Neues Album „Changes“: Justin Bieber verkündet Albumtitel – und gibt in Dokuserie Einblick in sein Leben

2015 erschien Justin Biebers letztes Album „Purpose“. Seitdem war es bis auf ein paar Kollaborationen mit anderen Künstlern still um den Sänger geworden. Anfang Januar meldete sich der Kanadier dann mit „Yummi“ zurück. Es war die erste Single aus seinem neuen Album, über das bislang kaum etwas bekannt war – außer dass es 2020 erscheinen sollte.09: Kanadischer Star leidet an Borreliose – spoton_article_736653 _ 10.30Am Montagabend verkündete der 25-jährige Sänger nun über seine Social-Media-Kanäle den Veröffentlichungstermin und den Titel der Platte: „Changes“ heißt diese und erscheint am 14. Februar. Zugleich veröffentlichte er einen weiteren Song aus dem Album, „Get Me“, den er gemeinsam mit US-Sängerin Kehlani eingesungen hat.YoutubeZehnteilige Dokuserie über Justin BieberAm Montag war Biebers zehnteilige Dokuserie „Seasons“ gestartet. Darin gibt der Sänger Einblicke in sein Leben. Die ersten vier Folgen wurden bereits veröffentlicht. „Niemand in der Geschichte der Menschheit ist so aufgewachsen wie Justin Bieber“, erklärt sein Mentor und Manager Scooter Braun. „Niemand ist in der Ära sozialer Medien weltweit so bekannt gewesen. Niemand war in jedem Jahr seines Erwachsenwerdens die meist gegoogelte Person des Planeten.“Die Einschätzung, mit der Braun wohl möglicherweise Recht haben dürfte, soll die Achterbahnfahrt im Leben des Kanadiers erklären. Der frühe Ruhm, Probleme mit Drogen, Alkohol, Polizei und Medien. Und dann der Abbruch seiner weltweiten „Purpose“-Tour 2017, mit dem die erste Folge der YouTube-Reihe beginnt. Aber auch die Rückbesinnung auf sich selbst wird gezeigt. Die Hochzeit mit Model Hailey Baldwin, eine Therapie und sein Bühnencomeback beim Festival Coachella 2019 – als Überraschungsgast bei Kollegin Ariana Grande.Youtube IIDie Doku ist natürlich Mittel zum Zweck, um für sein neues Album genügend Aufmerksamkeit zu generieren. Allein ist er mit dieser Idee nicht. Beyoncé drehte bereits 2013 für den US-Sender HBO die Doku „Life Is But A Dream“ und sprach darin erstmals über ihre Fehlgeburt. Lady Gaga berichtete 2017 in der Netflix-Doku „Five Foot Two“ über ihre chronische Schmerzerkrankung. Und im neuen Netflix-Film „Miss Americana“ über Taylor Swift, der Ende Januar erscheint, will die Musikerin Auskunft über ihre Essstörungen geben – natürlich unter selbst kontrollierten medialen Bedingungen.Für Tom Nicholson vom britischen Magazin „Esquire“ sind derartige Filme keine richtigen Dokumentationen. „Es ist eine tolle Möglichkeit, Tickets zu verkaufen. Aber bitte: Tut nicht so, als seien sie mehr, als bloß sehr lange Werbespots.“

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