Nachrichten aus Deutschland: In der Drehtür: 90-Jähriger verletzt Kleinkind mit Gehstock, weil es ihm zu langsam ist

Neubrandenburg: 90-Jähriger attackiert Kind in Einkaufzentrum mit GehstockIn der Innenstadt von Neubrandenburger kam es am 1. Februar am Eingang eines Einkaufszentrums zu einem Polizeieinsatz, da ein Rentner ein dreijähriges Kind attackiert hatte. Nach dem jetzigen Ermittlungsstand war ein 41-jähriger Vater mit seinem Sohn im Begriff, das Einkaufszentrum durch eine Drehtür zu verlassen. Zugleich betrat auch der 90-jährige Beschuldigte mit seinem Gehstock die Drehtür. Ohne Vorwarnung schlug der 90-jährige Deutsche plötzlich mit seinem Gehstock auf das Kind ein, weil ihm dieses wohl zu langsam war. Um weitere Angriffe gegen seinen Sohn abzuwehren, schubste der Vater den Beschuldigten beiseite. Der Beschuldigte fiel daraufhin zu Boden und verletzte sich leicht am Kopf. Zeugen beobachteten den Sachverhalt und verständigten die Polizei sowie einen Rettungswagen. Der Beschuldigte verhielt sich den eintreffenden Beamten gegenüber aggressiv und desorientiert. Er wurde nach einer ambulanten Behandlung im Klinikum in seine Betreuungseinrichtung gebracht. Das Kind wurde durch die Schläge am Kopf und an der Schulter ebenfalls leicht verletzt.Quelle:Polizei NeubrandenburgGarbsen: Erzieherinnen vergessen Kleinkind nach Arbeitsende in KitaErzieherinnen einer Kitagruppe im niedersächsischen Garbsen haben ein 18 Monate altes Kind beim Verlassen der Einrichtung im Gebäude vergessen. Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag sagte, löste der kleine Junge kurze Zeit später den Bewegungsmelder aus, als er durch die Räume lief. Der private Sicherheitsdienst verständigte die Polizei. Wenige Minuten später waren Beamte vor Ort und holten das Kind durch eine unverschlossene Tür heraus. Zunächst hatte die „Bild“-Zeitung über den Vorfall berichtet, der vor rund zwei Wochen passierte und jetzt erst bekannt wurde. Demnach schlief das Kind im Schlafraum, als die Erzieherinnen nach Arbeitsende um 13.30 Uhr das Gebäude verließen.Der Sprecherin zufolge dauerte es vom Alarm bis zur Befreiung des Kindes rund 20 Minuten. Das Kind sei der Mutter übergeben worden. Polizeiliche Ermittlungen gegen das Kitapersonal gibt es nicht. Ein Vorsatz sei nicht erkennbar. „Für uns ist das Ganze erledigt.“ Nach Angaben der „Bild“-Zeitung waren die Erzieherinnen selbst erschüttert von dem Vorfall und entschuldigten sich bei dem Kind und seiner Familie.Quelle: DPAErding: Wildpinkler schlägt 56-Jährigen nach Streit niederIm bayrischen Erding gerieten in der Nacht zu Sonntag zwei Männer aneinander. Wie die Polizei berichtete, regte sich ein 56-Jähriger über einen 18-Jährigen auf, der an eine Hauswand pinkelte. Es entbrannte ein Streit und der junge Mann schlug seinem Gegenüber mit der Faust ins Gesicht. Passanten kamen dem 56-Jährigen zu Hilfe, ein weiterer Zeuge filmte den Streit und übergab das Video später der Polizei. Der mutmaßliche Täter erhielt eine Anzeige wegen Körperverletzung.Quelle:idowaVellmar: Polizei erschießt mit Messer bewaffneten MannIn Nordhessen hat die Polizei bei einer Verkehrskontrolle einen offenbar bewaffneten Mann erschossen. Der Mann sei „nach ersten Erkenntnissen mit einem Messer bewaffnet“ gewesen, teilte die Polizei in Kassel am Montagabend mit. Durch den Einsatz der Dienstwaffe bei der Verkehrskontrolle in Vellmar habe er schwere Verletzungen erlitten. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen durch einen Notarzt und Rettungskräfte sei der Mann dann wenig später seinen Verletzungen erlegen.    Die Polizei teilte nicht mit, aus welchen genauen Gründen auf den Mann geschossen worden war. Zu den genaueren Hintergründen könnten derzeit noch keine Angaben gemacht werden, erklärte sie. Gemäß den üblichen Prozeduren bei Schusswaffeneinsatz von Polizisten seien das Hessische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet worden.Quelle: AFPBad Windsheim: Größere illegale Schnapsbrennerei in Einzimmerwohnung entdeckt    Im bayerischen Bad Windsheim hat der Zoll in einer Einzimmerwohnung eine größere illegale Schnapsbrennerei beschlagnahmt. Neben den nötigen Brenngeräten fanden sich in den Räumen unter anderem ein 200-Liter-Fass mit Roggenmaische als Grundstoff sowie Flaschen und Behälter mit einem Zwetschgenschnaps, teilten die Beamten am Dienstag in München mit. Es bestehe daher der Verdacht, dass der 37-jährige Bewohner schwarz gebrannten Alkohol verkaufte. Gegen den Mann wird demnach nun wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung ermittelt, da er bei seinem offenbar in großem Stil aufgezogenen „Gewerbe“ keine Alkoholsteuer entrichtete. Sein Brennutensilien wurden beschlagnahmt.  Auf den Mann aufmerksam geworden war zunächst die Polizei durch einen anonymen Hinweis. Ein Zeuge hatte die Beamten jüngst alarmiert, weil Gasflaschen in die kleine Wohnung gebracht wurden. Sie kontrollierten die Räume und fanden die Brennerei. Sie übergaben den Fall dann an den Zoll.Quelle: AFPEisenach: Vier Hundewelpen in Hausflur entdecktDie Polizei hat im thüringischen Eisenach vier Hundewelpen im Hausflur eines Mehrfamilienhauses entdeckt. Wie die Beamten am Dienstagmorgen berichteten, wurden die Tiere bereits am 16. Januar entdeckt. Sie lagen demnach auf einer Decke und konnten keinem der Bewohner zugeordnet werden. Vermutlich hatte sich der Besitzer unerlaubt Zugang zum Haus verschafft, indem er bei einem der Mieter klingelte und sich so über die elektronische Hausschließanlage Zutritt verschaffte. Bei der Hunderasse könnte es sich um eine Mischlingszucht, eventuell Chihuahua, handeln.Die Polizei sucht jetzt nach ZeugenQuelle:Polizei Thüringen Nachrichten von Montag, den 3. FebruarUlm: Verdächtige in Fall von vergifteten Neugeborenen in Ulm aus Haft entlassenIm Fall von fünf mit Morphium vergifteten Neugeborenen in Ulm ist eine verdächtige Krankenschwester aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Die in ihrem Spind gefundene Spritze enthielt entgegen ersten vorläufigen Analysen doch kein Morphium, wie die Staatsanwaltschaft in der baden-württembergischen Stadt am Montag mitteilte. Der Haftbefehl gegen die junge Frau wurde demnach am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft aufgehoben, weil kein dringender Tatverdacht mehr bestand. Sie kam auf freien Fuß, die Ermittler drückten ihr Bedauern aus. Am Dienstag wollen Staatsanwaltschaft und Polizei in Ulm genauer über den Sachstand in dem Fall berichten.Auf der Kinderstation eines Ulmer Krankenhauses waren im Dezember fünf Frühgeborene zeitgleich durch Gabe von Morphium in Lebensgefahr gebracht worden. Sie litten an Atemproblemen, wurden allerdings gerettet. Die Klinik ging zunächst von einer Infektion als Ursache für das auffällige Geschehen aus. Als Analysen auf das starke Schmerz- und Beruhigungsmittel hinwiesen, schalteten die Verantwortlichen die Polizei ein. Bei ihren Ermittlungen durchsuchten Beamte in der vergangenen Woche auch die Spinde von Mitarbeitern des Krankenhauses. Im Schrank der Krankenschwester fanden sie eine Spritze mit Muttermilch, die nach vorläufigen Untersuchungen Morphium enthielt. „Weitere Analysen des Spritzeninhalts bestätigten diesen Verdacht jedoch nicht“, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Frau, gegen die wegen versuchten Totschlags ermittelt wurde, bestritt die Vorwürfe in Vernehmungen.Quelle: AFPMünchen: Polizei nimmt 74-jährigen Hakenkreuz-Sprayer festIn Laim hat die Polizei einen 74-jährigen Mann festgenommen, der in den letzten Tagen mehrere Gebäude mit Hakenkreuzen besprüht haben soll. Zudem hatte er Schließzylinder von Türschlössern verklebt. Das Fachkommissariat für Staatsschutzdelikte hatte die Ermittlungen aufgenommen, die nun zu einer Festnahme geführt haben. Auch dank der Auswertung von sichergestellten Bildern mehrerer Überwachungskameras konnte ein 74-Jähriger als dringend Tatverdächtiger ermittelt werden. Am Sonntag wurde er vorläufig festgenommen. In seiner Wohnung fanden die Ermittler die zur Tatzeit getragene Kleidung und eine Spraydose mit roter Farbe. Der 74-Jährige wurde angezeigt. Quelle: Polizei MünchenAugsburg: Männer schlagen Bahnmitarbeiter nieder, nachdem er sie von Gleisen verweisen willZu einer gefährlichen Körperverletzung ist es am Samstagabend im Augsburger Hauptbahnhof gekommen. Aggressive Reisende schlugen und traten dabei auf einen 34-jährigen Bahnmitarbeiter ein und verletzten ihn dabei erheblich. Eine Gruppe von drei Männern überquerte kurz vor 19.25 Uhr unerlaubt die Gleise in Richtung des auf Bahnsteig 3 abfahrbereiten Regionalexpress nach Ulm. Ein Bahnmitarbeiter am Bahnsteig bemerkte dies und wies die Männer auf ihr lebensgefährliches Verhalten hin. Diese reagierten aggressiv und schlugen den Bahnmitarbeiter mit Faustschlägen nieder. Anschließend traktierte zumindest einer der Beschuldigten den am Boden liegenden 34-Jährigen mit den Füßen. Der Geschädigte erlitt durch die Tritte erhebliche Verletzungen am Arm und musste deshalb in eine Klinik eingeliefert werden.Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder dem Tathergang geben können, sich unter 0821 34356 0 zu melden.Quelle: Polizei Nürnberg Mönchengladbach: Diebstahl nach möglicher Verabreichung von K.o.-TropfenEiner 20-Jährigen ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Mönchengladbach ihr Auto gestohlen wurden, nachdem drei Männer ihr möglicherweise K.o.-Tropfen verabreicht hatten. Wie die Polizei mitteilte, sollen die drei jungen Männer der Geschädigten bei der Suche nach ihrem Wohnungsschlüssel geholfen haben und danach mit ihr in die Wohnung gegangen sein. Dort wurde der Geschädigten schwindelig, nachdem sie aus einem zwischenzeitlich unbeaufsichtigtem Wasserglas getrunken hatte. Anschließend fehlten ihr sämtliche Erinnerungen und am Morgen stellt sie den Diebstahl ihres PKWs fest. Am Sonntagabend fand die Polizei das Auto, das mit überhöhter Geschwindigkeit gegen eine Mauer gefahren worden war. Die drei Insassen des PKW flüchteten, eine 17-Jährige konnte von einem aufmerksamen Zeugen nach kurzer Verfolgung festgehalten werden. Die beiden noch auf der Flucht befindlichen jungen Männer (19 und 16 Jahre) wurden mit Hilfe eines Polizeihubschraubers entdeckt und in Gewahrsam genommen. Alle drei waren alkoholisiert, ihnen wurden Blutproben entnommen. Die Ermittlungen, auch zu dem Diebstahl des PKW, dauern weiter an.Quelle: Polizei NRWMelle: 120 Schweine sterben bei mutmaßlicher Brandstiftung in ScheuneBei einem mutmaßlich durch eine Brandstiftung ausgelösten Feuer sind im niedersächsischen Melle 120 Schweine verendet. Wie die Polizei am Montag in Osnabrück mitteilte, nahmen Beamte im direkten Umfeld des Geschehens einen 39-jährigen Beschuldigten fest. Er wird verdächtigt, den Brand in einem kombinierten Stall- und Scheunengebäude vorsätzlich gelegt zu haben. Das Feuer brach in der Nacht zu Montag aus. Polizisten trafen als erste ein und weckten die fünf Bewohner des Bauernhofs, die sich so in Sicherheit bringen konnten. Die Feuerwehr verhinderte, dass die Flammen das Wohnhaus erfassten. Die Scheune brannte aus. Dabei starben die 120 Schweine, zudem wurden mehrere landwirtschaftliche Fahrzeuge zerstört. Der Schaden belief sich auf rund 200.000 Euro.Quelle: AFPProzess in Harburg: Altenpfleger schließen Patientin einEin Altenpfleger und seine Kollegin stehen in Hamburg-Harburg wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen und Freiheitsberaubung von Gericht. Die Pflegekräfte sollen im Juli 2017 in einem Pflegeheim in Rothenburgsort schlafen gegangen sein, statt sich um ihre rund 30 Patienten zu kümmern. Um nicht gestört zu werden, schlossen sie in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli eine Patientin in ihrem Zimmer ein und entfernten bei drei anderen Patienten Handklingeln, sodass diese das Pflegepersonal nicht mehr rufen konnten. Anderen Patienten legten sie laut Aussage des Gerichts mehrere Inkontinenz-Pants an und datierten Dokumente auf den Morgen des nächsten Tages vor. Aufgrund der fehlenden Umlagerung oder Entfernung von Stuhlgang in der Nacht bestand die Gefahr, dass die Patienten Schmerzen, Wunden und Rötungen erlitten.Quelle: Amtsgericht Hamburg-HarburgEssen: 14-Jähriger richtet mit Auto des Vaters großen Schaden anIn Essen hat ein 14-jähriger Junge mit dem Wagen seines Vaters mehrere parkende Autos angefahren. Ein Zeuge aus der Nachbarschaft hat den Vorfall beobachtet und meldete sich über einen Notruf bei der Polizei. Kurze Zeit später meldete sich auch der Vater des Jugendlichen bei der Polizei, da ihm sein Sohn die Spritztour offenbar gebeichtet hatte. Der Junge hatte laut Angaben der Polizei den Schlüssel des Autos genommen und ist nach der Fahrt sowie nach einem missglückten Einparkversuch zügig nach Hause zurückgekehrt. Quelle:Polizei EssenLaupheim: McDonald’s Restaurant fängt FeuerIn Laupheim ist am Sonntagabend eine Filiale der Fast-Food-Kette McDonald’s in Flammen aufgegangen. Zwei Menschen kamen mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Zehn Angestellte und mehrere Gäste konnten unversehrt aus dem Gebäude entkommen. Bei dem Brand soll ein sechsstelliger Schaden entstanden sein. Die Brandursache ist bisher noch unklar. Quelle: „Stuttgarter Nachrichten“Münster: Polizei rettet Hochzeitsanzug eines BräutigamsDie Bundespolizei hat einem vergesslichen Bräutigam den Hochzeitsanzug und damit womöglich auch seine Hochzeit gerettet. Der aus Syrien stammende 36 Jahre alte Mann habe sich Sonntagabend am Bahnhof in Hamm verzweifelt an die Beamten gewandt, weil er beim Aussteigen in der Gepäckablage eines Intercity seinen Hochzeitsanzug vergessen hatte, teilten die Ermittler am Montag mit. Er habe eindringlich um Hilfe gebeten – ohne Anzug könne er sich nicht bei seiner Braut blicken lassen. Die Hammer Bundespolizisten konnten schnell per Telefon den Zugchef erreichen, dieser fand in der Gepäckablage den Anzug. Noch am gleichen Abend sei der Rücktransport organisiert worden. Mit dieser Gewissheit habe sich der Ehekandidat dann auch getraut, seiner Braut von dem Missgeschick und dem letztlich glücklichen Ausgang zu berichten.Quelle: AFPNachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 27. Januar – 02. Februar lesen Sie hier.