China: Darmverschluss nach Bubble-Tea-Genuss – Teenager hatte zwei unverdaute Klumpen im Bauch

Ein 13-jähriger Teenager hatte Bubble Tea getrunken, ein Tee- und Milchgemisch mit Tapiokaperlen, das auch in Deutschland mal schwer angesagt war bei Jugendlichen. Etwa eine Woche später bekam er nachts so starke Unterleibsschmerzen, dass er ins Krankenhaus musste. „Ich hatte Rufbereitschaft“, zitiert die australische Website „9News“ den behandelnden Kinderchirurgen Dr. Zhang Haiyang aus der Universitätsklinik in Xinxiang in der chinesischen Provinz Henan. „Um drei Uhr morgens erhielt ich einen Anruf, dass ein 13-jähriger Junge mit plötzlich aufgetretenen Unterleibsschmerzen eingeliefert worden war. Die Röntgenbilder zeigten einen Darmverschluss.“Grund dafür waren zwei feste Klumpen, die sich im Darm gebildet hatten und die der Junge nicht verdauen konnte. Der Bericht des Krankenhauses beschreibt sie als verhärteten Kot. Bei der Anamnese erfuhr Dr. Zhang von dem Bubble-Tea-Genuss des Jungen und hält ihn für den wahrscheinlichen Grund für die Verstopfung. Die stärkehaltigen Tapiokaperlen sind bekannt dafür, schwer verdaulich zu sein. Der Arzt setzte für den folgenden Tag eine OP an, sollte sich der Zustand des Jungen über Nacht nicht bessern.Er hatte die Tapiokaperlen nicht gekaut“Bei der Untersuchung seiner Eingeweide fanden wir zwei feste Objekte, ein größeres und ein kleineres“, teilte Dr. Zhang mit. „Sie waren die Ursache für den Verschluss.“ Doch stellte sich heraus, dass die Kotklumpen eher weich waren, sodass die Ärtze sich dagegen entschieden, sie operativ zu entfernen. „Zwei oder drei Tage nach dem Eingriff konnte er sie auf natürlichem Weg ausscheiden“, sagte der Arzt „9News“.“Beim Erfassen der Krankengeschichte berichtete der junge Patient von dem Becher Bubble Tea, den er getrunken hatte, eine Woche bevor die Schmerzen auftraten“, so Dr. Zhang. „Er hat die Bubbles nicht gekaut und sie im Ganzen verschluckt. Drei oder vier Tage später trank er noch einen Becher davon, bei dem er ebenfalls nicht kaute, sondern nur schluckte. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass die Tapiokaperlen zusammenklebten und den Darmverschluss verursachten.“2012 hatten sich in Deutschland die Grünen dafür stark gemacht, in Deutschland Bubble Tea zu verbieten. Das Getränk gilt als kalorienreich, soll Allergien auslösen können und eben schwer zu verdauen sein. Der chinesische Junge wird jedoch keine Langzeitschäden davontragen.Quelle:“9News“

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