Dschungelcamp-Bewohner: Promi-Geburtstag vom 31. Januar 2020: Raúl Richter

Der ganz große Wurf ist ihm im Laufe seiner Fernsehkarriere noch nicht gelungen. Doch er taucht immer wieder irgendwo auf und hat überdies in den vergangenen Wochen für Gesprächsstoff gesorgt: Raúl Richter ist Kandidat in der RTL-Show «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» gewesen.Für den Sieg, die Dschungel-Krone, hat es am Ende für ihn nicht gereicht. Der Schauspieler wurde einen Tag vor dem großen Show-Finale am 25. Januar von den Zuschauern abgewählt. «Es war teilweise schon hart, und ich hab teilweise ans Aufgeben gedacht, aber das kam nicht in Frage», verriet er dem RTL-Chefreporter Sebastian Tews in einem Interview, nachdem er den australischen Busch verlassen hatte. Generell sei seine Teilnahme aber eine «Super-Erfahrung» gewesen und habe sich gelohnt, zog der ehemalige Serienstar Bilanz. Zudem freute er sich über zehn Kilo, die er im Camp verloren habe.Mit einem Posting via Facebook hatte er Anfang Januar eine hitzige Debatte angestoßen. «Aus gegebenem Anlass ist es tatsächlich paradox, dass wir für eine Unterhaltungsshow in ein Land fliegen, in dem gerade Menschen um ihr Leben kämpfen und viele viele Tiere diesen Kampf bereits verloren haben. Ich will meine aktuell gute Reichweite dazu nutzen, um euch für das Thema Klimawandel zu sensibilisieren», schrieb er und bat um Spenden. Dafür gab es nicht nur Applaus.Geboren 1987 in Berlin, nahm Richter, der heute 33 wird, nach dem Abitur privat Schauspielunterricht. Erste Bekanntschaft mit Kameras hatte er schon als Kind gemacht. Populär geworden ist sein Gesicht in der Daily-Soap «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» (GZSZ). Vor sechs Jahren starb er allerdings – auf eigenen Wunsch – den Serientod. Seitdem hat er in diversen Serien wie «Magda macht das schon!» oder in der TV-Reihe «Kreuzfahrt ins Glück» Gastrollen übernommen. Vergangenen Sommer feierte er dann – hoch zu Ross – als Sohn des Bärenjägers («Unter Geiern») bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg Premiere.Die Schauspielerei sei ein hartes Geschäft, stellte Richter seinen Beruf in einem Video auf RTL.de vor, bevor er in den Dschungel zog: Es sei schwer damit finanziell zu überleben, er könne «eigentlich nur abraten», stellte er heraus. Möglichst mehrere Standbeine müsse man in diesem Gewerbe haben und dürfe sich nicht scheuen, in Shows wie etwa dem Dschungelcamp mitzumachen. Auch bei «Let’s Dance» war er schon einmal mit von der Partie – er wurde damals Vierter.Ob ihm die Show aus dem australischen Outback einen neuen Poularitätsschub und weitere Engagements einbringen werden, bleibt abzuwarten.

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