Nachrichten aus Deutschland: Auf offener Straße: Reichsbürger bedroht Jugendliche mit Gewehr

Hannover: „Reichsbürger“ bedroht Jugendliche mit Gewehr Ein sogenannter Reichsbürger soll in Hannover auf offener Straße zwei Jugendliche mit einem Gewehr bedroht haben. Spezialkräfte der Polizei nahmen den 44-Jährigen in der Nacht zum Dienstag in seinem Wohnhaus fest, wie die Beamten mitteilten. Dabei fanden sie außer einem Gewehr auch ein Schwert sowie etwas Marihuana. Dem Bericht zufolge hatten ein 17- und der 18-Jähriger zunächst einen lauten Knall gehört und sich auf die Suche nach der Ursache begeben. Dabei trafen sie auf den 44-Jährigen, der anscheinend sie für dem Lärm verantwortlich machte und sie mit seinem Gewehr bedrohte. Die Jugendlichen flohen und riefen die Polizei. Die weiteren Ermittlungen führten die Beamten zu dem in einem Haus in der Nähe gemeldeten Mann, der nach aktuellen Erkenntnissen des Staatsschutzes ein Anhänger der Reichsbürgerbewegung ist. Gegen Mitternacht drangen Spezialkräfte gewaltsam in dessen Haus ein, um es zu durchsuchen und den Mann vorläufig festzunehmen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Bedrohung sowie wegen möglicher Waffen- und Drogendelikte ermittelt.Morgenlage 6.11._6.30UhrQuelle: AFPBerlin: 40-Tonner verliert Wodka-Ladung auf AutobahnVermutlich mehrere hundert Liter Wodka hat ein Getränke-Transporter am Dienstagabend auf der Autobahn 10 verteilt. Der Laster kippte auf dem südlichen Berliner Ring um und verlor dabei den Großteil seiner alkoholhaltigen Ladung. „Da liegt eine Menge Wodka auf der Straße rum“, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwochmorgen. Die dreispurige Autobahn musste zeitweise voll gesperrt werden. Der 40-Tonner sei wohl zwei langsamer werdenden Autos ausgewichen und dabei ins Wanken gekommen, sagte der Sprecher. Der Lkw-Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht, sonst wurde niemand verletzt.Quelle: DPAMannheim: Mann wegen Missbrauchs von Mädchen aus Südostasien vor GerichtEin 44-Jähriger muss sich am Mittwoch vor dem Landgericht Mannheim für schweren sexuellen Missbrauch verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, Mädchen in Südostasien schwer missbraucht sowie Kinderporno-Videos mitfinanziert haben. Während zwei Reisen des Beschuldigten in den Jahren 2012 und 2013 soll dem 44-Jährigen jeweils ein Mädchen unter 14 Jahren für sexuelle Handlungen vermittelt worden sein. Dabei seien ebenfalls Fotos und Videos gemacht worden. Die Staatsanwaltschaft klagt den Mann wegen schweren sexuellen Missbrauchs in vier Fällen an. In zwei weiteren Fällen soll er von sexuellen Handlungen Abstand genommen haben, weil die Mädchen vom verabreichten Valium bewusstlos gewesen seien.Quelle: DPANachrichten von Dienstag, den 5. NovemberDortmund: Mädchen gekauft und zur Prostitution gezwungen – Angeklagte schweigtWeil sie einer bulgarischen Mutter die 15-jährige Tochter für 100 Euro abgekauft und das Mädchen zur Prostitution gezwungen haben soll, muss sich eine 54-jährige Frau seit Dienstag vor Gericht verantworten. Die ebenfalls aus Bulgarien stammende Angeklagte habe das Mädchen 2006 nach Dortmund gebracht, um sie als Prostituierte arbeiten zu lassen. „Ich habe nur geweint“, sagte die heute 29-jährige Geschädigte als Zeugin vor Gericht. Die Angeklagte äußerte sich beim Prozessauftakt vor dem Dortmunder Landgericht nicht zu den Vorwürfen.Laut Anklage musste die damals 15-Jährige in einem Dortmunder Bordell arbeiten. Die Angeklagte soll sie zuvor in die verschiedenen Praktiken eingewiesen und auch die Preise vorgegeben haben. Schon an ihrem ersten Abend soll das Mädchen acht Männern zugeführt worden sein. Sie selbst war nach ihren eigenen Angaben völlig ahnungslos. „Ich wusste nicht, was ich in Deutschland machen sollte“, sagte sie den Richtern. „Ich bin nur mitgefahren, weil meine Mutter das gesagt hat.“Von ihren Einnahmen habe sie nichts behalten dürfen. Einmal habe sie 80 Euro in ihrem BH versteckt, da sei sie geschlagen worden. Wegzulaufen habe sie sich nicht getraut: „Ich hatte Angst.“In einem früheren Verfahren war bereits der Ehemann der jetzt Angeklagten verurteilt worden. Gegen ihn waren unter anderem wegen Menschenhandels zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung fünf Jahre und acht Monate Haft verhängt worden. Seine Frau war erst später festgenommen worden.Quelle: DPAKreis Siegen-Wittgenstein: „Verängstigte“ 18-Jährige aus Auto von betrunkenem Fahrer befreit Die Polizei selbst schreibt in ihrer Pressemitteilung von einer „Odyssee“, die eine 18-Jährige in der vergangenen Nacht erleben musste. Demnach erhielten die Beamten gegen 2.30 Uhr den Anruf einer besorgten Freundin der jungen Frau. Diese gab an, dass die 18-Jährige im Auto eines gleichaltrigen Bekannten sitze, der „vollkommen betrunken“ und „halsbrecherisch“ im Hilchenbacher Raum umherfahre und die Frau nicht aussteigen lassen wolle. Mehrere Streifenwagen machten sich daraufhin auf die Suche nach dem Fahrzeug des Mannes. Zeitgleich versuchte ein anderer Beamter, die junge Frau im Auto telefonisch zu erreichen – mit Erfolg. In dem Gespräch habe die 18-Jährige bestätigt, dass sie als Beifahrerin in dem Wagen sitze, sie seit geraumer Zeit zwischen verschiedenen Orten der Region hin und her pendele und der Fahrer sie nicht aussteigen lasse.In der Zwischenzeit fiel das mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fahrende Auto einer Streife in Hilchenbach auf, wenig später konnte es in Herzhausen dann gestoppt werden. Neben dem Fahrer habe man in dem Fahrzeug die „verängstigte, aber sichtlich erleichterte“ 18-Jährige feststellen können, heißt es.Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte die Frau abgeholt hatte, um eigentlich mit ihr nach Köln zu fahren. Daraus aber wurde nichts. Stattdessen soll der 18-Jährige in der Region geblieben und dabei zeitweise trotz Nebels und feuchter Straßen mit rund 160 Stundenkilometern herumgerast sein – mit Folgen. So kam er in der Nähe von Altenteich von der Fahrbahn ab und touchierte in der Folge auch eine Leitplanke, ehe er die Fahrt unbeirrt und erneut mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fortsetzte. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt.Quelle: Kreispolizeibehörde Siegen-WittgensteinBerlin: U-Bahn stoppt wegen bevorstehender Geburt Eine schwangere Frau hat für einen ungeplanten Stopp einer U-Bahn in Berlin gesorgt. Der ungewöhnliche Grund für den rund zwanzigminütigen Halt am Bahnhof Friedrichsfelde: eine „unmittelbar bevorstehende Geburt“, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstagmittag sagte. Ein Rettungswagen sei zum Bahnhof geschickt worden und von dort ins Krankenhaus gefahren. Er könne aber zunächst nicht sagen, ob es tatsächlich vor Ort, im Rettungswagen oder erst im Krankenhaus zu einer Geburt gekommen sei, sagte der Feuerwehrsprecher. Ein Sprecher der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sagte, dass Fahrgäste am Bahnhof Friedrichsfelde aus dem Zug ausgestiegen seien und den Fahrer alarmiert hätten. Dieser habe die Feuerwehr kontaktiert.Quelle: DPAEllwangen: Zwölf Verletzte bei missglücktem Experiment Bei einem missglückten Experiment im Chemieunterricht sind am Dienstag im baden-württembergischen Ellwangen zwölf Menschen verletzt worden. Die zwei Lehrerinnen und zehn Schüler erlitten die Verletzungen durch eingeatmete Dämpfe, wie das Polizeipräsidium in Aalen mitteilte. Demnach kam es zu einem Brand, als eine Lehrerin einer achten Klasse ein Experiment durchführen wollte. Dabei seien die Dämpfe freigesetzt worden.    Die Lehrerin konnte den Brand selbst löschen und mit einer weiteren Lehrerin sowie 19 Schülern den Chemiesaal eigenständig verlassen. Feuerwehrkräfte in Schutzanzügen stellten Schwefeldämpfe in dem Unterrichtsraum fest, der nach einem Lüften wieder freigegeben werden konnte.    Während die Lehrerin, die das Experiment durchführte, ins Krankenhaus kam, konnten die anderen elf Verletzten vor Ort behandelt werden. Wegen der Aufregung an der Schule durch den Zwischenfall stellte der Schulleiter den Unterricht der gesamten Schule ein und entließ die Schüler nach Hause. Quelle: DPABückeburg: Pizzabote schleudert Kundin Pizza ins GesichtErst ließ die Pizza lange auf sich warten, dann war sie überraschend schnell auf dem Weg zum Mund: Ein offensichtlich verärgerter Pizzabote hat einer Kundin im niedersächsischen Bückeburg ihre Pizza ins Gesicht geworfen. Weil der Frau die Lieferung am Montagabend zu lange dauerte, lehnte sie die Pizza schließlich ab, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Bote entnahm daraufhin die Pizza dem Karton und lieferte sie aus etwa einem Meter Entfernung auf ganz eigene Weise aus – ungalant, aber mundgerecht, wie die Polizei feststellte. Weil die Frau daraufhin ein „leichtes Brennen“ im Gesicht verspürt habe, nahm die Polizei eine Strafanzeige wegen Körperverletzung auf.Quelle: DPADie Angeklagte (l.) sitzt vor Prozessbeginn mit ihrer Anwältin im Gerichtssaal© Sina SchuldtHildesheim: Frühere Freundin verbrüht – aus Rache für getöteten HundEine 29-Jährige hat gestanden, eine frühere Freundin mit kochendem Wasser übergossen zu haben. An dem Abend Anfang 2018 sei ihr klar geworden, dass die Frau ihren geliebten Mini-Chihuahua Mila brutal getötet habe, sagte die Angeklagte im Landgericht Hildesheim. Der Hund sei für sie und ihren Ehemann Kindersatz gewesen. Das Tier war ein halbes Jahr zuvor blutüberströmt, ausgeweidet und mit abgeschnittener Zunge in der Wohnung der Bekannten entdeckt worden. Die 29-Jährige ist wegen schwerer und lebensgefährlicher Körperverletzung angeklagt. Ihr Opfer sollte noch am Dienstag als Zeugin gehört werden, die Frau erlitt schwerste Verbrühungen und war zeitweise in Lebensgefahr.Quelle: DPAPolizisten stehen vor einem mit Flatterband abgesperrten Bereich in Hoppstädten-Weiersbach© Reiner DrummHoppstädten-Weiersbach: Mit Axt Bewaffneter durch Kopfschuss getötetEin mit einer Axt bewaffneter 26-Jähriger aus Rheinland-Pfalz ist nach Angaben der Ermittler von einem Polizisten mit einem Schuss in den Kopf getötet worden. „Wir gehen davon aus, dass er sofort tot war“, sagte Oberstaatsanwalt Michael Brandt am Montag nach der Obduktion in Bad Kreuznach. Der Schuss habe den Kopf des Mannes von vorne getroffen. Um die Umstände des tödlichen Schusswaffengebrauchs gehe es nun bei den weiteren Ermittlungen. Der Eritreer war am Samstag stundenlang mit einer Axt in der Gemeinde Hoppstädten-Weiersbach unterwegs gewesen und hatte den Ermittlungen zufolge einen Menschen bedroht und auf ein Auto eingeschlagen. Nach einer Großfahndung wurde der laut Staatsanwaltschaft aggressive Mann dann von einem Polizisten erschossen. Die Beweggründe des 26-Jährigen waren am Montag noch völlig unklar.Quelle: DPARaubling: Autofahrer mit Kokain im Wert von einer halben Million Euro gestopptKokain im Wert von einer halben Million Euro haben Fahnder in Bayern sichergestellt. Ein 48-Jähriger habe 8,8 Kilo des Rauschgifts in seinem Auto versteckt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Er wurde auf der A8 auf Höhe Raubling nahe dem Chiemsee gestoppt und kontrolliert. Der Mann sei auf dem Weg nach Osteuropa gewesen. Er kam in Untersuchungshaft, die Polizei ermittelt.Quelle: DPABonn: Unbekannter schlägt Seitenscheiben an 28 Autos einEin Unbekannter hat in Bonn an insgesamt 28 Autos Seitenscheiben eingeschlagen. Zudem wurden in der Nacht zum Dienstag drei Schaufenster zerstört, wie die Polizei mitteilte. Demnach ereigneten sich die Taten in der Innenstadt und mehreren anderen Stadtteilen.    Die Polizei leitete Ermittlungen und eine Fahndung ein, in deren Verlauf sich Hinweise auf einen dunkel gekleideten Radfahrer ergaben, der mit dem Tatgeschehen in Verbindung stehen könnte. Die Beamten baten mögliche Zeugen um Hinweise.Quelle: AFPFrankfurt: Flixbus fängt FeuerIn Frankfurt (Main) ist in der vergangenen Nacht ein Flixbus in Flammen aufgegangen. Wie der Radiosender FFH berichtete, habe der Busfahrer allein im Bus gesessen, als das Feuer ausbrach. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch unklar. Das Feuer war demnach im Motorraum ausgebrochen. Ersten Ermittlungen zufolge könnte ein technischer Defekt die Ursache gewesen sein. Die Fahrbahn musste während der Löscharbeiten stadteinwärts zwischenzeitlich komplett gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.Warum der Flixbus plötzlich Feuer fing, ist noch unklar© Frank Rumpenhorst Quelle:Hit-Radio FFHA30: Lkw durchbricht Leitplanke – Autobahn einseitig gesperrtNach einem Unfall hat ein Lkw auf der A30 die Leitplanke durchbrochen und damit eine halbseitige Sperrung der Autobahn verursacht. Der Unfall ereignete sich in der Nacht zu Dienstag bei Salzbergen nahe der Grenze zu den Niederlanden, wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte. Unklar war zunächst, warum der mit Abfall beladene Lastwagen von der Fahrspur in Richtung Grenze abkam und die äußere Leitplanke durchbrach. Der Fahrer des Sattelzugs, der quer zur Fahrbahn an einem Abhang zum Stehen kam, zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Bis der Laster geborgen werden könne, bleibe die A30 in Richtung Niederlande gesperrt, sagte der Polizeisprecher.Quelle: DPANachrichten von Montag, den 4. NovemberEllerbek: Zeugenaufruf nach versuchter VergewaltigungIn Ellerbek (Schleswig-Holstein) ist eine 23 Jahre alte Frau am Sonntag nur knapp einer Vergewaltigung entgangen. Wie die Polizei mitteilte, war die Frau in den frühen Morgenstunden auf dem Weg nach Hause, als sich ihr ein Mann aus unbekannter Richtung näherte.Nach derzeitigem Ermittlungsstand berührte der Unbekannte die 23-Jährige zunächst, ehe er sie zu Boden zog. Demnach wehrte sich die Frau im weiteren Verlauf massiv gegen ihren Angreifer und biss diesem dabei eine Fingerkuppe ab. Anschließend konnte das Opfer fliehen, der Täter entfernte sich ebenfalls vom Tatort.Um den mutmaßlichen Täter zu ermitteln, hofft die Polizei nun auf Hinweise von Zeugen. Aufgrund der Dunkelheit liegt laut Polizeiangaben nur eine vage Beschreibung des Mannes vor, der von der 23-Jährigen als eher jung, klein und von dünner Statur beschrieben wurde. Die abgebissene Fingerkuppe werde derzeit kriminaltechnisch untersucht, schreibt die Polizei. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Rufnummer 04101-2020 entgegen.Quelle:Polizei Bad SegebergFürth: Feuerwehr rettet Biber aus KläranlageDie Feuerwehr in Fürth hat einen Biber aus misslicher Lage befreit. Die Rettungskräfte mussten dafür am Montag in das Nachklärbecken einer ehemaligen Kläranlage steigen. Mit Hilfe einer Schaufel bugsierten die Helfer den Nager in eine Kleintierbox und brachten ihn in Sicherheit. Weitestgehend sei der Biber sogar selbst in die Box geschwommen, teilte die Feuerwehr am Montag mit. Nachdem die Biber-Beauftragte der Stadt Fürth grünes Licht gegeben hatte, sei das erschöpfte, aber am ansonsten unverletzte Tier wieder in die Freiheit entlassen worden.Quelle: DPABad Wörishofen: Vermisster Dreijähriger hatte sich nur verstecktWeil ein 16-Jähriger seinen kleinen Bruder nicht finden konnte, musste die Polizei im schwäbischen Bad Wörishofen anrücken. Der große Bruder sollte auf den Jungen aufpassen, schlief allerdings am Sonntagnachmittag ein, wie die Polizei am Montag mitteilte. Nachdem er wieder aufgewacht war, suchte er das ganze Haus ab, konnte den Dreijährigen aber nirgends finden. Noch bevor die Streife bei der Wohnadresse eingetroffen war, entdeckte der Teenager seinen kleinen Bruder doch noch. Er hatte sich unter einer Bettdecke versteckt.Quelle: DPAVölklingen: Kinder bewerfen Pfandsammler mit SteinenUnter den Augen ihrer Mutter haben drei Schüler im saarländischen Völklingen am Sonntagnachmittag zwei Flaschensammler mit Steinen beworfen und leicht verletzt. Wie die Polizei mitteilte, sollen die acht- bis zehnjährigen Kinder den Mann und die Frau auf dem Gelände eines Supermarktes zunächst verbal beleidigt haben. Danach warfen sie demnach mit Steinen und Flaschen nach dem Paar und trafen die Frau am Kopf. Die Mutter der Kinder soll nicht eingegriffen haben, sondern nach dem Vorfall mit den mutmaßlichen Steinewerfern weitergegangen sein. Die Polizei hat bisher keine weiteren Hinweise zu den Kindern und ihrer Mutter. Die soll schwarzes, schulterlanges Haar haben und zur Tatzeit einen Rucksack getragen haben. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Völklingen entgegen. Quelle: AFPDarmstadt: 18-Jähriger nach tödlichem Unfall wegen Mordes verurteiltNach einem tödlichen Unfall auf einem Autobahnparkplatz in Südhessen ist ein 18-Jähriger wegen Mordes verurteilt worden. Das Landgericht Darmstadt verhängte gegen ihn am Montag eine Jugendstrafe von sechs Jahren und vier Monaten, wie ein Gerichtssprecher sagte. Er war im Dezember mit seinem Wagen in das parkende Auto einer Familie gerast. Die 39-jährige Mutter kam dabei ums Leben.    Ihr Sohn wurde bei dem Unfall zudem schwer verletzt. Der Angeklagte war zuvor vor der Polizei geflüchtet, weil er ohne Führerschein unterwegs war. Auf einem Parkplatz auf der Autobahn 5 bei Heppenheim fuhr er dabei in den Wagen der Familie.Quelle: AFPLeipzig: Mutmaßlich Linke überfallen Angestellte von ImmobilienfirmaMutmaßlich zwei vermummte Linksextremisten haben in Leipzig die Mitarbeiterin einer Immobilienfirma in ihrer Wohnung angegriffen und verletzt. Die 34-Jährige sei bei der Tat am Sonntagabend von Faustschlägen getroffen worden, teilte das Landeskriminalamt am Montag mit. Die Angreifer flüchteten. Die Immobilienfirma baut derzeit im alternativen Stadtteil Connewitz ein Haus mit teuren Eigentumswohnungen. Auf einer linksextremen Internetseite erschien ein Text, der den „Hausbesuch“ bei der Frau als Widerstand gegen das Bauprojekt darstellt.Der Autor drohte, den Bauherren müsse klar sein, „dass sie sich an einem Angriff auf einen Raum der radikalen Linken beteiligen, und dass dieser Angriff beantwortet werden wird“. Die Polizei vermutet deshalb einen linksextremistischen Hintergrund. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) verurteilte die Tat scharf. Eine Grenze sei überschritten. „Die von der linksextremen Szene verbreitete Mär, man sei nur gegen Sachen und staatliche Institutionen gewalttätig, nicht aber gegen Personen, ist entlarvt als das, was es immer war: eine Lüge.“ Der Rechtsstaat müsse sich auch gegen linke Gewalt durchsetzen.Quelle: DPADresden: Mann baut sich Hakenkreuz aus LED-Lichtern für seine WohnungEin Mann hat sich in seiner Wohnung in Dresden ein Hakenkreuz aus LED-Lichtern an die Wand gebaut. Passanten riefen die Polizei, nachdem sie das einen Quadratmeter große Nazisymbol in der Nacht zum Montag von außen leuchten sahen, wie die Polizei in Dresden mitteilte.    Bei der Durchsuchung der Wohnung des 39-Jährigen fanden die Beamten anschließend noch eine Armbrust, die Nachbildung eines Sturmgewehrs sowie Aufkleber und Bücher mit nationalsozialistischem Inhalt. Der Mann muss sich nun wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.Quelle: AFPPlettenberg: Mann klaut Notarzt im Einsatz das HandyWährend Notfallsanitäter in einem Haus im brandenburgischen Plettenberg um das Leben eines Patienten kämpften, hat ihnen am Donnerstag ein 32-Jähriger das Dienst-Handy geklaut. Wie die Polizei berichtete, beobachtete ein Zeuge den Mann dabei, wie er in den RTW stieg, wieder herauskam, etwas im Gebüsch versteckte und in einem Haus verschwand. Die Rettungsdienst-Mitarbeiter bemerkten erst beim Verladen des Patienten, dass das Handy fehlt. Der Zeuge informierte vor Ort die Polizei, die dem Unbekannten nachging. Als die Polizeibeamten an dem Haus klingelten, versteckte sich der Tatverdächtige auf dem Dachboden. Mit dem Vorwurf konfrontiert, leugnete der Verdächtige die Tat zunächst. Schließlich knickte er doch ein und zeigte den Beamten die Stelle, an der er das Smartphone versteckt hatte. Die Polizei stellte es sicher und übergab es wieder der Besatzung des Rettungswagens.Quelle:Polizei Märkischer KreisSchwerin: Reiterhof-Familie wegen bandenmäßigen Drogenhandels vor GerichtWegen des Vorwurfs des bandenmäßigen Drogenhandels müssen sich drei Mitglieder einer Familie vor dem Landgericht in Schwerin verantworten. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt die 54 und 53 Jahre alten Eheleute und deren 34-jährige Tochter zwischen 2013 und 2016 auf ihrem Reiterhof im Landkreis Ludwigslust-Parchim im großen Stil Cannabis angebaut und das daraus gewonnenen Marihuana verkauft zu haben. In diesem Zeitraum sollen sie für mindestens 140 Kilogramm Drogen etwa 597.000 Euro eingenommen haben.Das Gericht regte zu Beginn des Prozesses am Montag ein sogenanntes Verständigungsgespräch an. Dabei wird die Bereitschaft ausgelotet, gegen die Zusicherung einer Höchststrafe ein Geständnis abzulegen. Der angeklagte Ehemann und ein Sohn der Familie waren wegen ähnlicher Delikte bereits Ende 2017 zu mehr als vier Jahren Haft verurteilt worden.Quelle: DPAKirchheim: Uber testet Fahrdienst auf dem LandDer Fahrdienstvermittler Uber ist in Deutschland in sechs Großstädten unterwegs – jetzt wagt er sich erstmals auch aufs Land. In der Kleinstadt Kirchheim im Landkreis München bietet Uber nun Fahrten zum Festpreis von fünf Euro an, auch zwischen Kirchheim und fünf Nachbarorten. Von Mitternacht bis fünf Uhr früh fahre Uber für 15 Euro Festpreis auch nach München oder zurück, sagte Deutschlandchef Christoph Weigler am Montag.“Mit dem Pilotprojekt wollen wir verstehen, wie ein On-Demand-Fahrservice auch in weniger dicht besiedelten Regionen und unter den Herausforderungen des aktuellen deutschen Rechtsrahmens funktionieren kann“, sagte Weigler. In ländlichen Gegenden und im Umland der Metropolen gebe es kaum Alternativen zum eigenen Auto. Der Test soll mindestens drei Monate laufen. Öffentliche Zuschüsse gebe es nicht, betonte ein Unternehmenssprecher.Quelle: DPAMoers: Wütender Radfahrer attackiert Autofahrer beim Ausladen In einer Keilerei endete am Samstag in Moers der Streit zwischen einem Radfahrer und einem Autofahrer. Laut Polizei hielt ein 42-jähriger Moerser mit einem Auto auf dem Geh- und Radweg, um sein Auto zu entladen. Einen vorbeifahrenden Radfahrer regte das derart auf, dass er seinen Drahtesel zu Boden warf und den Autofahrer würgte. Der wehrte sich gegen den Angriff, so dass der Radfahrer stürzte, sich aber wieder aufrappelte und flüchtete. Die Polizei sucht nun einen Mann, der so beschrieben wurde:50 bis 55 Jahre alt, 180-185 cm groß, südländisches Aussehen, graue Haare, grauer Schnurrbart. Er trug eine Jeans und eine beigefarbene Winterjacke. Er war unterwegs mit einem silberfarbenen Herrenrad. Hinweise bitte an die Polizei in Moers, Tel.: 02841 / 171-0.Quelle: Polizei MoersStriegistal: Toter bei Explosion in WohnhausNach einer Explosion in einem Wohnhaus im sächsischen Striegistal mit einem Toten ermittelt die Kriminalpolizei. Anwohner riefen am Sonntag die Polizei, nachdem sie einen lauten Knall von einem benachbarten Grundstück gehört hatten, wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte. In dem Wohnhaus entdeckten Rettungskräfte und Polizei Anzeichen einer Detonation und fanden eine Leiche. Ebenfalls im Wohnhaus befunden, habe sich ein 21-Jähriger, der leicht verletzt wurde und vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden sei. Weitere Details lagen zunächst nicht vor. Die Ermittlungen waren am Abend noch nicht abgeschlossen.Quelle: DPAAlbstadt: Leichtes Erdbeben auf der Schwäbischen AlbEin leichtes Erdbeben hat in der Nacht zum Montag Teile der Schwäbischen Alb erschüttert. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 3,8 lag nördlich von Albstadt (Zollernalbkreis), wie der Erdbebendienst Südwest am Montag mitteilte. Die Erdstöße um 1.59 Uhr seien vermutlich im Umkreis von etwa 30 Kilometern zu spüren gewesen. Die Polizei im gut 40 Kilometer entfernten Tuttlingen teilte auf Twitter mit, dass sich mehrere Bürger gemeldet hätten. Schäden waren der Polizei zufolge zunächst nicht bekannt. Erst im Sommer hatte die Erde in der Bodenseeregion mehrmals gebebt. Das stärkste Erdbeben erreichte Ende Juli einen Wert von 3,7.Quelle: DPANachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 28. Oktober bis 3. November lesen Sie hier.

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