Coronavirus: Airbus macht Werk in China vorerst dicht

Trotz der weitflächigen Quarantäne-Maßnahmen in China ist die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus erneut deutlich gestiegen. Nach Angaben der chinesischen Behörden starben seit Dienstag weitere 65 Menschen an den Folgen der Infektion. Die offizielle Gesamtzahl der Todesopfer in Festlandchina wuchs damit auf mindestens 490 an. Hinzu kommt ein Verstorbener in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong. Sämtliche neuen Todesfälle wurden in der Provinz Hubei verzeichnet. Sie ist das Zentrum der Epidemie, von der dortigen Millionenmetropole Wuhan hatte das Virus seinen Ausgang genommen.Die Behörden haben Hubei weitgehend von der Außenwelt abgeriegelt. Die Zahl der mit dem Erreger infizierten Menschen in Festlandchina wuchs nach Angaben der Regierung um weitere 3887 Fälle an. Die offizielle Gesamtzahl der Krankheitsfälle stieg damit auf 24.324.  Von China aus hat sich das Virus inzwischen in mindestens 25 Länder ausgebreitet. In Deutschland gibt es zwölf bestätigte Infektionsfälle.Alle Nachrichten zum Coronavirus in unserem Ticker: +++ Airbus schließt Werk in China wegen Coronavirus +++Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat der europäische Flugzeugbauer Airbus sein Werk in China vorerst geschlossen: Die Fertigung in der Hafenstadt Tianjin südöstlich von Peking sei zum Stillstand gekommen, erklärte Airbus. Dort werden Flugzeuge vom Typ A320 hergestellt. Airbus begründete die Werksschließung mit den Reisebeschränkungen wegen des Coronavirus in China und weltweit. Sie stellten den Flugzeugbauer vor „logistische Herausforderungen“. Das Werk in Tianjin rund 150 Kilometer von Peking entfernt war bereits wegen der Feiern zum chinesischen Neujahrsfest geschlossen, wie ein Konzernsprecher weiter mitteilte. Wann es wieder eröffnet wird, gab Airbus nicht bekannt.+++ Mütter können neuen Coronavirus an Neugeborene weitergeben +++Mit dem Coronavirus infizierte Mütter können den Erreger an ihr Neugeborenes weitergeben. Ein solcher Infektionsfall sei bei einem Säugling nur 30 Stunden nach der Geburt festgestellt worden, berichtete der Chef der Neugeborenenabteilung des Kinderkrankenhauses von Wuhan, Zeng Lingkong, nach Angaben der Nachrichtenagentur China News Service. Das Baby zeige stabile Lebenszeichen, habe aber eine Entzündung der Lungen und eine leicht abnormale Leberfunktion, berichtete der Arzt. Zuvor seien allerdings Kinder von infizierten Müttern zur Welt gebracht worden, bei denen der Test auf den Erreger negativ gewesen sei. Die jetzt zur Verfügung stehenden Daten zeigten jedoch, dass Neugeborene nicht von einer Ansteckung ausgenommen seien.+++ Kreuzfahrtschiff in Hongkong festgesetzt +++Ein Kreuzfahrtschiff mit mehr als 1800 Passagieren an Bord ist wegen des Verdachts auf das Coronavirus in der Finanzmetropole Hongkong festgesetzt worden. Bei drei Menschen, die zwischenzeitlich mit dem Schiff der asiatischen Gesellschaft Dream Cruises gereist waren, war das Virus festgestellt worden, teilten chinesische Behörden mit.Drei Mitglieder der Besatzung litten an Fieber, sie wurden in ein Krankenhaus gebracht und dort isoliert, wie die Gesundheitsbehörde des Hafens mitteilte. Mehr als 20 weitere Crew-Mitglieder würden untersucht, sagte Behördenleiter Leung Yiu-hong. Die Passagiere mussten den Angaben zufolge an Bord bleiben. Zunächst war unklar, wie lange das Schiff nun in Hongkong bleiben muss.  Die drei infizierten Passagiere waren nach Informationen des Lokalsenders RTHK bereits am 24. Januar wieder von Bord gegangen.+++ LG sagt Auftritt beim Mobilfunk-Messe MWC wegen Coronavirus ab +++Der südkoreanische Elektronikkonzern LG wird wegen des neuen Coronavirus nicht auf der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona vertreten sein. „LG Electronics hat beschlossen, von seiner Teilnahme am Mobile World Congress 2020 Ende diesen Monats abzusehen“, erklärte der Konzern am Mittwoch. Das Unternehmen folge mit Blick auf die Sicherheit seiner Mitarbeiter und der Öffentlichkeit der Empfehlung vieler Gesundheitsexperten, im Moment auf unnötige internationale Reisen zu verzichten, heißt es in der Erklärung weiter.Der MWC gilt als die weltweit wichtigste Veranstaltung der Mobilfunkbranche. Im vergangenen Jahr zählte die Messe über 100 000 Besucher und mehr als 2400 Aussteller. Auf der Fachmesse sind auch große chinesische Konzerne wie Huawei, Lenovo und LTE vertreten. Außerdem stellen dort etliche kleinere Firmen aus China aus. Auf der Website des Veranstalters werden 50 Aussteller aus der Volksrepublik aufgeführt.+++ USA fliegen wegen Coronavirus mehr als 300 weitere Menschen aus Wuhan aus +++Wegen des Coronavirus-Ausbruchs in China haben die USA mehr als 300 weitere Menschen aus der besonders betroffenen Stadt Wuhan ausgeflogen. Zwei Flugzeuge seien am Dienstag (Ortszeit Washington) in der zentralchinesischen Metropole gestartet, teilte das US-Außenministerium mit. Nach Angaben eines Ministeriumsvertreters wurden die Passagiere vor dem Abflug untersucht.+++ Nike befürchtet „erhebliche“ Folgen für China-Geschäft +++Der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike hat vor wesentlichen Einbußen auf dem chinesischen Markt aufgrund des Coronavirus gewarnt. Es sei mit „erheblichen Auswirkungen“ auf das China-Geschäft zu rechnen, teilte das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Nike habe die Hälfte seiner Filialen in Konzernbesitz in dem Land geschlossen und betreibe die restlichen Läden mit eingeschränkten Öffnungszeiten, da weniger Kunden kämen.+++ Chinesische Botschaft in Berlin: Mehr Anfeindungen gegen Chinesen +++Die chinesische Botschaft in Berlin sieht wegen der Ausbreitung des Coronavirus mehr Fälle von Anfeindungen gegen chinesische Bürger in Deutschland. „Die jüngsten Anfeindungsfälle und die fremdenfeindlichen Äußerungen in einzelnen Medien haben nach dem Coronavirus-Ausbruch zugenommen und sind besorgniserregend“, teilte die Botschaft auf Anfrage mit. Nach einem Angriff auf eine Chinesin in Berlin habe man sofort die Polizei kontaktiert. „Inzwischen hat die Botschaft auch beim Auswärtigen Amt interveniert und notwendige Maßnahmen gefordert, um die Sicherheit, legitime Rechte und die Würde der chinesischen Staatsbürger zu gewährleisten“, hieß es.Wie die Berliner Polizei am Samstag mitteilte, sollen zwei Frauen am Freitagnachmittag im Stadtteil Moabit eine Chinesin rassistisch beleidigt, bespuckt, an den Haaren zu Boden gerissen sowie geschlagen und getreten haben. Die 23-Jährige wurde demnach am Kopf verletzt und ambulant in einem Krankenhaus behandelt, ihre Brille zerbrach. Die Angreiferinnen flüchteten. Die Polizei verwies auf Nachfrage zu den Beleidigungen auf laufende Ermittlungen.+++ Mindestens zehn Menschen auf Kreuzfahrtschiff in Japan mit Coronavirus infiziert +++Von den Menschen auf dem in Japan unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiff sind mindestens zehn mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Dies hätten die ersten vorliegenden Testergebnisse gezeigt, teilte der japanische Gesundheitsminister Katsunobu Kato am Mittwoch mit. Die Mehrheit der Testergebnisse stand nach seinen Angaben noch aus.Die zehn positiv auf das Virus getesteten Menschen seien von der „Diamond Princess“ geholt worden, sagte der Minister. Sie sollten von medizinischen Organisationen betreut werden. Zur Staatsbürgerschaft der Infizierten machte Kato keine Angaben. Ein Sprecher der deutschen Repräsentanz der Reederei Princess Cruises hatte zuvor der „Bild“-Zeitung gesagt, unter den Passagieren seien acht Deutsche.+++ 65 weitere Tote durch Coronavirus in China +++Trotz der weitflächigen Quarantäne-Maßnahmen in China ist die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus erneut deutlich gestiegen. Wie die chinesischen Behörden am Mittwoch mitteilten, starben seit dem Vortag weitere 65 Menschen an den Folgen der Infektion. Die offizielle Gesamtzahl der Todesopfer in Festlandchina wuchs damit auf mindestens 490 an. Hinzu kommt ein Verstorbener in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong.+++ WHO-Chef wirft wohlhabenden Ländern Versäumnisse bei Virusdaten-Austausch vor +++Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mehreren wohlhabenden Ländern Versäumnisse beim Informationsaustausch über das neuartige Coronavirus vorgeworfen. Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte am Dienstag in Genf, dass einige Staaten „mit hohem Einkommen“ beim Transfer von Daten über neue Coronavirus-Fälle „weit zurückliegen“ würden. Er forderte außerdem mehr globale Solidarität bei der Bekämpfung des Virus. „Von den 176 bisher außerhalb Chinas gemeldeten Fällen hat die WHO nur für 38 Prozent der Fälle vollständige Fallberichtsformulare erhalten“, sagte der WHO-Direktor. „Ohne bessere Daten ist es sehr schwer für uns, die Entwicklung des Ausbruchs oder seine möglichen Auswirkungen zu beurteilen und sicherzustellen, dass wir die am besten geeigneten Empfehlungen geben“, fügte er hinzu. Tedros lobte hingegen die drastischen Maßnahmen Chinas zur Eindämmung des tödlichen Erregers:+++ Urlaubsflieger kehrt wegen Coronavirus-Scherz auf halbem Weg um +++Wegen eines Scherzes über das Coronavirus ist ein Urlaubsflieger aus Kanada mit 243 Passagieren an Bord auf halbem Weg umgekehrt. Der Westjet-Flug nach Jamaika sei am Montag „wegen eines schwierigen Gastes“, der fälschlicherweise behauptet hatte, mit dem Krankheitserreger infiziert zu sein, nach Toronto umgeleitet worden, sagte eine Sprecherin des kanadischen Unternehmens am Dienstag. Berichten zufolge stand der junge Mann nach fast der Hälfte des vierstündigen Fluges auf und erklärte, dass er sich mit dem Virus infiziert habe. Dabei machte er laut Augenzeugen mit dem Smartphone Fotos von sich. Die Flugbegleiter gaben ihm daraufhin eine Maske und Handschuhe und befahlen ihm, sich in den hinteren Teil des Flugzeugs zu begeben. Die Besatzung erfüllte alle Protokolle für Infektionskrankheiten an Bord, sagte die Westjet-Sprecherin. Bei der Ankunft in Toronto wurden die Fluggäste von der Polizei und Gesundheitsbeamten in Empfang genommen. Die Sicherheitskräfte nahmen nach eigenen Angaben den 29-jährigen Kanadier fest. Er wurde wegen Unruhestiftung angeklagt.+++ Corona-Sterblichkeitsrate deutlich geringer als bei Sars +++Das neuartige Coronavirus ist nach Angaben der chinesischen Behörden vor allem für ältere Menschen mit Vorerkrankungen tödlich. 80 Prozent der bislang 425 Toten in China seien über 60-Jährige gewesen, Dreiviertel litten an Vorerkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck, erklärte die Nationale Gesundheitskommission am Dienstag. Die Sterblichkeitsrate liegt demnach bei 2,1 Prozent und damit bislang weit unter den zehn Prozent der Sars-Epidemie Anfang der 2000er Jahre. Mehr als 97 Prozent der Opfer des neuen Erregers kamen laut der Kommission aus der zentralchinesischen Provinz Hubei, die als Zentrum des Virenausbruchs gilt. Das bislang jüngste bekannte Todesopfer soll ein 36-Jähriger ohne Vorerkrankungen aus der Millionenmetropole Wuhan sein. Außerhalb von Hubei soll die Sterblichkeitsrate unter 0,2 Prozent liegen. +++ Alle Briten sollen China verlassen +++Großbritannien hat alle Landsleute wegen der sich ausbreitenden Coronavirus-Erkrankungen zur Rückkehr aus China aufgerufen. „Wir raten britischen Staatsangehörigen, das Land zu verlassen, falls sie können, um ihr Infektionsrisiko zu minimieren“, teilte Außenminister Dominic Raab am Dienstag in London mit. Sollten sich Briten in der besonders betroffenen Provinz Hubei aufhalten und zurückkehren wollen, werde man rund um die Uhr daran arbeiten, das zu ermöglichen. In anderen Regionen bestünden normale Flugverbindungen. Gesundheitsminister Matt Hancock rechnet mit weiteren Fällen der neuartigen Lungenerkrankung in Großbritannien. Bislang wurde das Virus bei zwei Menschen nachgewiesen. Fast 100 Menschen leben derzeit für zwei Wochen in Quarantäne in einem Krankenhaus in Wirral.+++ Kreuzfahrtschiff in Japan an der Kette: Offenbar auch deutsche Passagiere an Bord +++Auf dem Kreuzfahrtschirff „Diamond Princess“ vor dem japanischen Yokohama, das aufgrund eines Coronavirus-Verdachts vorübergehend unter Quarantäne gestellt ist, befinden sich offenbar auch acht deutsche Passagiere. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Die Zeitung zitiert den Sprecher der deutschen Repräsentanz der Reederei „Princess Cruises“, Rolf Nieländer: „Unter den 2666 Passagieren, die derzeit an Bord der ‚Diamond Princess‘ im Hafen von Yokohama sind, befinden sich acht Deutsche.“ Japan lässt Tausende von Passagieren und Besatzungsmitglieder auf einem Kreuzfahrtschiff auf das neue Coronavirus hin untersuchen. Anlass ist der Fall eines 80 Jahre alten Mannes aus Hongkong, der das Schiff am Samstag in Hongkong verlassen hatte und anschließend positiv auf den Erreger getestet worden war. Keiner der 2500 Passagiere und 1000 Mannschaftsmitglieder an Bord der in Tokios Nachbarstadt Yokohama vor Anker liegenden „Diamond Princess“ durfte das Schiff verlassen, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind, berichteten örtliche Medien. Dutzende von mit Quarantäneaufgaben befassten Beamten waren zuvor an Bord gegangen. Nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo sollen mindestens sieben Menschen an Bord über Unwohlsein klagen. Bislang sind in Japan 20 Fälle des neuen Virus bestätigt worden.+++ China weitet Massenquarantäne auf Nachbarprovinz von Schanghai aus +++Im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie ergreift die chinesische Regierung immer großflächigere Quarantäne-Maßnahmen: In der an Schanghai angrenzenden Provinz Zhejiang schränkten die Behörden am Dienstag die Bewegungsfreiheit für rund zwölf Millionen Menschen massiv ein.In Taizhou sowie in mehreren Bezirken von Hangzhou und Ningbo darf vorerst nur noch ein Bewohner pro Haushalt jeden zweiten Tag für Einkäufe das Haus verlassen. Die Behörden in Taizhou setzten zudem ab Dienstag 95 Zugverbindungen aus.In Taizhou müssen Bewohner von Wohnkomplexen nach Regierungsangaben außerdem ihren Ausweis vorzeigen, wenn sie nach draußen gehen oder zurückkehren wollen. In Hangzhou wurde das Tragen von Atemschutzmasken angeordnet. Auch Ausweise und die Körpertemperatur der Bewohner sollen überprüft werden.+++ Fußball-Spiele chinesischer Clubs verlegt +++Wegen der Verbreitung des Coronavirus in China sind Spiele in der asiatischen Fußball-Champions-League, an denen chinesische Vereine beteiligt sind, verschoben worden. Wie der asiatische Fußballverband AFC am Dienstag bekannt gab, fiel die Entscheidung nach einem Dringlichkeitstreffen der sechs nationalen Mitgliedsverbände, die an der AFC Champions League East teilnehmen.Betroffen sind die vier Teams Chiangrai United Peking, Guangzhou Evergrande, Shanghai SIPG und Shanghai Shenhua. Die ersten drei Runden der Gruppenspiele im Februar und März wurden auf April und Mai verschoben. Die erste K.o.-Phase wird voraussichtlich ebenfalls verschoben, die letzten 16 Spiele könnten im Juni statt im Mai stattfinden.+++ Chinas Handballerinnen verzichten auf Olympia-Qualifikation +++Die chinesische Handball-Nationalmannschaft der Frauen hat wegen des Ausbruchs des Coronavirus die Teilnahme an einem Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Tokio abgesagt. Ein Sprecher der Internationalen Handball-Föderation (IHF) bestätigte den Rückzug des Teams, das sich über den dritten Platz bei der vergangenen Asienmeisterschaft für das Turnier in Ungarn qualifiziert hatte. Den Platz Chinas nimmt nun Kasachstan ein. +++ Bewegungsfreiheit in weiteren Städten außerhalb der Provinz Hubei massiv eingeschränkt +++Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus haben die chinesischen Behörden in drei weiteren Großstädten außerhalb der Provinz Hubei die Bewegungsfreiheit von rund zwölf Millionen Menschen massiv eingeschränkt. Die Maßnahmen betreffen nach Behördenangaben die gesamte Stadt Taizhou sowie Teile von Hangzhou, wo sich der Sitz des chinesischen Internetriesen Alibaba befindet, und mehrere Bezirke von Ningbo. Taizhou ist 150 Kilometer von der Wirtschaftsmetropole Shanghai und 850 Kilometer vom Zentrum der Coronavirus-Epidemie in der Provinz Hubei entfernt. In der Stadt darf vorerst nur noch ein Bewohner pro Haushalt jeden zweiten Tag für Einkäufe das Haus verlassen. Die gleiche Regelung gilt für die betroffenen Viertel von Hangzhou und Ningbo. Die Behörden in Taizhou setzten zudem 95 Zugverbindungen aus.+++ Aus Wuhan zurückgeholter Belgier mit Coronavirus infiziert +++Belgien meldet den ersten Fall einer Infektion mit dem Coronavirus. Bei dem Betroffenen handele es sich um eine von neun Personen, die am vergangenen Sonntag aus dem chinesischen Wuhan zurück nach Brüssel geflogen wurden. Das teilte Gesundheitsministerin Maggie De Block auf einer Pressekonferenz mit, wie die Zeitung „De Standaard“ berichtet. Laut der Ministerin sei die positiv getestete Person derzeit bei guter Gesundheit. „Er fühlt sich gut und ist sogar sehr ruhig“, so die Ministerin laut dem Bericht. Der Patient befinde sich nun in einer Spezialklinik in Brüssel. Vor dem Abflug in Wuhan habe der Infizierte keine Symptome gezeigt. Die übrigen acht aus China zurückgeholten Belgier seien laut einem Test an der Uniklinik in Leuven nicht infiziert.+++ Behinderter Junge in China bei Kampf gegen Coronavirus tragisch gestorben +++In der chinesischen Provinz Hubei ist ein schwerbehinderter Jugendlicher beim Kampf gegen das neuartige Virus auf tragische Weise zu Tode gekommen: Der Vater des 17-jährigen Yan Cheng wurde in Quarantäne genommen und musste seinen auf einen Rollstuhl angewiesenen Sohn allein zu Hause zurücklassen. Da der Junge weder sprechen noch laufen oder selbständig essen konnte, starb er nach einer Woche, wie die Regierung des Bezirks Hongan mitteilte.Coronavirus tragischer Tod eines Jungen 10.55+++ Hyundai muss wegen Coronavirus gesamte Produktion in Südkorea aussetzen +++Der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in China trifft zusehends die eng getakteten Lieferketten der großen Autobauer. Der größte südkoreanische Hersteller Hyundai Motor kündigte am Dienstag an, seine gesamte Produktion im Heimatland noch in dieser Woche auszusetzen. Grund für den Stopp der Bänder ist demnach, dass für die Produktion benötigte Kabelbäume, die sich Hyundai üblicherweise aus China zuliefern lässt, derzeit fehlen. Hyundai habe deshalb entschieden, seine Produktionsstraßen in Südkorea zu stoppen, erklärter der Autobauer. Insgesamt betreibt das Unternehmen sieben Fabriken in Südkorea, weltweit sind es 13 Werke. Der Konzern sucht nach eigenen Angaben nach „alternativen Zulieferern in anderen Regionen“.+++ SAS verlängert Flugstopp nach China +++Die skandinavische Airline SAS fliegt wegen des Coronavirus länger als zunächst geplant keine Ziele in China mehr an. Aufgrund der Situation in der Volksrepublik werde der Flugstopp auf den Strecken nach Shanghai und Peking bis zum 29. Februar verlängert, teilte die Fluggesellschaft in Stockholm mit. Für diese Flüge werden demnach bis zum 15. März keine Tickets mehr verkauft. Die Sicherheit der Passagiere und Mitarbeiter habe immer oberste Priorität, erklärte SAS.+++ Rotes Kreuz warnt vor mangelhaften Masken gegen Coronavirus +++Die internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) hat vor dem Einsatz mangelhafter Atemschutzmasken gegen den Coronavirus in China gewarnt. Es sei „extrem wichtig“, dass die Helfer vor Ort hochwertige Masken zur Verfügung hätten, sagte IFRC-Generalsekretär Jagan Chapagain der Nachrichtenagentur AFP. Allerdings würden infolge eines internationalen Hilferufs der chinesischen Regierung viele Masken nach China geschickt, die nicht diesen Normen entsprächen.+++ Weitere Metropole außerhalb Virus-Krisengebiets stoppt Busverkehr +++Wegen des Ausbruchs der Lungenkrankheit hat jetzt auch die ostchinesische Metropole Hangzhou starke Einschränkungen des Verkehrs erlassen. Die Transportbehörden von Hangzhou teilten mit, dass in dem mehr als zwei Millionen Einwohner zählenden Stadtbezirk Xiaoshan der innerstädtische und überregionale Busverkehr eingestellt werde. Ferner forderte die Stadtregierung alle zehn Millionen Bewohner der Metropole auf, möglichst nicht vor die Tür zu gehen. Familien sollten ein Mitglied bestimmen, das alle zwei Tage zum Einkaufen vor die Tür gehen könne. Hangzhou liegt rund 750 Kilometer östlich der schwer heimgesuchten Stadt Wuhan in der Provinz Hubei, wo das Virus seinen Ausgang genommen hatte. Zuvor hatte schon die neun Millionen Einwohner zählende ostchinesischen Metropole Wenzhou ähnliche Beschränkungen für die Mobilität seiner Bewohner erlassen, sie aber nicht als Empfehlung formuliert, sondern zwingend vorgeschrieben.+++ Erster Todesfall in Hongkong bestätigt +++Durch den neuartigen Coronavirus ist erstmals auch ein Patient aus Hongkong ums Leben gekommen. Die Krankenhausbehörde der chinesischen Sonderverwaltungsregionen bestätigte den Tot eines 39-Jährigen. Wie die Hongkonger Zeitung „South China Morning Post“ berichtete, hatte der Mann zuvor die besonders schwer vom Virus betroffene Stadt Wuhan besucht. Seit Ausbruch der neuen Lungenkrankheit ist es erst der zweite bestätigte Todesfall außerhalb des chinesischen Festlands. Zuvor war auch ein Patient auf den Philippinen ums Leben gekommen.Die Zahl der bestätigten Infektionen und Todesfälle durch das Coronavirus war am Dienstag in China erneut sprunghaft angestiegen. Wie die chinesische Gesundheitsbehörde mitteilte, gab es 20.438 bestätigte Erkrankungen – 3225 neue Fälle im Vergleich zum Vortrag. Die Zahl der Todesopfer stieg demnach um 64 auf 425. +++ Japan nimmt wegen Virus-Verdachts Kreuzfahrtschiff in Quarantäne +++Wegen des neuartigen Coronavirus hat Japan ein Kreuzfahrtschiff unter Quarantäne gestellt. Fernsehbilder zeigten, wie im Hafen von Yokohama Gesundheitsbeamte an Bord der „Diamond Princess“ gingen. Sie sollten den Gesundheitszustand sämtlicher 2500 Passagiere und 1000 Besatzungsmitglieder überprüfen.Der Verdacht, dass Menschen an Bord mit dem Erreger infiziert sein könnten, war wegen eines 80-jährigen Passagiers aufgekommen, der einige Tage zuvor das Schiff in Hongkong verlassen hatte. Er wurde von den Behörden der chinesischen Sonderverwaltungszone positiv auf das Virus getestet.+++ 64 weitere Tote durch Coronavirus in China – Mehr als 20.000 Menschen infiziert +++Die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus in China ist abermals stark gestiegen. Wie die Regierung in Peking mitteilte, wurden seit dem Vortag weitere 64 Todesfälle verzeichnet. Die offizielle Gesamtzahl der Todesopfer in der Volksrepublik wuchs damit auf 425.Alle neuen Todesfälle wurden in der zentralchinesischen Provinz Hubei verzeichnet. Hubei ist das Zentrum der Epidemie, von der dortigen Millionenmetropole Wuhan hatte das Virus seinen Ausgang genommen. Die chinesischen Behörden haben die Provinz weitgehend von der Außenwelt abgeriegelt.Wie der Gesundheitsausschuss der chinesischen Regierung ferner mitteilte, wurden weitere 3235 bestätigte Infektionsfälle registriert. Die offizielle Gesamtzahl der mit dem Virus angesteckten Menschen in China nahm damit auf mehr als 20.400 zu.+++ Zwölfter Coronavirus-Fall in Deutschland +++In Deutschland haben sich inzwischen zwölf Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Bei dem neuen Betroffenen handelt es sich um einen weiteren Mitarbeiter eines Automobilzulieferers in Stockdorf bei München, wie das bayerische Gesundheitsministerium am Montagabend unter Berufung auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mitteilte. Der Mann wurde in die München Klinik Schwabing gebracht. Kurz zuvor hatte das Ministerium die Infizierung eines zweiten Kindes in Bayern bekanntgegeben. Damit ist der Erreger bei acht Mitarbeitern des Autozulieferers Webasto nachgewiesen worden. Dazu kommen die beiden Kinder eines Mitarbeiters. Außerdem war das Virus bei zwei Passagieren festgestellt worden, die am Wochenende mit einem Bundeswehrflugzeug aus Wuhan zurückgeholt wurden.+++ Elfter Fall in Deutschland: weiteres Kind mit Coronavirus angesteckt +++Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Montag einen neunten Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt. Es handele sich um ein weiteres Kind des Mannes aus dem bayerischen Landkreis Traunstein, bei dem die neuartige Virusinfektion in der vergangenen Woche nachgewiesen worden sei, teilte ein Ministeriumssprecher am Abend in München mit. Der Mann ist Mitarbeiter des Automobilzulieferers Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der auch die anderen sechs in Bayern betroffenen Menschen beschäftigt sind.   Alle drei Familienmitglieder, die positiv getestet worden sind, befinden sich nach Angaben von Ärzten derzeit in einem stabilen gesundheitlichen Zustand. Die Webasto-Mitarbeiter hatten sich bei einer aus China zu einer Schulung angereisten Kollegin angesteckt. Webasto kündigte an, seine Firmenzentrale in Stockdorf im Landkreis Starnberg bis zum Dienstag kommender Woche zu schließen. Insgesamt gibt es damit in Deutschland bislang elf bestätigte Fälle von Erkrankungen durch das Coronavirus. Zwei der Patienten gehörten zu den mehr als hundert Menschen, die am Samstag mit einem Sonderflug aus Wuhan zurückgeholt worden waren.+++ Coronavirus-Patienten in Deutschland geht es soweit gut +++Den zehn in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen geht es soweit gut. Die acht Betroffenen aus Bayern seien in „gesundheitlich stabilem Zustand“, teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Montag mit. Einige von ihnen hätten grippeähnliche Symptome gehabt, hieß es weiter. Der Erreger war bei sieben Mitarbeitern des Autozulieferers Webasto in Stockdorf bei München nachgewiesen worden. Zudem wurde ein Kind eines der Erkrankten positiv auf die neuartige Lungenkrankheit getestet. Zudem war das Virus bei zwei Passagieren festgestellt worden, die am Wochenende mit einem Bundeswehrflugzeug aus der besonders stark vom Virus betroffenen Stadt Wuhan zurückgeholt wurden. „Sie sind beide symptomfrei, es sind gesunde Menschen“, sagte der Leiter des Gesundheitsamts Frankfurt, René Gottschalk, am Montag. Allerdings müssten sie auf der Isolierstation bleiben, bis sie virenfrei seien. Rund 120 Passagiere des Fluges sind seit ihrer Rückkehr in einer Kaserne im pfälzischen Germersheim in Quarantäne. Die Bewohner sind nach Angaben von Landrat Fritz Brechtel weiterhin ohne Anzeichen für eine mögliche Erkrankung mit dem  Coronavirus.+++ Chinas Führung räumt „Fehler“ im Umgang mit Coronavirus-Epidemie ein +++Chinas Führung hat am Montag „Fehler“ im Umgang mit der Coronavirus-Epidemie eingeräumt. Der Ständige Ausschuss des Politbüros der regierenden Kommunistischen Partei erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua, die Reaktion auf die Coronavirus-Epidemie habe „Fehler und Schwierigkeiten“ beim nationalen Notfallmanagement offengelegt. Das System müsse daher verbessert werden. Das Ständige Ausschuss forderte außerdem eine verstärkte Überwachung von Märkten. Der illegale Handel mit Wildtieren müsse streng verboten werden, die Behörden müssten hart dagegen vorgehen.    +++ Lufthansa streicht weitere China-Flüge +++Die Lufthansa-Gruppe streicht wegen des Coronavirus weitere Flüge nach China. Die Maßnahme umfasst auch die Töchter Swiss und Austrian, wie der Dax-Konzern in Frankfurt mitteilte. Peking und Shanghai werden bis zum 28. Februar nicht mehr angeflogen, die übrigen Ziele Nanjing, Shenyang und Qingdao sogar bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März. Zunächst hatte die Lufthansa nur die Flüge bis zum 9. Februar gestrichen. Die 19 wöchentlichen Verbindungen nach Hongkong werden hingegen weiterhin unverändert angeboten. Man beobachte die Situation weiterhin laufend und stehe mit den Behörden im Kontakt, teilte das Unternehmen noch mit.+++ Hongkong schließt fast alle Grenzübergänge nach China +++Hongkong schließt wegen der Ausbreitung des Coronavirus fast alle Grenzübergänge nach China. Wie Regierungschefin Carrie Lam mitteilte, bleiben ab Mitternacht (Ortszeit) nur noch die Brücke nach Shenzhen und die Brücke nach Zhuhai und Macao geöffnet. Auch auf dem Hongkonger Flughafen sollen demnach weiter Flüge aus Festland-China landen dürfen. Es gibt dort aber bereits strenge Kontrollen für Reisende aus der zentralchinesischen Provinz Hubei, dem Zentrum der Epidemie. Vier Grenzübergänge wurden bereits in der vergangenen Woche geschlossen. Die Hongkonger Regierung lehnt es trotz wachsenden Drucks aus der Bevölkerung aber weiterhin ab, die Grenzen zu China komplett zu schließen. Lam sagte, eine vollständige Grenzschließung sei nicht praktikabel, diskriminierend und schädlich für die Wirtschaft.+++ Kreuzfahrtbranche verhängt weltweit Schiffsverbote wegen Coronavirus +++Aus Sorge vor dem neuartigen Coronavirus nehmen alle Kreuzfahrtreedereien des globalen Branchenverbands Clia keine Besatzungsmitglieder oder Passagiere mehr an Bord, die in letzter Zeit in China waren. Das teilte der deutsche Ableger der Cruise Line International Association (Clia) am Montag in Hamburg mit. Das Schiffsverbot gelte für alle Menschen, die innerhalb der vergangenen 14 Tage vom oder über das chinesische Festland gereist seien.Alle Mitgliedsreedereien stünden in engem Kontakt mit Gesundheitsexperten und Aufsichtsbehörden und passten ihre Richtlinien und Abläufe laufend an, teilte der internationale Unternehmensverband mit. Dazu gehörten auch potenzielle Änderungen von Reiserouten. Die Branche sei äußerst erfahren im Umgang mit Gesundheitsthemen, ihre Schiffe verfügten über entsprechende Ausrüstungen. Zu Clia gehören alle große Reedereien wie MSC, Carnival, Costa, Royal Carribean, Norwegian Cruise Line und die deutsche Aida Cruises.+++ Rekordanstieg: Mehr Tote in China durch Coronavirus als bei Sars +++In China sind schon jetzt mehr Menschen durch das neuartige Coronavirus ums Leben gekommen als bei der Sars-Pandemie vor 17 Jahren. Die Gesundheitskommission in Peking meldete am Montag den bisher stärksten Anstieg der Infektionen und Todesfälle innerhalb eines Tages. An der Lungenkrankheit starben demnach erneut 57 Menschen. Damit stieg die Gesamtzahl auf 361 Tote – mehr als es 2002/2003 in der Volksrepublik durch das Schwere Akute Atemwegssyndrom (Sars) gegeben hatte. Weltweit waren damals allerdings 774 Tote zu beklagen gewesen. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in China kletterte den Angaben zufolge erneut sprunghaft um 2829 auf 17.205 Fälle. Die Behörden sprechen zudem von mehr als 20.000 Verdachtsfällen.+++ Angst vor Virus: Chinas Aktienmärkte sacken ab +++Sorgen um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus haben Chinas Aktienmärkte um rund neun Prozent absacken lassen. Die Börsen öffneten am Montag erstmals wieder nach den – wegen des massenhaften Ausbruchs der Lungenkrankheit verlängerten – Ferien zum chinesischen Neujahrsfest. Zum Handelsauftakt fiel der Shanghai Composite Index um 8,73 Prozent, während der Component Index im südchinesischen Shenzhen um 9,13 Prozent absackte.Chinas Regierung versuchte das Finanzsystem zu stärken und die Auswirkungen der Epidemie abzufedern – unter anderem mit einer ungewöhnlich hohen Geldspritze. Die Zentralbank stellte den Geschäftsbanken am Montag 1,2 Billionen Yuan (rund 156 Milliarden Euro) Liquidität zur Verfügung. Die Maßnahme soll die Funktionalität des chinesischen Geldmarktes und Bankensystems sicherstellen.+++ Spahn: G7 wollen über einheitlichen Umgang mit Coronavirus beraten +++Die G7-Staaten wollen nach Angaben der Bundesregierung über eine einheitliche Strategie gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus beraten. Er habe am Samstag mit seinem US-Kollegen Alex Azar telefoniert, um „zu einer gemeinsamen Einschätzung der Lage zu kommen“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Sonntag in Berlin. „Und wir haben vereinbart, dass es auch eine Telefonkonferenz, eine Aussprache, der Gesundheitsminister der G7 zu dieser Frage geben soll.“ Ziel sei ein einheitlicher Umgang mit der Epidemie. „Es bringt ja nichts, wenn ein Land alleine Maßnahmen ergreift“, sagte Spahn.+++ Thailand meldet erfolgreiche Coronavirus-Behandlung mit Medikamentencocktail +++Die thailändischen Behörden haben eine erfolgreiche Behandlung des neuartigen Coronavirus mit einem Cocktail aus Grippe- und HIV-Medikamenten gemeldet. Der Zustand einer mit dem Virus infizierten Frau aus China habe sich nach der Gabe des Medikamentencocktails dramatisch verbessert, berichtete das Gesundheitsministerium in Bangkok am Sonntag. Binnen 48 Stunden nach dem Beginn der Behandlung sei das Virus bei der Patientin nicht mehr nachweisbar gewesen, sagte der Mediziner Kriengsak Attipornwanich.+++ Behörden erwarten keine weiteren Infektionsfälle unter Wuhan-Rückkehrern +++Nach der Coronavirus-Diagnose bei zwei aus Wuhan ausgeflogenen Deutschen erwarten die Gesundheitsbehörden keine weiteren Infektionsfälle unter den Rückkehrern. Die 124 von der Luftwaffe nach Frankfurt ausgeflogenen Menschen hätten sich bis auf eine Ausnahme alle auf freiwilliger Basis auf den Virus testen lassen, sagte der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, René Gottschalk, am Sonntag in Frankfurt am Main. Eine Rückkehrerin habe sich noch nicht testen lassen, dies werde aber „nachgeholt“. Nur zwei der Virentests seien positiv ausgefallen, bestätigte Gottschalk. Die beiden Patienten, die zuvor keinerlei Symptome gezeigt hätten, seien inzwischen auf die Isolierstation des Uniklinikums Frankfurt gebracht worden. Am Samstagabend waren sie nach ihrer Rückkehr aus Wuhan zunächst in die Südpfalz-Kaserne nach Germersheim gebracht worden, wo die Rückkehrer 14 Tage lang unter Quarantäne stehen sollen.+++ Mit Coronavirus infizierte Passagiere sind „medizinisch wohlauf“ +++Den beiden aus China zurückgekehrten und mit dem Coronavirus infizierten Passagieren geht es nach Angaben des hessischen Sozialministers Kai Klose (Grüne) „den Umständen entsprechend sehr gut“. Beide seien deutsche Staatsangehörige. Der Ärztliche Direktor des Uniklinikums Frankfurt, Jürgen Graf, ergänzte am Sonntag in Frankfurt, dass die beiden Patienten stationär aufgenommen worden seien und dort isoliert behandelt würden. Sie seien „medizinisch wohlauf“.+++ Luftwaffe zieht positive Bilanz: Keine Ansteckungsgefahr für Personal +++Weil „alle vom Robert-Koch-Insitut“ empfohlenen Maßnahmen eingehalten wurde, gibt es laut der Bundeswehr keine Gefahr einer Ansteckung der Crew an Bord des China-Rückkehrer-Fluges. Der A310 „Kurt Schumacher“ solle nun desinfiziert werden, schließlich stehe der nächste Einsatz bereits an. +++ Spahn: Mit Coronavirus Infizierte waren in Frankfurt symptomfrei +++Die beiden mit einem Bundeswehrflugzeug aus China zurückgekehrten Passagiere, die mit dem Coronavirus infiziert sind, waren nach Angaben von Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Ankunft in Deutschland symptomfrei. „Sowohl beim Abflug in China als auch bei der Ankunft in Frankfurt waren diese beiden Patienten symptomfrei“, betonte der CDU-Politiker am Sonntag in Berlin. Es gehe ihnen zur Stunde gut, sie würden in der Uniklinik in Frankfurt untersucht. Dies zeige auch, dass es richtig gewesen sei, dass man sich für eine zentrale Unterbringung der Rückkehrer entschieden habe. +++ Malaysias Regierung widerspricht „Zombie“-Gerüchten zum Coronavirus +++Malaysias Regierung hat Gerüchten widersprochen, das derzeit grassierende Coronavirus verwandele Infizierte in Zombies. „Die Behauptung, mit dem Virus infizierte Personen würden sich wie Zombies verhalten, ist nicht wahr“, betonte das Gesundheitsministerium im Kurzmitteilungsdienst Twitter. „Patienten können wieder gesund werden.“ Zuvor hatten Nutzer im Internet eine Verbindung zwischen dem Coronavirus und „lebenden Toten“ hergestellt.+++ Coronavirus: Verdachtsfall am Uniklinikum hat sich nicht betätigt +++Bei dem aus China zurückgekehrten Passagier, der am Frankfurter Universitätsklinikum auf das Coronavirus untersucht wurde, hat sich der Verdacht nicht bestätigt. Das teilte das hessische Sozialministerium am Sonntag mit. Derweil war bei zwei anderen Passagieren, die vom Frankfurter Flughafen zur Quarantäne in die Kaserne nach Germersheim gebracht worden waren, das Virus nachgewiesen worden. Sie werden nun ebenfalls in die Frankfurter Uniklinik gefahren. Wegen der neuen Lungenkrankheit hatte die Bundeswehr Deutsche und  Angehörige von ihnen aus der stark vom Coronavirus betroffenen Stadt Wuhan in China zurückgeholt. Der Flieger mit mehr als 120 Passagieren war am Samstagnachmittag am Frankfurter Flughafen gelandet. +++ China-Rückkehrer getestet: Zwei Corona-Infizierte in Südpfalz-Kaserne +++Zwei der mehr als 100 Rückkehrer aus China haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das berichtet der SWR unter Berufung auf das Landratsamt des Kreises Germersheim am Sonntagmorgen. Der Landrat erklärte, sie seien in der Südpfalz-Kaserne positiv auf das Virus getestet worden und würden nun in einem Infektionsschutz-Fahrzeug in die Uniklinik Frankfurt gebracht werden. Für die ehrenamtlichen Helfer und die Bevölkerung bestehe „kein Grund zur Sorge“. Damit steigt die Zahl der infizierten Deutschen auf elf, nach acht bestätigten Fällen aus Bayern und dem Einzelfall eines deutschen positiv getesteten Touristen in Spanien.+++ Formel E sagt für März geplante China-Rennen wegen Coronavirus ab +++Die Formel E wird nicht wie geplant am 21. März im chinesischen Sanya starten. Das teilte die vollelektrische Rennserie am Sonntag mit. Grund für die Entscheidung in Übereinkunft mit den zuständigen Behörden, dem Automobil-Weltverband, dem chinesischen Verband und örtlichen Partnern ist der grassierende neue Coronavirus.Angesichts der weiter wachsenden Gesundheitsbedenken und der Notstandserklärung durch die Weltgesundheitsorganisation habe die Formel E die notwendigen Maßnahmen ergriffen, Gesundheit und Sicherheit von Reisepersonal, Teilnehmern und Zuschauern zu gewährleisten. Die Rennserie beobachte die Lage weiter sehr intensiv. Man werde prüfen, ob sich die Situation womöglich zu einem anderen Zeitpunkt anders darstelle. Von einem Alternativ-Datum war die Rede.+++ 1400 Kräfte des Militärs für neues Krankenlager in Wuhan +++Für das erste von zwei neuen Krankenlagern in der schwer von der neuen Lungenkrankheit betroffenen Metropole Wuhan sind 1400 medizinische Kräfte des chinesischen Militärs entsandt worden. Das in Schnellbauweise in nur einer Woche errichtete Huoshenshan-Nothospital soll am Montag eröffnet werden und eine Kapazität von 1000 Betten haben, wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Zu dem Personal gehörten auch viele, die vor 17 Jahren bei der Sars-Pandemie in einem ähnlichen Behelfs-Krankenhaus in Xiaotangshan in Peking gearbeitet hatten.+++ Chinas Zentralbank stützt Wirtschaft wegen Virus mit Milliardensumme +++Die chinesische Zentralbank will die Wirtschaft des Landes mit Milliardensummen vor den Folgen des sich rasant ausbreitenden neuartigen Coronavirus schützen. Die Zentralbank erklärte am Sonntag, sie werde zur Öffnung der Finanzmärkte nach den verlängerten Neujahrsferien am Montag 1,2 Trillionen Yuan (156 Milliarden Euro) bereitstellen. Ziel sei es, das Bankensystem mit ausreichend Geld zu versorgen und den Devisenmarkt stabil zu halten.Die insgesamt verfügbaren Mittel des Bankensystems lägen damit um 900 Milliarden Yuan über dem Vergleichswert vom Vorjahr, teilte die Zentralbank mit. Sie appellierte an die Finanzinstitute des Landes, unter anderem Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen ausreichend Kredite zur Verfügung zu stellen.+++ Neuseeland und Australien lassen Passagiere aus China nicht einreisen +++Neuseeland und Australien reagieren mit einer vorläufigen Einreisesperre für Flugpassagiere aus China auf die Verbreitung des neuartigen Coronavirus. Wie die neuseeländische Regierung am Sonntag mitteilte, soll das Einreiseverbot am Montag in Kraft treten, alle 48 Stunden überprüft werden und bis zu zwei Wochen gelten. Es betreffe sowohl Passagiere, die ihre Flugreise in China beginnen, als auch jene, die dort zwecks Weiterreise nach Neuseeland umsteigen. Ausgenommen seien neuseeländische Staatsangehörige und Menschen mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung sowie deren Angehörige.Eine quasi identische Einreisesperre hatte am Samstag bereits Australien erlassen. Auf den Philippinen griffen die Behörden ebenfalls zu solch einer Maßnahme — dort hat es den bislang einzigen bestätigten Todesfall außerhalb Chinas gegeben, der nachgewiesenermaßen auf den Virus zurückgeht.+++ Nur noch Coronavirus-Patienten — „keine Panik“ in Klinik in Wuhan +++Im größten Krankenhaus in Wuhan werden — wie in den meisten Kliniken der chinesischen Millionenstadt — derzeit fast ausschließlich Coronavirus-Patienten behandelt. Dennoch laufe soweit alles in geregelten Bahnen, berichtete der deutsche Präsident des chinesisch-deutschen Freundschaftskrankenhauses, Eckhard Nagel. Der Professor von der Universität Bayreuth steht in engem Austausch mit seinem Kollegen in Wuhan und sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Es liegt sicher keine Panik vor.“ Allerdings: „Den normalen Alltag gibt es jetzt nicht. Jeder ist ein potenzieller Notfallpatient, dementsprechend sind alle Abläufe anders als sonst.“ Das Tongji-Klinikum habe hohen europäischen Standard, erläuterte Nagel. „Insofern sind die Kollegen auch geschult, mit schwerkranken Patienten und schwierigen Situationen umzugehen.“ Neben den nötigen Vorsichtsmaßnahmen sei vor allem die emotionale Seite belastend. Viele Patienten kämen in großer Sorge, und die Stimmung in der unter Quarantäne gestellten Stadt sei per se niedergeschlagen.+++ Philippinen melden ersten Toten durch Coronavirus außerhalb Chinas +++An dem neuartigen Coronavirus 2019-nCoV ist nach offiziellen Angaben erstmals ein Mensch außerhalb Chinas gestorben. Der Todesfall sei aus den Philippinen gemeldet worden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Sonntag mit. In China starben nach Behördenangaben bislang 304 Patienten an der Atemwegserkrankung.Kaserne – 10.20+++ Dutzende Deutsche unter Quarantäne +++Während sich der neuartige Coronavirus in China weiter rasant verbreitet, haben merh als 100 von dort ausgeflogene Passagiere ihre Quarantänestation in Deutschland erreicht. Die deutschen Staatsbürger und Familienangehörige wurden in der Nacht zum Sonntag mit Bussen in eine Kaserne in Rheinland-Pfalz gebracht. Sie waren am Samstag aus der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei ausgeflogen worden, die besonders stark von der Lungenkrankheit betroffen ist und als Ursprungsort der Epidemie gilt. Die aus China ausgeflogenen Deutschen sollen mindestens 14 Tage in der Südpfalz-Kaserne in Germersheim bleiben — so lange dauert die maximale Inkubationszeit, also die Frist von der befürchteten Ansteckung bis zum möglichen Krankheitsausbruch. An dem Standort eines Luftwaffenausbildungsbataillons stehen für sie 128 Zimmer in einem 2018 fertiggestellten Gebäude bereit.+++ Zahl der Toten durch Coronavirus in China auf mehr als 300 gestiegen +++Die Zahl der Todesopfer durch das neuartige Coronavirus ist erneut gestiegen. Mit 45 weiteren Opfern seien mittlerweile bereits 304 Menschen in der Volksrepublik an der Atemwegserkrankung gestorben, teilten die Behörden am Sonntag (Ortszeit) mit. Die 45 neuen Todesopfer wurden aus der besonders stark betroffenen Provinz Hubei gemeldet. Auch die Zahl der Neuinfektionen stieg dort mit 1921 weiteren Fällen deutlich an. Damit infizierten sich in ganz China bereits mehr als 14.380 Menschen.+++ Russland verschärft wegen Coronavirus Einreisebestimmungen für Chinesen +++Russland hat wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus die Einreisebestimmungen für Chinesen verschärft. Die Befreiung von der Visumspflicht für Reisegruppen aus der Volksrepublik werde abgeschafft, teilte die Regierung in Moskau am Samstag mit. Zudem würden keine Arbeitsvisa mehr für Chinesen ausgestellt. Die Maßnahmen dienten der „Sicherheit des Landes und dem Schutz der öffentlichen Gesundheit“. Zudem solle dadurch die Ausbreitung des neuen Coronavirus verhindert werden. Es handele sich um „vorübergehende“ Einschränkungen, betonte die Regierung. Für chinesische Reisegruppen bestand seit dem Jahr 2000 die Möglichkeit, ohne Visum nach Russland einzureisen. +++ Coronavirus: Ein Passagier aus China zur Abklärung in Uniklinik +++Einer der mit einem Bundeswehrflugzeug zurückgekommenen Passagiere aus China wird in der Frankfurter Uniklinik auf das Coronavirus untersucht. Elf Passagiere seien direkt vom Flieger in die Uniklinik gebracht worden, sagte Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne). Bei einem von ihnen solle abgeklärt werden, ob er mit dem Coronavirus infiziert sei, bei den anderen lägen andere medizinische Gründe vor, erläuterte Klose rund drei Stunden nach der Landung des Fliegers auf dem Frankfurter Flughafen. Die Nationalität und das Geschlecht des sogenannten Abklärungsfalls wurden zunächst nicht bekannt. Insgesamt seien 124 Passagiere in Frankfurt gelandet, darunter 100 Deutsche, 22 Chinesen, ein US-Bürger und ein Rumäne. +++ Bayern meldet achten Fall +++Die Zahl der in Deutschland an dem neuartigen Coronavirus Erkrankten ist auf acht gestiegen. Wie das bayerische Gesundheitsministerium am Samstagabend mitteilte, wurde bei einem 33-jährigen Mann aus München die Erkrankung nachgewiesen. Wie sechs weitere Infizierte ist der Patient ebenfalls ein Mitarbeiter des im Landkreis Starnberg angesiedelten Automobilzulieferers Webasto. +++ Flugzeug mit China-Rückkehrern in Frankfurt gelandet +++Die deutsche Luftwaffe hat mehr als hundert Menschen aus der chinesischen Stadt Wuhan nach Deutschland ausgeflogen. Die Maschine aus der besonders vom neuartigen Coronavirus betroffenen Stadt landete am Samstagnachmittag auf dem Frankfurter Flughafen, wie die Luftwaffe mitteilte. Die Rückkehrer sollen nun umgehend auf Symptome untersucht werden, danach werden sie 14 Tage lang unter Quarantäne gestellt. Nach aktuellen Angaben der Bundesregierung befanden sich 124 Rückkehrer an Bord, unter ihnen 102 Deutsche. Zuvor war von 128 Ausgeflogenen die Rede gewesen.Coronavirus Fakenews 1900+++ China will wegen Virus-Epidemie Hochzeiten verschieben und nur kleine Trauerfeiern +++Angesichts der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat die chinesische Regierung weitere drastische Maßnahmen zur Eindämmung der Atemwegserkrankung verkündet: Peking forderte Paare auf, ihre Hochzeiten zu verschieben, und bat darum, Trauerfeiern für verstorbene Angehörige klein zu halten. Die Regierung empfahl konkret in einer Erklärung, die für Sonntag geplanten Trauungen abzusagen und die Information an weitere Paare weiterzugeben. Der 2. Februar ist in diesem Jahr als Hochzeitstag besonders beliebt, da das Datum mit der Zahlenfolge „02022020“ rückwärts wie vorwärts gelesen werden kann. Peking, Shanghai und weitere chinesische Städte hatten ursprünglich angekündigt, an diesem Tag Trauungen abzuhalten, obwohl die Standesämter an Sonntagen normalerweise geschlossen sind. Die Regierung teilte nun mit, sie werde zudem jegliche Hochzeitsberatungen vorläufig einstellen.In der Erklärung hieß es weiter, Trauerfeiern sollten „einfach und schnell durchgeführt werden, um Menschenansammlungen zu vermeiden“. Zudem sollten die Leichen der Coronavirus-Opfer so schnell wie möglich eingeäschert werden. Das Personal solle Schutzkleidung tragen und bei den Trauergästen Temperaturkontrollen vornehmen, um eine Ansteckung zu vermeiden. In der am stärksten von der Epidemie betroffenen Provinz Hubei kündigten die Behörden am Samstag an, alle Anmeldungen für Hochzeiten ab Montag bis auf weiteres ganz auszusetzen.  +++ Luftwaffenflug mit Rückkehrern aus Wuhan startet in Helsinki +++Für die 128 Rückkehrer an Bord des Luftwaffen-Flugzeugs aus dem chinesischen Seuchengebiet hat die letzte Etappe der Reise nach Frankfurt am Main begonnen: Die Maschine sei kurz vor 14.30 Uhr vom Flughafen Helsinki gestartet, wo sie betankt worden sei und wo eine neue Crew an Bord gegangen sei, teilte die Luftwaffe am Samstag mit. Gegen 16.30 Uhr wird die Maschine in Frankfurt erwartet. Die Rückkehr hatte sich verzögert, weil die russischen Behörden den zunächst geplanten Zwischenstopp in Moskau nicht genehmigt hatten. Nach ihrer Landung sollen die Rückkehrer in Frankfurt auf Symptome des neuartigen Coronavirus untersucht werden. Danach steht eine zweiwöchige Quarantäne in einer Kaserne in Germersheim an.+++ Ministerin: Keine Landegenehmigung in Moskau für China-Rückkehrer +++Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat bestätigt, dass das Flugzeug der Bundeswehr mit Rückkehrern aus China an Bord nicht in Moskau zwischenlanden durfte. Die CDU-Politikerin sagte am Samstag in Bonn, eine zugesagte Landegenehmigung sei nicht gegeben worden, stattdessen sei die Crew in die finnische Hauptstadt Helsinki umgeleitet worden. Moskau habe dies offiziell mit mangelnden Kapazitäten am Flughafen erklärt. Das Verteidigungsministerium wolle mit dem Auswärtigen Amt klären, was mögliche weitere Gründe seien. In Helsinki sei die Maschine aufgetankt und die Crew ausgewechselt worden.+++ Russland verweigert deutschem Evakuierungsflug die Zwischenlandung +++Ein Flugzeug der Bundeswehr hat mehr als 120 Deutsche und andere Staatsbürger aus der schwer vom Coronavirus betroffenen Metropole Wuhan in China ausgeflogen. Das Flugzeug wird am Samstagnachmittag in Frankfurt erwartet. Die genaue Zeit ist allerdings noch unklar. Mehrere Medien berichten, dass es Probleme mit der geplanten Zwischenlandung in Moskau gegeben habe. So schreibt der „Spiegel“ ursprünglich habe die Maschine in Moskau zwischenlanden sollen, weil die Piloten sonst die maximale Flugzeit überschreiten würden. Nun sei der Flug nach Helsinki umgeleitet worden.Nach Angaben von „Bild am Sonntag“ hat Russland dem deutschen Luftwaffenflieger A310 die Zwischenlandung verweigert. Oberst Daniel Draken, Kommandeur der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums, bestätigte „Bild am Sonntag“: „Russland hat uns zwar den Überflug genehmigt. Aber eine Landung an den Moskauer Flughäfen wurde mit Verweis auf mangelnde Kapazitäten am Boden verweigert.“ Der Zwischenstopp auf dem Flug nach Frankfurt am Main ist notwendig, um den Regierungs-Airbus aufzutanken und die Piloten auszutauschen. Eine A310-Crew sei bereits am Donnerstag nach Mosk