt ein Sprecher des zuständigen Dezernats. Am Mittwoch gegen 14 Uhr hatte dieser dort offenbar eine Spam-Mail entdeckt, an der eine Schadsoftware hing. Daraufhin seien alle Systeme heruntergefahren worden. Die Stadtverwaltung und ihre Mitarbeiter sind derzeit nur telefonisch erreichbar. Laut Stadt sollen die Systeme im Laufe des Tages wieder hochgefahren werden.Quelle: Twitter, „HitRadio FFH“Mayen: Unbekannte klauen Weihnachtsbaum der FeuerwehrWenige Tage vor Weihnachten haben unbekannte Diebe in dem rheinland-pfälzischen Bell bei Mendig der örtlichen Feuerwehr ihren Weihnachtsbaum geklaut. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wurde die knapp vier Meter hohe Nordmanntanne inklusive Lichterketten in der Nacht zu Mittwoch vor dem Feuerwehrhaus abgebaut und mitgenommen. Wegen der Größe des Baums gehe man von mehreren Tätern aus. Im Moment werde noch ermittelt, man sei aber zuversichtlich, die Täter zu finden, da sich die Tat in der 1500-Einwohner-Gemeinde schnell herumspreche, ergänzte ein Sprecher.Quelle: DPANachrichten aus Deutschland von Mittwoch, 18.12. 2019Nördlingen: 14-jähriger mobbte Schüler mit falscher TodesanzeigeNach der Veröffentlichung einer falschen Todesanzeige über einen 13-Jährigen in einer Tageszeitung hat ein Mitschüler die Mobbing-Vorwürfe am Mittwoch weitgehend eingeräumt. Der 14-Jährige hatte nach bisherigen Erkenntnissen online eine Traueranzeige aufgegeben, die den Tod des 13 Jahre alten Jungen der Realschule im nordschwäbischen Nördlingen vermeldete.Unmittelbar nach Erscheinen der Anzeige am Freitag hatte die Kripo den verdächtigen Mitschüler vernommen. Doch zunächst bestritt er die Taten. Bei einer weiteren Vernehmung habe „der 14-Jährige zwischenzeitlich die ihm zur Last gelegten Taten größtenteils eingeräumt“, teilten die Beamten nun mit. Die Ermittlungen zum Motiv dauerten noch an. Es dürfte „im Persönlichkeitsbild des offenbar IT-affinen Jugendlichen zu suchen“ sein, erklärte die Polizei.An der Schule waren schon im November Mobbingfälle bekanntgeworden. Fünf Mädchen und Jungen der achten Jahrgangsstufe waren nach Polizeiangaben Opfer der Angriffe. Die Kinder wurden mit Pornografie und falschen Internetbestellungen belästigt. In der Folge gab es einen Infoabend für Schüler und Eltern, an der auch eine Präventionsbeamtin der Polizei teilnahm. Dennoch wurden danach mehrere falsche Todesanzeigen für Schüler in der Zeitung gebucht, eine davon erschien dann auch.Quelle: DPAWuppertal: Mann soll Tochter im Internet zum Sex angeboten habenEin Vater soll in Wuppertal seine minderjährige Tochter fremden Männern kostenlos zum Sex angeboten haben. Acht Männer seien auf das Angebot eingegangen, sagte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft am Mittwoch auf Anfrage. Der 50-Jährige sei angeklagt und am Dienstag festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft hat einen Haftbefehl gegen den Mann beantragt.Die Anklage wirft dem Mann sexuellen Missbrauch Schutzbefohlener und Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger vor. Der 50-Jährige habe dabei zugesehen, wie die Fremden seine 15-Jährige Tochter missbrauchten. Das Mädchen habe er zuvor unter Druck gesetzt. Er habe seine Tochter auf einer frei zugänglichen Internetplattform angeboten. Die Ermittlungen gegen den Mann dauerten bereits seit April an. Einer der acht Männer, ein 41-Jähriger, habe im Nachhinein Anzeige erstattet. Ihm sei das Ganze seltsam vorgekommen. Der Vater habe ihm gegenüber behauptet, das Mädchen sei volljährig.Quelle: DPAOldenburg: Radfahrer absichtlich mit Auto angefahren – lebenslange HaftEin 62 Jahre alter Obdachloser wollte ins Gefängnis – und kommt ins Gefängnis: Das Landgericht Oldenburg hat den Mann am Dienstag wegen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Er hatte im Juni absichtlich einen Radfahrer angefahren und schwer verletzt. Nach Angaben eines Gerichtssprechers zeigte der Angeklagte in seinem letzten Wort so etwas wie Reue. Er stellte in Aussicht, dass seine Rentenzahlungen an das Opfer gehen sollten.Die Tat hatte sich in der Nähe von Oldenburg in Niedersachsen ereignet. Der Deutsche aus Mönchengladbach war zu der Zeit ohne festen Wohnsitz und ohne Einkommen. Er hatte nur noch sein Auto, dessen Zulassung schon anderthalb Jahre abgelaufen war. Dieses steuerte er über die Gegenfahrbahn auf den Fahrradweg, wo er einen ihm völlig unbekannten 48 Jahre alten Radfahrer rammte. Der Schwerverletzte war mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden.Das Gericht bewertete dieses Vorgehen als heimtückisch und habgierig – beides juristische Merkmale für eine Verurteilung wegen Mordes oder versuchten Mordes. Er habe sich „eine Rundumversorgung in einer Justizvollzugsanstalt“ sichern wollen, sagte der Sprecher. Die Richter folgten dem Antrag der Staatsanwaltschaft einer lebenslangen Strafe, während die Verteidiger neun Jahre Haft gefordert hatten.Quelle: DPABielefeld: Polizisten fangen sechs ausgebüxte Esel einEin offenbar durch Wildtiere niedergerissener Weidezaun hat sechs Esel in Bielefeld zu einem Ausflug in die nähere Umgebung inspiriert. Ein Zeuge erblickte die Tiere am frühen Mittwochmorgen auf einer Straße, wie die Polizei mitteilte. Der Mann rief daraufhin die Polizei.Streifenbeamte und der zwischenzeitlich informierte Eigentümer der ausgebüxten Esel fingen die Tiere ein und brachten sie zu ihrer Weide zurück. Dort gesellten sich die sechs Ausreißer wieder zu neun zurückgebliebenen Artgenossen und zwei Ponys. Bei dem tierischen Ausflug kam niemand zu Schaden.  Quelle: AFPFreiburg: Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr wegen Brandstiftung angeklagtDie Staatsanwaltschaft Freiburg hat Anklage gegen ein 20-jähriges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr wegen mehrfacher Brandstiftung erhoben. Der Mann soll von Mai bis Juli vor allem landwirtschaftlich genutzte Gebäude wie Scheunen im Raum Herbolzheim in Brand gesetzt haben, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Dabei entstand demnach ein Schaden von schätzungsweise 1,6 Millionen Euro.Der 20-Jährige soll sich vor dem Jugendschöffengericht verantworten, weil er die Taten als Heranwachsender beging. Ihm werden insgesamt acht Brandstiftungen und eine versuchte Brandstiftung zur Last gelegt. Bei den Bränden wurde niemand verletzt, obwohl die Gebäude zum Teil mitten in Ortschaften lagen.Quelle: AFPOer-Erkenschwick: Vier Verletzte bei GasexplosionBei einer Gasexplosion in einem Mehrfamilienhaus im Ruhrgebiet sind vier Menschen leicht verletzt worden, darunter zwei Kinder. Wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte, wurden durch die Wucht der Detonation am späten Dienstagnachmittag in Oer-Erkenschwick Trümmerteile bis auf die gegenüberliegende Straßenseite geschleudert. Im Hausflur stürzten demnach Teile des Treppenhauses ein.Vier Bewohner mussten die Feuerwehrleute über eine Drehleiter aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss in Sicherheit bringen. Das Haus galt nach der Explosion als einsturzgefährdet. Aufschluss über die genaue Ursache der Gasexplosion sollen nun die Ermittlungen der Kriminalpolizei geben.Quelle: AFPNachrichten aus Deutschland von Dienstag, 17.12. 2019Kassel: Freund auf Autodach festgebunden und losgefahrenEs sollte nur ein Spaß sein, hat für einen 22-Jährigen nun aber ernste Konsequenzen. Demnach muss sich der junge Mann demnächst neben gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr auch wegen Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss verantworten.Wie die Polizei mitteilte, hatten sich am Sonntagvormittag gleich mehrere Verkehrsteilnehmer gemeldet und davon berichtet, dass sie ein fahrendes Auto beobachtet hatten, auf dessen Dach ein Mann auf einer Matratze festgebunden sei. Eine Streife konnte den Pkw und Fahrer sowie den Mann vom Dach schnell ausfindig. Der 20-Jährige sei bei der freiwilligen Aktion, die Zeugen zufolge von zwei Personen vom Bürgersteig aus gefilmt worden war, glücklicherweise unverletzt geblieben. Während er wohl keine Konsequenzen fürchten muss, wurde der 22-jährige Fahrer zunächst festgenommen. Auch musste er sich einer Blutprobe unterziehen. Die Autoschlüssel zogen die Beamten vorsorglich ein.Quelle: Polizeipräsidium NordhessenBerlin: Schläge und Tritte wegen Hinweis auf Rauchverbot in BahnhofEin Hinweis auf das in Berliner U-Bahnen geltende Rauchverbot hat einem 38-Jährigen Schläge und Tritte eingebracht. Der Fahrgast wurde am Montagnachmittag im U-Bahnhof Leopoldplatz im Stadtteil Wedding von drei Männern attackiert, nachdem er einen von ihnen auf das Rauchverbot aufmerksam gemacht hatte. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, sprach der Fahrgast an einem Kiosk den „Qualmer“ an, der dort mit zwei weiteren Männern stand.Der Raucher gab dem 38-Jährigen daraufhin eine Kopfnuss und fügte ihm Platzwunden an der Lippe zu. Der Verletzte versuchte, sich in dem Kiosk in Sicherheit zu bringen, wurde jedoch von den drei Männern herausgezogen und am Boden liegend getreten. Die Schläger ließen kurz darauf von ihrem Opfer ab und flüchteten in eine U-Bahn. Der Verletzte zeigte den Vorfall an, die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein und sicherte die Videoaufzeichnungen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG).Quelle: AFPMünchen/Neu-Ulm: Verdächtige nach großem Kokain-Fund in UntersuchungshaftNach der Sicherstellung von fast einer halben Tonne Kokain sitzen sechs festgenommene Männer in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehle gegen die Beschuldigten im Alter von 24 bis 39 Jahren, wie das Bayerische Landeskriminalamt am Dienstag in München mitteilte. Ein Verdächtiger sei bei dem Zugriff in der Nacht auf Sonntag in Neu-Ulm geflohen.Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass das Kokain im Wert von rund 20 Millionen Euro verpackt in Bananenkisten per Lastwagen in einen Obst-Großhandel nach Neu-Ulm geliefert worden war. Ein Mitarbeiter dort entdeckte am Freitag einige Päckchen in Kisten und alarmierte die Polizei. Die Ermittler ließen das Rauschgift aus Südamerika zunächst vor Ort in dem Betrieb und warteten ab, bis die Verdächtigen es abholten. Spezialeinheiten observierten das Gelände.Quelle: DPADiedrichshagen: Drei Tote bei Frontalzusammenstoß auf BundesstraßeAuf einer Bundesstraße bei Diedrichshagen (Meklenburg-Vorpommern) ist es am Montagabend zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei Toten und drei Verletzten gekommen. Wie die Polizei mitteilte, geriet ein 27-Jähriger nach derzeitigem Ermittlungsstand mit seinem Pkw in den Gegenverkehr, wo er frontal mit dem Fahrzeug eines 79-Jährigen zusammenstieß, der mit seiner 13 Jahre jüngeren Ehefrau als Beifahrerin unterwegs war.Das Auto des Ehepaars sei nach der Kollision in einen Straßengraben geschleudert, die beiden Insassen eingeklemmt worden, heißt es. Während die 66-Jährige noch am Unfallort ihren Verletzungen erlag, kam der Ehemann schwerst verletzt in ein Krankenhaus in Greifswald. Dort sei er nach einigen Stunden ebenfalls verstorben, schreibt die Polizei. Auch für den 27-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, er starb ebenso noch an der Unfallstelle.Wie der unter anderem der NDR berichtet, besteht laut Polizei der Verdacht, dass der Unfallfahrer womöglich vor dem Zusammenstoß durch sein Handy abgelenkt war. Demnach sei in dem Auto des Mannes ein Mobiltelefon gefunden worden, dass kurz vor dem Unfall noch aktiv gewesen sein soll. Sachverständige würden dies nun überprüfen.Zudem erlitten drei Insassen eines Autos, das dem Wagen des Unfallversursachers nicht mehr ausweichen konnte und auffuhr, einen Schock. Sie wurden von Rettungskräften und Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams betreut.Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg / NDRTrier: Aufsicht untersagt Lotterie „GlücksBringer“Die NeoLotto Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg darf ihre Lotterie „GlücksBringer“ bundesweit nicht mehr betreiben. Es handele sich um eine „als Spendenaktion getarnte unzulässige Lotterie“, teilte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als rheinland-pfälzische Glücksspielaufsicht am Dienstag mit. Das von der ADD ausgesprochene Verbot gelte ab sofort für das gesamte Bundesgebiet. Die anderen 15 Bundesländer hatten die ADD zuvor ermächtigt, die „Untersagungsverfügung“ auch in ihrem Namen zu erlassen, wie die Behörde in Trier mitteilte.NeuLotto veranstalte die Lotterie über ihre Internetseite „gluecksbringer.golotto.de“. Die dazu notwendigen Lose in Form sogenannter „Spendenkarten“ könnten über das Internet oder in Postfilialen und Tankstellen erworben werden. Eine Genehmigung für die Lotterie habe nicht vorgelegen, sagte eine Sprecherin der ADD. NeoLotto kann noch Widerspruch gegen die Verfügung einlegen. Es sei das erste Mal, dass die ADD in Trier für alle Länder geprüft und dann ein Verbot ausgesprochen habe, sagte die Sprecherin.Quelle: DPADeutschland: Weihnachtsbäume im Wert von 26 Millionen Euro importiertDeutschlands Weihnachtsbaum-Produzenten können den Bedarf der Bundesbürger allein nicht decken. Im vergangenen Jahr wurden 2,6 Millionen Weihnachtsbäume im Wert von 26 Millionen Euro nach Deutschland gebracht, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Zwar wurden auch deutsche Weihnachtsbäume ins Ausland verkauft – es waren jedoch nur 742.000. Die meisten nach Deutschland eingeführten Tannen stammen aus Dänemark. Im vergangenen Jahr waren es 86 Prozent des Gesamtimports oder 2,2 Millionen Bäume. Der Export deutscher Weihnachtsbäume ging laut Statistik vor allem in die Niederlande – dorthin wurden 209.000 Tannen ausgeführt.Quelle: AFPItzehoe: Vater tötet 15-jährigen Sohn und sich selbstEin Vater hat in Schleswig-Holstein seinen 15-jährigen Sohn und sich selbst getötet. Die genauen Hintergründe der Tat in einem Gewerbegebiet in Itzehoe seien unklar, teilte die Polizei am Dienstag mit. Sie dürften nach Angaben der Ermittler jedoch vermutlich im familiären Bereich liegen. Der 64-Jährige habe in der Nacht zu Dienstag über den Notruf mitgeteilt, dass er seinen Sohn in einem Gewerbegebiet erschossen habe und sich selbst töten wolle. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte nur noch den Tod des Mannes und seines Sohnes feststellen. Neben dem Auto des 64-Jährigen wurde zudem ein toter Hund gefunden. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Suizid Hilfe EinklinkerQuelle: AFPWeil am Rhein/Lörrach: Mann benutzt Ausweis von Zwillingsbruder, gegen den Haftbefehle vorliegenIn einer Regionalbahn aus dem schweizerischen Basel nach Freiburg hat sich ein Mann bei einer Personenkontrolle durch die Bundespolizei mit dem Ausweis seines Zwillingsbruders ausgewiesen. Dadurch zog der 23-Jährige die Aufmerksamkeit der Beamten noch stärker auf sich. Denn: Wie die Polizei am Montag berichtete, lagen gegen den eigentlichen Inhaber des Ausweises mit vier Haftbefehle wegen Erschleichen von Leistungen vor. Sie konfrontierten den Mann damit, dieser konnte mit Hilfe seiner Fingerabdrücke nachweisen, dass er nicht der Gesuchte ist. Gegen ihn wurde jedoch ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet: Wegen Missbrauch von Ausweispapieren. Der gesuchte Zwilling wiederum stellte sich einen Tag später bei der Polizei in Lörrach in Baden-Württemberg. Warum der Bruder den Ausweis seines Zwillings benutzte und ob ihm die Haftbefehle bekannt waren, blieb unklar. Quelle:Bundespolizei Weil am RheinDüren: 15 Verletzte bei Kellerbrand Bei einem Kellerbrand im rheinischen Düren haben am Montagabend 15 Menschen Rauchgasvergiftungen davongetragen. Die Verletzten – neun Erwachsene und sechs Kinder – wurden in Krankenhäuser gebracht, wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Auch ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz in einem Mehrfamilienhaus verletzt.Als die Feuerwehrleute am Brandort eintrafen, liefen den Angaben zufolge mehrere Hausbewohner durch das stark verrauchte Treppenhaus, um sich ins Freie zu retten. Weitere Bewohner hatten das Haus bereits verlassen. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer schnell löschen. Aufschluss über die Brandursache sollen nun die Ermittlungen der Polizei geben.Quelle: AFPNeustadt/Weinstraße: Weihnachtsbaum-Diebe auf frischer Tat ertappt und festgenommen Eine Woche vor Heiligabend haben zwei Männer in Neustadt an der Weinstraße in Rheinland-Pfalz zwei Weihnachtsbäume gestohlen – und wurden auf frischer Tat festgenommen. Ein Zeuge meldete am frühen Dienstagmorgen der Polizei, dass das Duo zwei in Netze verpackte Bäume in einer Schubkarre transportierte, was ihm angesichts der Uhrzeit verdächtig vorkam. Vor Ort stießen die Beamten auf die Schubkarre mit den Bäumen und auch auf die Verdächtigen. Die Männer versuchten zu Fuß zu fliehen, wurden aber gestellt. Dann bestritten sie die Tat, verströmten laut Polizei aber einen verdächtigen Tannenbaumgeruch und trugen mit Erde verschmutzte Kleidung. Die Bäume wurden sichergestellt, da der rechtmäßige Eigentümer zunächst nicht ermittelt werden konnte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer wieder auf freien Fuß gesetzt.Quelle: DPABöhlen: Leichenfund nach Explosion in Einfamilienhaus Nach einer Explosion im Heizungsraum eines Einfamilienhauses in Böhlen nahe Leipzig ist ein toter Mann entdeckt worden. Nach der Detonation am späten Montagabend habe sich ein Brand im Haus ausgebreitet und auf ein Nachbargebäude übergegriffen, sagte ein Polizeisprecher. Die Ursache der Explosion war zunächst ebenso unklar wie die Identität des Mannes. Die Löscharbeiten dauerten am frühen Dienstagmorgen noch an.Quelle: DPANachrichten aus Deutschland von Montag, 16.12. 2019Simmerath: Sehbehinderte von Auto touchiert, Fahrer flüchtetEin Unbekannter hat am Samstagnachmittag mit seinem Auto eine sehbehinderte junge Frau angefahren. Die 21-Jährige und ihr Blindenführhund waren zu Fuß auf einem Feldweg in Simmerath (Nordrhein-Westfalen) unterwegs als sie von dem Wagen touchiert und in den Straßengraben geschleudert wurden. Statt sich um die verletzte Frau zu kümmern, fuhr der Autofahrer davon. Laut Polizei informierte das Unfallopfer eine Verwandte, die die Geschädigte in ein Krankenhaus brachte. Wie die „Aachener Zeitung“ berichtet, erlitt sie mehrere Prellungen. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, um dem Unfallverursacher auf die Schliche zu kommen. Ein Zeugenaufruf der Familie wurden bei Facebook mittlerweile 12.000 Mal geteilt. Quelle:Polizei AachenWegberg: Unbekannte feuern Schüsse auf Autofahrer abUnbekannte haben im nordrhein-westfälischen Wegberg auf ein Auto gefeuert und den 39-jährigen Fahrer angeschossen. Der von einem Projektil verletzte Mann wurde nach der Tat am frühen Samstagmorgen in ein Krankenhaus gebracht, wie die Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach und die Polizei in Aachen am Montag mitteilten. Den Ärzten zufolge schwebte der 39-Jährige jedoch nicht in Lebensgefahr. Die Hintergründe der Schussabgabe waren nach Angaben der Ermittler zunächst völlig unklar. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts auf, bei der Polizei wurde eine Mordkommission eingerichtet. Die Ordnungshüter suchen nun Zeugen des Vorfalls.Quelle: AFPMünster: Mutter verabreichte Tochter regelmäßig MethadonUnter Tränen hat eine 34-jährige Frau vor dem Landgericht Münster gestanden, ihrer Tochter regelmäßig das starke Schmerzmittel Methadon verabreicht zu haben. Die Angeklagte will selbst seit vielen Jahren abhängig von Medikamenten sein und auch während der Schwangerschaft im Jahr 2015 regelmäßig Schmerzmittel eingenommen haben. Nach der Geburt ihrer Tochter habe sich sehr schnell herausgestellt, dass sich das Mädchen nur verzögert entwickelte. Unter anderem habe das Mädchen so gut wie nie durchgeschlafen, sagte die Steinfurterin den Richtern. Deshalb habe sie im März 2019 damit begonnen, dem Kind täglich Methadon zu geben.Methadon ist hochwirksam, wird zur Drogenersatztherapie etwa von Heroinsüchtigen benutzt und kann selbst süchtig machen. Die Medikamentengabe war bei einem Krankenhausaufenthalt des Kindes in Münster festgestellt worden. Die Ärzte hatte wegen einer Lungenentzündung eine Urinprobe genommen und untersucht. Die Anklage lautet auf Misshandlung von Schutzbefohlenen.Quelle: DPAHamm: Aggressiver Rentner will Jogger überfahrenIm Streit mit einem Hobbyläufer hat ein Senior aus Hamm versucht, den Sportler zu überfahren. Der 72-Jährige sei nach der heftigen Auseinandersetzung verärgert in seinen Wagen gestiegen und mit laut aufheulendem Motor gezielt auf den Jogger zugefahren, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der 49-Jährige habe sich mit einem Sprung über einen Findling retten können und sei unverletzt geblieben. Das Auto des aggressiven Seniors kollidierte mit dem großen Stein und war nicht mehr fahrbereit. Gegen den Rentner wird nach dem Vorfall vom Samstag wegen versuchter Tötung ermittelt. Sein Führerschein wurde sichergestellt.Quelle: DPANördlingen: Schüler mit falscher Todesanzeige gemobbtMit einer falschen Todesanzeige ist in Bayern ein Schüler gemobbt worden. Am vergangenen Freitag erschien eine Traueranzeige in einer Zeitung, in der der angebliche Tod eines 13 Jahre alten Jungen mitgeteilt wurde, wie die Polizei am Montag mitteilte.Nach den bisherigen Ermittlungen soll ein 14 Jahre alter Mitschüler einer Schule in Nördlingen die Anzeige aufgegeben haben. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Jugendlichen wurden nach Angaben der Polizei Beweismittel sichergestellt. Der beschuldigte Schüler sei im Beisein seiner Eltern zu den Vorwürfen befragt worden. Der Verdächtige bestreite eine Beteiligung an dem Erscheinen der gefälschten Anzeige. Weitere Details zu dem Fall nannten die Ermittler nicht.Schon zuvor hatte die Polizei wegen Mobbings an der Realschule ermittelt. Im November hatte die Kripo mitgeteilt, dass fünf Mädchen und Jungen der achten Jahrgangsstufe Opfer von Angriffen über soziale Medien wurden. Den Kindern wurden unter anderem pornografische Inhalte übermittelt. „Außerdem fand eine Belästigung durch zahlreiche Callcenter-Anrufe statt“, hieß es von Seiten der Beamten.Quelle: DPAHamburg: Langjährige Haftstrafe für IS-UnterstützerinEine Unterstützerin der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist vom Hanseatischen Oberlandesgericht wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung zu fünf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. „Eine ernsthafte Abkehr der Angeklagten vom IS hat nicht stattgefunden“, begründete die Vorsitzende Richterin am Montag in Hamburg ihr Urteil. Es sei erwiesen, dass die aus Bremen stammende 41-Jährige in konkrete Anschlagspläne eingebunden gewesen sei und die geplante Schleusung von IS-Kämpfern nach Deutschland unterstützt habe. Das Gericht ging mit seinem Urteil über die Forderung der Anklage hinaus, die fünfeinhalb Jahre Gefängnis verlangt hatte. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.Quelle: DPAHeidelberg: Kampfhunde auf Radfahrer gehetzt – Jugendstrafe für 17-Jährigen  Im Prozess um die Attacke zweier Kampfhunde auf einen Teenager hat das Landgericht Heidelberg den Hauptangeklagten zu zweieinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 17-Jährige am Pfingstsonntag auf einem Feld bei Leimen in Baden-Württemberg die zwei American-Staffordshire-Terrier auf einen radelnden Jungen losgelassen hatte. Die Tiere verletzten den 16-Jährigen im Gesicht, am Arm und am Hinterkopf. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hat er es einem Zufall zu verdanken, dass er noch lebt. Das Gericht sprach den Hundeführer der schweren Körperverletzung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig.Der 22-jährige Hundehalter, der seinem minderjährigen Bruder entgegen den Vorschriften die Hunde überlassen hatte, wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt – ebenso wie der 22 Jahre alte Begleiter des Hauptangeklagten.Quelle: DPAMarquartstein: Auto rutscht in Teich – 89 Jahre alter Beifahrer ertrinktEin mit vier Menschen besetztes Auto ist nahe Marquartstein in Bayern wohl wegen Glätte in einen Teich gerutscht und ein 89-Jähriger ist dabei ertrunken. Das Auto mit Insassen im Alter von 80 bis 89 Jahren kam am Sonntag in einer Kurve von der Fahrbahn ab und stürzte in den Weiher, wie die Polizei mitteilte. Drei der Insassen konnten sich nach Angaben vom Sonntag selbst oder mit der Unterstützung von Ersthelfern und Helfern der Feuerwehr aus dem Auto befreien. Die Fahrzeugfront war demnach komplett im Wasser versunken. Der 89-Jährige ist nach ersten Erkenntnissen ertrunken und starb an der Unfallstelle. Die anderen Personen kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.Quelle: DPADüsseldorf: Attackierter Innogy-Manager sieht Motiv im „beruflichen Umfeld“Der bei einem Säure-Attentat schwer verletzte Innogy-Manager Bernhard Günther sieht das Motiv hinter der Tat im „beruflichen Umfeld“. Er habe als Auftraggeber eine spezielle Person im Verdacht, sagte Günther in einem Interview mit dem „Handelsblatt“. Ein Tatverdächtiger war vor wenigen Wochen verhaftet und dann wieder frei gelassen worden.Nach der Festnahme hatten bereits mehrere Medien über Verdachtsmomente gegen einen Konkurrenten berichtet. Günther sagte auf die Frage des „Handelsblatts“, ob er eine ganz spezielle Person in Verdacht habe: „Ja. Interessanterweise hat die Staatsanwaltschaft diesen Medienberichten ja auch nicht widersprochen. Offensichtlich hat die Justiz jedoch bisher nicht ausreichend Beweise vorliegen. Und zu Recht gilt bei uns der Grundsatz der Unschuldsvermutung.“Günther verwies in dem Interview auf die Unruhe bei Innogy zur Zeit des Säure-Anschlags. Wäre er damals „aus dem Spiel genommen“ worden, hätte es Platz im Vorstand gegeben. „Es wurden schon Verbrechen wegen geringerer Summen verübt“, sagte Günther dem „Handelsblatt“. Der Manager geht nach eigenen Angaben davon aus, dass er durch den Anschlag erblinden sollte: „Wenn jemand scharf auf Ihren Job ist oder glaubt, dass Sie seiner Karriere im Wege stehen, dann wäre das schon eine sehr effektive Methode“, so Günther in dem Interview.Der Innogy-Finanzchef wurde am 4. März 2018 nach dem Joggen in der Nähe seines Wohnhauses in Haan bei Düsseldorf von Vermummten überfallen und mit hochkonzentrierter Säure übergossen. Quelle: DPAEnningerloh: Polizei stoppt betrunkene Freunde beim Abschleppen eines AutosDie Polizei hat zwei betrunkene Freunde in Nordrhein-Westfalen am Abschleppen eines beschädigten Autos gehindert. Einer der Männer war am Sonntagabend mit dem Wagen in einer Kurve in Ennigerloh bei Warendorf von der Straße abgekommen und gegen eine Scheunenwand gefahren, wie die Polizei mitteilte. Der alkoholisierte 25-Jährige rief daraufhin einen ebenfalls betrunkenen 24-jährigen Freund zur Hilfe, um das Auto abzuschleppen. Soweit kam es dann aber nicht: Ein Anwohner hatte die Polizei gerufen, die beide Männer mit auf die Wache nahm. Ein Atemalkoholtest ergab beim Fahrer einen Wert von rund zwei Promille, der Wert des verhinderten Helfers war nicht bekannt.Quelle: DPAHamburg/Nordfriesland: Erste Sturmflut des WintersIn Hamburg hat es am Sonntagabend die erste Sturmflut in diesem Winter gegeben. Der Scheitel sei gegen 18.20 Uhr mit 1,81 Meter über dem mittleren Hochwasser in St. Pauli erreicht worden und damit habe es eine Sturmflut gegeben, sagte Ludwig Schenk vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) BSH am Sonntagabend. An mehreren Orten an der nordfriesischen Küste gab es ebenfalls Sturmfluten. So wurde das mittlere Hochwasser in Husum um 2,40 Meter überschritten, im Eidersperrwerk um 2,12 Meter und in Dagebüll um 2,06 Meter. Die Wasserstände bei der nächsten Flut am Montagmorgen seien an vielen Orten wohl noch erhöht, sagte Schenk am Sonntag. Eine Sturmflut werde aber nicht wieder erwartet. Danach sollte sich die Situation deutlich entspannen.Quelle: DPAHamburg: Maskierte greifen Auto von Hamburgs Innensenator anDas Auto des Hamburger Innensenators Andy Grote (SPD) ist am Freitagmorgen mit Steinen und Farbbehältern beworfen worden. Mit im Auto saß zu diesem Zeitpunkt auch Grotes zweijähriger Sohn, wie der Politiker twitterte. „Als Innensenator muss ich mit solchen Angriffen rechnen. Aber einen solchen Anschlag bewusst zu verüben, während ich gerade meinen zweijährigen Sohn zur Kita bringe – das ist erbärmlich“, schrieb er. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich eine Gruppe Maskierter dem Auto des Innensenators genähert und dieses angegriffen, als es an einer Kreuzung im Stadtteil St. Pauli halten musste. Nach dpa-Informationen geht die Polizei von einer gezielten und geplanten Aktion aus. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem Angriff machen können.Quelle: DPABerlin: Bahnverspätungen durch Auto im GleisIm Fernverkehr der Deutschen Bahn ist es zwischen Berlin und der Lutherstadt Wittenberg am Sonntagabend zu Verzögerungen gekommen. Grund sei ein Unfall, bei dem ein Auto im Gleisbett gelandet sei, sagte ein Sprecher der Potsdamer Polizei am Sonntagabend. Züge von Berlin nach Halle/Leipzig und umgekehrt mussten deshalb nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Bahn wegen einer Umleitung mit einer Verspätung von 45 Minuten rechnen.Quelle: DPANachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 9. Dezember bis 16. Dezember lesen Sie hier.

Dritter Jahrestag: Schäuble: Opfer vom Breitscheidplatz sind nicht vergessen

Berlin (dpa) – Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat am dritten Jahrestag des Terroranschlags vom Breitscheidplatz in Berlin der zwölf Toten und vielen Verletzten gedacht.«Alle diese Opfer sind nicht vergessen. Die Tat hinterließ tiefe Wunden, Trauer bei den Hinterbliebenen, Schmerzen und Traumata bei den Betroffenen und eine bleibende Verletzung in unserer Gesellschaft. Denn wir sehen, die freiheitliche Demokratie ist verwundbar.»Der Staat könne keine hundertprozentige Sicherheit garantieren, sagte Schäuble. «Aber wir tun alles in Deutschland dafür, die Freiheit jedes Einzelnen zu schützen.» Er verwies auf die Aufarbeitung des Anschlags im Untersuchungsausschuss des Bundestages. Verantwortlichkeiten würden geklärt, Schlussfolgerungen gezogen und vorhandene Schwachstellen bei der Zusammenarbeit der Behörden beseitigt, um dem Terrorismus wirksamer entgegentreten zu können.«Vor allem aber brauchen die Opfer der Anschläge unser Mitgefühl, die Anerkennung ihres nichtwiedergutzumachenden Leids», sagte Schäuble. Das sei eine bleibende Aufgabe. «Wie wir ihr gerecht werden, daran bemisst sich auch die Menschlichkeit dieser Gesellschaft.»

Helene Fischer und Florian Silbereisen: Vor einem Jahr trennte sich das Paar

Die Zeit heilt alle Wunden, sagt man. Das wird wohl so sein, denn mittlerweile hat das deutsche TV-Publikum den größtmöglichen Schock der Unterhaltungsbranche ganz gut verkraftet. Kaum jemand vergießt noch Tränen über das Ende der Beziehung von Helene Fischer (35, „Atemlos durch die Nacht“) und Florian Silbereisen (38) – außer den beiden, wenn irgendwo in der Nähe eine Kamera läuft. Wie ist es den ehemals Liebenden, die vor Jahresfrist ihr Ende so gefühlvoll ausgefeilt verkündet hatten, in der Zwischenzeit ergangen?Die überraschende TrennungNun ja, rein faktisch ist alles beim Alten geblieben, das heißt es gibt keine neue Entwicklung oder gar eine Rückentwicklung, die über den Stand der Mitteilungen am 19. Dezember 2018 hinausgehen.Damals teilte die schöne Helene via Instagram mit: „So traurig wir darüber sind, dass wir unseren Lebenstraum gemeinsam nicht verwirklichen konnten und Florian und ich nun getrennte Wege als Paar gehen, umso schöner und kraftvoller gehen wir aus dieser bitteren Erfahrung nun als Freunde neue Wege! […] Wir sind zwar schon eine Weile getrennt, haben für uns aber auch erst einmal die Lage sortieren müssen und das braucht Zeit, denn auch wenn die Liebe schleichend geht, wirft man eine Beziehung nicht einfach nach 10 Jahren bedeutungslos hin.“Und weil alles einen Grund hat, schrieb sie dazu: „Aber ja, es gibt einen neuen Mann in meinem Leben und daraus will ich kein Geheimnis machen. Umso bedeutender und berührender ist für mich zu sehen, mit welcher Größe Florian damit umgeht! Ich bin nicht nur für 10 wundervolle Jahre dankbar, sondern jetzt auch dankbar solch einen Freund in meinem Leben zu wissen.“Dieser Neue heißt Thomas Seitel und kommt aus Hessen. Er ist ein durchtrainierter Sportler und wirbelte als Luftakrobat Helene durch ihre Shows. So haben sich die beiden kennen und lieben gelernt. Dabei ist es bis dato geblieben.“Zehn wunderschöne Jahre“Florian Silbereisen bedankte sich bei Helene und antwortete via Facebook in nicht minder gesetzten Worten: „Helene und ich haben zehn wunderschöne Jahre gemeinsam erlebt! Wir haben uns wunderbar ergänzt. Wir hatten Höhen und Tiefen – wie alle anderen Paare. Wir haben uns gegenseitig immer unterstützt. Wir sind gemeinsam erwachsen geworden. Ein Leben ohne Helene könnte ich mir gar nicht mehr vorstellen. […] Eine Trennung ist immer traurig, auch wir waren sehr traurig. Aber inzwischen sind wir glücklich getrennt“. Den Thomas Seitel kenne er „schon lange“, er sei „ein toller Kerl“ und „ich wünsche den beiden ganz viel Glück“.Dann kam Helene Fischers große Weihnachtsshow, die immer bereits Anfang Dezember aufgezeichnet wird. Und da sagte sie: „Ich glaube, jeder von uns weiß, wie schmerzhaft es ist, wenn eine Beziehung zu Ende geht, wenn ein Lebenstraum zerplatzt. Man ist traurig, natürlich kommt irgendwann vielleicht auch ein bisschen die Wut dazu, und der Schmerz sitzt unheimlich tief.“Weil aber nach den Gesetzen der Unterhaltungsbranche auf Schmerz unweigerlich ein Happy End folgt, fügte Helene hinzu: „Aber ich bin ganz fest der Überzeugung, irgendwann fängt die Zeit an, die Wunden zu heilen und man merkt, dass man nicht nur verloren hat, sondern auch gewonnen hat und zwar einen Schatz voller Erinnerungen und wunderschönen Momenten, die für immer bleiben werden und dafür sollte man eigentlich dankbar sein.“Was passiert mit Silbereisens Tattoo?Nur wenige Wochen später trafen die beiden im Januar in Florian Silbereisens „Schlagerchampions – Das große Fest der Besten“ das erste Mal nach der Trennung wieder öffentlich aufeinander. Und es wurde natürlich emotional. „Wir beide hatten zehn Wahnsinnsjahre, und das ist immer Teil meines Lebens“, schwärmte Silbereisen. Bei Helene Fischer kullerten ein paar Tränen. Immer wieder umarmte sich das Ex-Paar und hielt sich gegenseitig fest.Auch Silbereisens Tattoo kam zur Sprache, schließlich trägt er Helenes Gesicht auf dem Oberarm. „Ich würde niemals auf den Gedanken kommen, dieses Tattoo nur im Geringsten zu entfernen“. Er werde das Tattoo immer mit Stolz tragen.Viel mehr hörte man von beiden danach nicht. Helene stürzte sich in ihre angekündigte Auszeit und hielt sich mit ihrem Thomas ganz bedeckt, das neue Paar tauchte so gut wie nie in der Öffentlichkeit auf. Und Florian Silbereisen gibt bald sein Debüt als „Traumschiff“-Kapitän, der seine neue Kopfbedeckung rührend ernsthaft trägt.Seltene InterviewsIm Sommer 2019 meldete sich dann Franz Silbereisen, Florians elf Jahre älterer Bruder, zu Wort. Der Krankenpfleger (im geschlossenen Vollzug) und Laienprediger sagte in einem Interview mit dem „Christlichen Medienmagazin pro“: „Florian hat einen Knochenjob. Ich weiß, dass ihn sein Leben in der Branche viel kostet. Die Stars leiden, weil ihre Beziehungen über alldem zerbrechen“. Seiner Meinung nach, gebe das Showgeschäft den Menschen nicht das, wonach sie suchten. Eine Beziehung zwischen Publikum und Stars wie seinem Bruder sei irreal. Für Florian hoffe er, dass der Erfolg ihn nicht daran hindere, nach dem wahren Sinn des Lebens zu suchen.Im Juli 2019 meldete sich dann überraschend Thomas Seitel zu Wort. Im Interview mit dem „ZEITmagazin“ will er einige Dinge richtigstellen, weil ihn die bisherige Berichterstattung belaste. Und nicht nur ihn. „Die Belastung für meine Großeltern, Eltern und Freunde ist mittlerweile auch sehr groß“, erklärte Seitel. Was ihn stört, seien die „Lügen und Unwahrheiten“, die verbreitet würden.Die Trennung von Florian Silbereisen und Helene Fischer im Dezember in den Medien zu veröffentlichen, sei laut Seitel „alles andere als gewollt“ gewesen, „geschweige denn geplant oder gesteuert, wie es den beiden oftmals vorgeworfen wird“. Stattdessen habe es einen „Maulwurf“ gegeben, „der mit der Trennungsinformation zu den Boulevardmedien gegangen ist und uns quasi an die Medien verkauft hat“, so Seitel.Als sie davon erfahren hätten, hätten sie gewusst: „Jetzt muss man handeln. Helene und Florian vor allem“, um „von Anfang an falschen Spekulationen entgegenzutreten“. Danach habe sein Telefon nicht mehr stillgestanden. „Das war eine große Belastungsprobe, die an die Nerven ging.“Im September brach dann auch Helene Fischer ihr Schweigen. Frank Elstner (77) entlockte ihr in seiner YouTube-Sendung „Wetten, dass war’s …“ erstmals ein paar Informationen über den neuen Partner an ihrer Seite. „Er ist fürsorglich, er ist liebevoll“, schwärmte sie. Er sei jemand, „der mir das Leben sehr leicht machen wird und der einfach wundervoll ist zu mir. Ich bin sehr glücklich“.Emotionales Wiedersehen beim „Schlagerboom“Vor wenigen Wochen kam es dann zum großen Wiedersehen des ehemaligen Schlager-Traumpaares. Anfang November moderierte Florian Silbereisen im Ersten den „Schlagerbooom“ in der Dortmunder Westfalenhalle. Millionen TV-Zuschauer waren live dabei, als Helene Fischer ihren Ex-Freund überraschte. Sie tauchte unter einem überdimensionalen Geschenkpaket auf. Offenbar war es eine gelungene Überraschung: Während einer langen Umarmung musste sich Silbereisen immer wieder die Tränen aus den Augen wischen.Auch Fischer musste sich „zusammenreißen“, um nicht zu weinen: Sie wollte unbedingt in der Jubiläumsshow dabei sein, sagte die Sängerin. „Es ist mir ein großes Bedürfnis gewesen, hier bei dir zu sein.“ Zudem erklärte sie ihrem Ex-Partner, dass sie dankbar sei, ihn, einen „so tollen Menschen“, weiterhin in ihrem Leben zu haben.Wie eng ihre Freundschaft ein Jahr nach der Trennung noch ist, bestätigte Silbereisen jüngst auch im Interview mit der Zeitschrift „Bunte“: „Helene war zehn Jahre lang meine engste Vertraute. Sie wird immer ein Teil meines Lebens bleiben.“ Sie hätten über zehn Jahre lang eine tolle Zeit gehabt. „Wir haben alles geteilt, das Bett, den Beruf, manchmal sogar die Zahnbürste. Wir sind zusammen erwachsen geworden. Das verbindet so sehr, dass man doch diese Verbindung nicht aufgeben will, nur weil die Liebe geht.“Am ersten Weihnachtsfeiertag wird Helene Fischer im ZDF wieder ihre große Show präsentieren. Florian Silbereisen wird (voraussichtlich) nicht dabei sein. Er schippert einen Tag später als Seebär für den gleichen Sender mit dem „Traumschiff“ nach Kolumbien…

EuGH urteilt zu umgekipptem Kaffee im Flugzeug

Der Europäische Gerichtshof urteilt heute zu Schadenersatzansprüchen bei umgekipptem Kaffee im Flugzeug. Dabei geht es um die Frage, inwieweit Fluggesellschaften verantwortlich gemacht werden können. Hintergrund ist der Fall eines Mädchens, das auf einem Flug von Mallorca nach Wien mit heißem Kaffee verbrüht wurde. Ein wichtiger Gutachter hatte argumentiert, bei Verletzungen durch jedes an Bord plötzlich eintretende Ereignis, das der Fluggast nicht verursacht habe, könne die Fluglinie haftbar gemacht werden.

Erotisch oder gruselig?: „Devil Lips“: An diesem Beauty-Trend scheiden sich die Geister

Während sich der Hype um aufgespritzte Lippen langsam, aber sicher, legt, ploppt wie aus dem Nichts ein neuer Trend auf. „Devil Lips“ nennt er sich und kommt aus Russland. Dabei werden nur einzelne Partien der Ober- und Unterlippeaufgespritzt oder sogar operiert, sodass eine gezackte Lippenkontur entsteht.Als Erfinder der „Teufelslippen“ gilt ein Mann, der unter dem Pseudonym Emelian Braude auftritt. Eine Ausbildung zum Chirurgen oder wenigstens Kosmetolgen hat er nicht, wie er selbst im russischen Fernsehen freimütig gestanden hat. Ursprünglich habe er als Auslieferer für russische Kosmetik-Kliniken gearbeitet und verfüge über keinerlei medizinische Ausbildung, berichtete der russische Sender Perwyj Kanal. Dennoch hält er landesweite Kosmetikseminare ab, bei denen er den Teilnehmern unter anderem beibringt, wie man die sogenannten „Teufelslippen“ kreiert. Make-up statt Injektionen Noch lassen sich aber die wenigsten Kunden die Lippen wirklich durch Injektionen derart verformen. Die meisten greifen auf Make-up zurück, um den Effekt zu erreichen, wie etwa das russische Reality-TV-Sternchen Alisa Litinskaya. Auf Instagram postete sie ein Foto mit dem Look. „Ich habe es geschafft !!! Jetzt habe ich auch Teufelslippen. Magst du diese neue Mode?“, schrieb sie unter das Bild.Während die einen den Trend feiern, zeigen sich andere entsetzt. Skeptiker sind gar der Meinung, dass die „Devil Lips“ bloß ein Fake seien und in der Realität nicht erreichbar. Schönheitschirurgen widersprechen allerdings dieser Behauptung. „Es ist auf jeden Fall möglich, Lippen so aufzuspritzen, dass sie den wavy Look erhalten. Das ist also sicher nicht bloß ein Photoshop-Trend“, sagte Dr. Felix Bertramvon der Schweizer Klinik Skinmed gegenüber dem „Friday Magazine“. Experten warnen jedoch vor einem entsprechenden Eingriff. „Dieser Trend ist einer der schrecklichsten kosmetischen Eingriffe, die ich je gesehen habe. Langfristig kann er dazu führen, dass die Lippen über Jahre hinweg verzerrt bleiben“, sagte Schönheitsexperte Nilam Holmes dem britischen „Mirror“. Quellen:Perwyj Kanal,“Friday Magazine“, „Mirror“ 

Nico Rosberg wird Investor bei «Die Höhle der Löwen»

Ex-Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg wird Investor bei der Vox-Gründershow «Die Höhle der Löwen». Im Bereich Start-Ups habe er seine «neue Herausforderung gefunden», sagte er in einem Twitter-Video. Nach dem Ende seine Rennfahrer-Karriere 2016 ist der 34-Jährige selbst als Investor und Gründer aktiv. Die achte Staffel der «Höhle der Löwen» wird im Spätsommer 2020 ausgestrahlt, wie Vox auf seiner Internetseite schreibt. Die anderen Juroren der Show sind Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Dagmar Wöhrl, Georg Kofler und Nils Glagau.

Zwischen 43 und 50 Zoll: Ab 360 Euro: Diese Schnäppchen-Fernseher empfiehlt die Stiftung Warentest

Immer größer, immer schärfer – und immer teurer. Das waren die großen Fernseher-Trends auf den Technik-Messen dieses Jahr. Doch während die Hersteller ihre 8K-Fernseher in 85 Zoll und mehr für Tausende Euro anpreisen, dürften sich viele Kunden über einen Nebeneffekt freuen: Die teure Spitzentechnik lässt die Preise der „veralteten“ Modelle purzeln. Stiftung Warentest fand im Test von 31 aktuellen Fernsehern gleich mehrere Geräte, die trotz guter Note echte Schnäppchen sind.Ein einfacher Grund für die günstigen Preise ist sicher, dass die Geräte im Verhältnis recht klein ausfallen. Getestet wurden TVs zwischen 40 und 50 Zoll Bildschirm-Diagonale, damit sind sie deutlich kleiner als die gigantischen Neuvorstellungen. Das merkt man auch bei den Preisen: Tatsächlich kostet kein Gerät im Test mehr als 800 Euro. Über die Bild-Qualität sagt das indes nichts aus: Alle der fünf günstigsten Geräte werden von Warentest als „gut“ bewertet.+++ Lesen Sie auch: Darauf achten die Deutschen beim Fernseher-Kauf wirklich +++Das größte Schnäppchen: Samsung UE43RU7179Das meiste Geld lässt sich mit Samsungs 43-Zöller UE43RU7179 sparen. Mit 330 Euro ist er das günstigste Gerät im Test, schafft es damit aber auf den vierten Platz bei den Modellen zwischen 40 und 43 Zoll. Dabei schneidet er durchweg gut ab, beim Bild gehört er gar zu den besten Geräten im gesamten Test. Nur der Ton könnte etwas besser sein, zudem ist der Betrachtungswinkel und die Nutzung in hellen Räumen etwas schwach. Die Gesamtnote ist trotzdem „gut“ (2,2).Warentest Fernseher_15.50Alternative für helle Räume: LG 43UM71007LBSowohl preislich als auch beim Testergebnis liegt der LG 43UM71007LB nahezu gleich auf. Mit einem Preis ab etwa 340 Euro ist er kaum teurer. Das Testergebnis von „gut“ (2,3) ist wegen des nicht ganz so guten Bildes minimal schlechter. Dafür kann er bei der größten Schwäche des Samsung punkten: In hellen Räumen und aus einem schrägen Winkel gehört das Bild des LGs zu den besten im Test. Ambilight für 400 Euro: Philips 43PUS6804Fans von Philips atmosphärischer Lichtuntermalung Ambilight sollten sich den 43PUS6804 ansehen. Wie auch die teuren Modelle erweitert 43-Zöller den Raum mit Lampen auf der Rückseite in und taucht so den Raum in Farbe – und das zum Preis ab 400 Euro. Das Bild ordentlich, wie beim Samsung in hellen Räumen und aus dem Winkel aber schwächer. Auch der Ton ist mittelmäßig. Die Gesamtnote ist immer noch „gut“ (2,4).Groß und günstig: LG 49UM71007LB Mit einem Preis von nur 350 Euro für 49 Zoll Bilddiagonale ist der LG 49UM71007LB ein echtes Schnäppchen. Das Bild ist gut, lediglich beim Betrachtungswinkel schwächelt es. Auch der Ton ist nicht der beste. Das „gute“ (2,3) Gesamtergebnis ist angesichts des Preises aber bemerkenswert.Stiftung Warentest Preis Leistung_8 24 UhrAlternative mit Ambilight: Philips 50PUS6704 Auch bei den größeren Modellen hat Philips ein Schnäppchen parat. Mit 50 Zoll ist der Philips PUS6704 eines der größten Modelle im aktuellen Test, mit einem Preis unter 450 Euro gehört es trotzdem zu den günstigsten. Wie beim kleineren Modell schwächelt das gute Bild auch in hellen Räumen nicht, die Probleme mit dem Betrachtungswinkel bleiben aber. Ambilight ist ebenfalls an Bord. Die Gesamtnote: „gut“ (2,4).Den gesamten Test finden Sie gegen Gebühr auf test.deDieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Urteil gegen Bewertungsportal: Jameda muss unter bestimmten Umständen Ärzte-Profile löschen

Das Online-Bewertungsportal Jameda muss nach Urteilen des Landgerichts München I die Profile von Ärzten unter bestimmten Umständen löschen.Drei Mediziner hatten geklagt und verlangt, dass die Profile, die ohne ihr Einverständnis angelegt wurden, verschwinden. Das Gericht gab der Klage am Freitag statt. Allerdings befand es das Anlegen von Bewertungsprofilen ohne die Zustimmung der Bewerteten an sich nicht für problematisch. In den drei Fällen war die Ausgestaltung der Profile ausschlaggebend.Die Kammer beanstandete nämlich, dass Jameda auf den Profilen von Basiskunden, die nichts zahlen, sogenannte «Expertenratgeber-Artikel» zahlender Konkurrenten veröffentlichten und zu den Profilen dieser sogenannten Platin-Kunden verlinkten. Diese Fachartikel seien «inhaltlich geeignet, das Interesse eines potenziellen Patienten von den Basiskunden weg, hin zu den Verfassern der Fachartikel, die zahlende Kunden von Jameda sind, zu lenken», hieß es in einer Mitteilung des Gerichts. Damit sei die Online-Plattform kein «neutraler Informationsvermittler».Ähnlich wie das Landgericht München I hatte vor knapp einem Monat bereits das Oberlandesgericht Köln argumentiert. Dort hatten zwei Zahnärzte das Portal erfolgreich auf die Löschung ihrer Profile verklagt. Jameda verlasse in diesen Fällen die Rolle des «neutralen Informationsvermittlers» und gewähre Ärzten, die für ihre dortige Präsenz zahlen, «verdeckte Vorteile», argumentierte das OLG damals (Az.15 U 89/19 und 15 U 126/19).Die Münchner Kammer betonte nun, «dass das von Jameda betriebene Ärztebewertungsportal eine von der Rechtsordnung grundsätzlich gebilligte und gesellschaftlich erwünschte Funktion erfüllt, solange Jameda seine Stellung als «neutraler Informationsmittler» wahrt und seinen zahlenden Kunden keine «verdeckten Vorteile» gegenüber den nicht zahlenden Basiskunden verschafft». Die ohne ihre Einwilligung aufgenommenen Basiskunden dürften nicht als «Werbeplattform» für Premiumkunden benutzt werden.Jameda wertete die drei Urteile als grundsätzliche Bestätigung des Rechtes auf eine vollständige Auflistung der Ärzte zur Information der Patienten. Ohnehin bezögen sich die drei Fälle auf ein veraltetes Layout, das inzwischen überholt sei. «Wir sind überzeugt, dass vollständige Arztlisten Patienten einen essenziellen Mehrwert für eine informierte Arztwahl liefern. Der offene Dialog über unsere Vision, die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu verbessern, ist uns sehr wichtig», sagte Jameda-Geschäftsführer Florian Weiß.

Sport kompakt: 2020 ist Schluss: Caroline Wozniacki beendet Tennis-Karriere

Von „A“ wie American Football über „F“ wie Fußball bis „Z“ wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Tndersseins“, schrieb Ivan Zazzaroni. Eine „unschuldige Überschrift“ werde „von jenen vergiftet, die Gift in sich haben“. Der Begriff „Black Friday“ („Schwarzer Freitag“) stammt aus den USA und kennzeichnet den Startschuss für die Weihnachtseinkäufe.6. Dezember: Tennisspielerin Caroline Wozniacki beendet ihre KarriereNach den Australian Open ist Schluss: Die dänische Tennisspielerin Caroline Wozniacki wird ihre aktive Sportkarriere im kommenden Jahr im Anschluss an ihr letztes Grand-Slam-Turnier beenden. Das gab die 29-Jährige in einem emotionalen Post via Instagram bekannt: „Ich habe auf dem Platz alles erreicht, wovon ich jemals geträumt habe. Ich habe mir immer gesagt, wenn es soweit ist, dass es Dinge außerhalb des Tennis‘ gibt, die ich lieber machen möchte, dann ist es an der Zeit, das zu tun“. Im Alter von 15 Jahren gab Wozniacki ihr Debüt. Insgesamt holte sie 30 Einzel-Titel, stand sogar 71 Wochen lang an der Spitze der Weltrangliste. 6. Dezember: Fürs Klima: Real Madrid in grün gegen EspanyolSpaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid gibt sich umweltbewusst und spielt am Samstag bei der Erstligapartie gegen Espanyol in Grün statt im für Heimspiele üblichen weißen Trikot. Mit der Initiative wollen die Königlichen ihre Unterstützung für die Weltklimakonferenz kundtun, die noch bis zum 13. Dezember in Madrid stattfindet, wie der Club mitteilte. Schon seit Tagen prangt an der Fassade des berühmten Bernabéu-Stadions ein riesiges Plakat, mit dem auf den UN-Gipfel aufmerksam gemacht wird. Es soll nach Clubangaben bis zum Ende der Konferenz, bei der über Maßnahmen im Kampf gegen die Erderwärmung diskutiert wird, hängen bleiben.5. Dezember: Bayerischer Fußball-Verband schließt Landesligaspieler wegen Kopftritts aus Ein niederbayerischer Amateurkicker ist wegen eines Gewalt-Eklats aus dem Bayerischen Fußball-Verband ausgeschlossen worden. Der Mann hatte einem am Boden liegenden Gegenspieler in einer Partie der Landesliga Mitte gegen den Kopf getreten. Der Vorfall ereignete sich im Juli. Nach einem umfassenden sportjuristischen Verfahren wurde der Spieler in diesen Tagen nun ausgeschlossen, wie ein Sprecher des BFV auf Anfrage mitteilte.Darüber hinaus kam es auch in einer Kreisklasse in Oberfranken zu einem Vorfall, bei dem ein Torhüter einen Gegenspieler angriff, verletzte und deswegen für zwei Jahre gesperrt wurde. Zunächst hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Der Gesperrte muss darüber hinaus ein Anti-Gewalt-Seminar belegen. Pro Saison kommt es in Bayern durchschnittlich zu nur etwa fünf derartigen Vorfällen und Strafen, wie der BFV-Sprecher sagte. Jährlich finden 267.000 Spiele statt.Die Partie in Oberfranken wurde vom Schiedsrichter kurz vor Schluss beim Stand von 4:4 vorzeitig abgebrochen, weil sich die Gastmannschaft weigerte, nach dem Vorfall weiterzuspielen. Das Match wurde mit 2:0 für das Team des später gesperrten Spielers gewertet. 5. Dezember: Düsseldorf-Trainer Funkel: Früher wurde in der Kabine gerauchtFortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel hält die aktuellen Fußballer für deutlich professioneller als frühere Generationen. „Da haben einige Spieler geraucht“, sagte der 65-Jährige im Interview der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Seine Spieler seien heute akribischer „bei der Ernährung“ und „beim Training“. „Jede Generation ist anders. Die Musik ist anders, die Haarschnitte sind anders, die Tätowierungen sind andere. Früher gab es gar keine, heute hat man sehr viele“, betonte der Trainer des Bundesligisten. Mit Bedauern stellte Funkel jedoch die exzessive Handy-Nutzung seiner Spieler fest. „Wenn ich nach dem Training manchmal in die Kabine schaue, dann sitzt da jeder mit seinem Handy. Jeder.“4. Dezember: Bayern statt Man City: Guardiola-Versprecher sorgt für LacherEigentlich arbeitet Pep Guardiola schon seit mehr als drei Jahren bei Manchester City – im Kopf des Katalanen aber scheint dessen Ex-Club Bayern München noch einen festen Platz zu haben. Nach dem 4:1-Erfolg des englischen Fußballmeisters am Dienstagabend in Burnley sorgte der Star-Coach mit einem Versprecher für Erheiterung in der Pressekonferenz. Als er über Neuzugang Rodrigo sprach, sagte der 48-Jährige: „Ich denke, Bayern Mün… Bayern München?“ und schlug sich mit der Hand auf die Stirn. „Bayern München, was zum Teufel? (What the fuck?) Ich weiß nicht, was ich da gedacht habe.“ Danach stellte Guardiola klar, dass er natürlich meinte, ManCity habe in Rodrigo einen unglaublichen Spieler für die nächsten Jahre verpflichtet. Vor seinem Engagement in England war Guardiola von 2013 bis 2016 Trainer beim deutschen Rekordmeister FC Bayern.4. Dezember: Baden-Württembergs Innenminister will härter gegen Bengalos vorgehenBaden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl will härter gegen das Abbrennen von Bengalos in Fußballstadien vorgehen. „Für mich ist das übergeordnete Ziel, dass der Besuch eines Fußballspiels ein sicheres Erlebnis für Jung und Alt, für die ganze Familie, ist und bleibt“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.Er wolle bei der Innenministerkonferenz in Lübeck vorschlagen, dass das Sprengstoffgesetz beim Kauf und Umgang mit Pyrotechnik verschärft wird und dass Störer im Sportbereich künftig auch der Führerschein entzogen werden kann. Baden-Württemberg will eine entsprechende Beschlussvorlage einbringen. Der Initiative will die Runde der Innenminister dem Vernehmen nach zustimmen.Bislang sind nach Angaben des Innenministeriums der Erwerb und der Umgang mit zugelassenen pyrotechnischen Gegenständen nicht strafbar. Das könnte für den Fall abgeschafft werden, dass die pyrotechnischen Gegenstände zweckwidrig verwendet werden. Auch sollte im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen der Entzug der Fahrerlaubnis nach Paragraf 69 im Strafgesetzbuch in Betracht gezogen werden können.“Hierdurch entsteht eine neue fühlbare Sanktion, die an die charakterliche Ungeeignetheit knüpft und nach dem Strafrecht umgesetzt werden soll“, teilte das Ministerium mit.2. Dezember: Mainz siegt bei Beierlorzers Heim-Debüt gegen Eintracht FrankfurtDer FSV Mainz 05 hat das 23. Rhein-Main-Derby in der Fußball-Bundesliga mit 2:1 (0:1) gegen Eintracht Frankfurt für sich entschieden. Beim Heim-Debüt von Neu-Trainer Achim Beierlorzer siegten die Mainzer Überzahl vor 33 184 Zuschauern durch Tore von Karim Onisiwo (50. Minute) und Adam Szalai (69.). Eintrachts Martin Hinteregger hatte die Frankfurter in der 33. Minute in Führung gebracht. Auch im zwölften Anlauf verpassten die Hessen damit einen Sieg in Mainz. Vier Tage nach dem 2:1 in der Europa League beim FC Arsenal tat sich die Mannschaft von Trainer Adi Hütter in Unterzahl sehr schwer. Nach der Roten Karte für Dominik Kohr (Notbremse/44. Minute) mussten die Gäste eine Halbzeit lang mit neun Feldspielern auskommen.2. Dezember: Weltfußballer Lionel Messi gewinnt auch Ballon d’Or Fußballstar Lionel Messi hat zum sechsten Mal den Ballon d’Or 2019 gewonnen. Der 32-jährige Argentinier vom FC Barcelona setzte sich bei der Wahl des französischen Fachmagazins „France Football“ am Montagabend im Pariser Theatre du Chatelet durch. Bei der Fifa-Wahl war Messi im September bereits als Weltfußballer geehrt worden. Messi setzte sich der in der diesjährigen Abstimmung internationaler Journalisten durch und verwies Liverpool-Profi Virgil van Dijk, Cristiano Ronaldo von Juventus Turin und Sadio Mané (Liverpool) auf die nachfolgenden Plätze. Bester Deutscher wurde Torhüter Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona auf dem 24. Platz. Der Pole Robert Lewandowski vom FC Bayern München erreichte als einziger Nominierter aus der Bundesliga den achten Platz.1. Dezember: Ungebetener Gast bei Klinsmann: Mann schmuggelt sich ins TrainingEin ungebetener Gast hat sich bei Hertha BSC ins Training geschmuggelt. Während der prominente Trainer-Zugang Jürgen Klinsmann mit Medienvertretern am Sonntag nochmals über die 1:2-Niederlage seines neuen Vereins gegen Borussia Dortmund sprach, mischte sich ein junger Mann in original Hertha-Outfit in die Trainingsgruppe. Da er wie die Profis des Berliner Fußball-Erstligisten neben einem Kapuzenshirt auch eine dunkle Wollmütze trug, wurde er nicht sofort erkannt. Später wurde der falsche Spieler, der offenbar seinen Scherz noch filmen ließ, des Platzes verwiesen. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung soll es sich bei dem Mann um einen Youtuber handeln, der sich auch bei Hannover 96 schon einmal ins Training eingeschlichen habe.1. Dezember: Lewis Hamilton gewinnt Formel-1-Finale in Abu Dhabi – Vettel nur FünfterWeltmeister Lewis Hamilton hat auch das Formel-1-Saisonfinale in Abu Dhabi gewonnen. Der englische Mercedes-Pilot krönte am Sonntag seinen 250. Grand Prix mit dem elften Sieg in diesem Jahr. Hamilton stellte mit 413 Zählern zudem einen Punkterekord in der Königsklasse des Motorsports auf. Zweiter auf dem Yas Marina Circuit wurde Max Verstappen im Red Bull vor Charles Leclerc. Der Ferrari-Pilot musste allerdings wegen eines möglichen Vergehens beim Benzindurchfluss um seine Platzierung bangen. Sebastian Vettel landete im zweiten Ferrari auf einem enttäuschenden fünften Platz und wurde nur Fünfter der WM-Wertung.