News von heute: Angriff auf Mormonen in Mexiko – drei Frauen und sieben Kinder tot

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:Mit Spionage-Kamera bei Führerscheinprüfung erwischt (12.36 Uhr)Schlag gegen Drogenkriminalität: Mehr als 20 Verdächtige inhaftiert (10.24 Uhr)Karlsruhe urteilt: Hartz-IV-Sanktionen teils verfassungswidrig (10.14 Uhr)Türkei nimmt Schwester des getöteten IS-Chefs Al-Bagdadi fest (8.05 Uhr)Nach Wahl in Thüringen: CDU-Funktionäre fordern Gespräche mit AfD (6.24 Uhr)Die News von heute im stern-Ticker:+++ 13.09 Uhr: Angriff auf Mormonenfamilie in Mexiko – mindestens zehn Tote +++ Bei einem Überfall auf eine Mormonenfamilie im Norden von Mexiko sind nach Angaben von Angehörigen mindestens zehn Menschen getötet worden. Drei Frauen und sieben Kinder seien ums Leben gekommen, als Unbekannte in der Region zwischen den Bundesstaaten Sonora und Chihuahua das Feuer auf einen Fahrzeugkonvoi eröffneten, sagte ein Mitglied der Familie im Fernsehsender Milenio TV. Die Staatsanwaltschaft von Sonora äußerte sich zunächst nicht zu der genauen Zahl der Opfer, leitete aber einen Großeinsatz der Sicherheitskräfte in dem Gebiet ein.Im Norden von Mexiko leben seit Jahrzehnten zahlreiche Großfamilien mormonischen Glaubens, die ursprünglich aus den USA stammen. Immer wieder geraten sie in das Visier der mächtigen Verbrechersyndikate, die die Region kontrollieren. Im vergangenen Jahr wurden in Mexiko fast 36.000 Morde registriert.+++ 12.36 Uhr: Mit Spionage-Kamera bei Führerscheinprüfung erwischt +++Mit einer versteckten Mini-Kamera hat ein 32-Jähriger in Engelskirchen bei Köln versucht, sich durch die Führerscheinprüfung zu mogeln. Nicht weit vom Gebäude entfernt, in der die Theorieprüfung stattfand, hätten zwei Komplizen des Prüflings die Aufgaben über eine Mobilfunkverbindung mitlesen können, berichtete die Polizei in Gummersbach.Mit Hilfe einer Tonübertragung und eines kleinen Lautsprechers im Ohr konnten sie ihm die Lösungen vorsagen. Doch der Versuch flog auf und der Prüfer rief die Polizei. Alle drei Männer aus Gummersbach seien festgenommen und die Übertragungstechnik sichergestellt worden. Gegen den Führerscheinanwärter wird nun wegen versuchten Betrugs ermittelt.+++ 12.30 Uhr: Waldbrände in der EU zerstörten 2018 doppelte Fläche Berlins +++Waldbrände haben im vergangenen Jahr in der EU fast 178.000 Hektar Wälder und Land zerstört – das entspricht der doppelten Fläche Berlins. Das ist weniger als ein Sechstel als noch 2017, wie das Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission mitteilte. Auch im langjährigen Durchschnitt haben die Flammen weniger Fläche zerstört, allerdings waren mehr Länder als je zuvor von großen Feuern betroffen.Youtuber verliert alles in den Waldbränden von Kalifornien – doch dann taucht 1745Der zuständige EU-Kommissar rief zum Handeln auf: „Wir müssen reagieren und unsere Anstrengungen verstärken, um unsere Wälder widerstandsfähiger gegen ein wärmeres und trockeneres Klima zu machen“, sagte Tibor Navracsics. Er ist für die Gemeinsame Forschungsstelle JRC der EU-Kommission verantwortlich, die den Bericht mit den Zahlen zu Waldbränden 2018 vorstellte. „Veränderte Wetterbedingungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel erhöhen das Risiko für Waldbrände weltweit“, betonte er.In Deutschland ist bei Waldbränden im vergangenen Jahr eine Gesamtfläche von 2349 Hektar verbrannt, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung bereits im Juli mitgeteilt hatte. Das war die größte Fläche seit 26 Jahren. Andere Länder waren allerdings deutlich stärker betroffen.+++ 12.13 Uhr: Demonstranten und Soldaten geraten im Libanon erneut aneinander +++Nach ersten Anzeichen der Entspannung sind im Libanon erneut regierungskritische Demonstranten und Soldaten des Militärs aneinandergeraten. Die Armee war Augenzeugen zufolge im Norden, Osten und Süden des Landes im Einsatz, um eine Blockade von Hauptstraßen zu verhindern. Zu Rangeleien kam es teilweise in Beirut, wo Soldaten die Zelte und Bühnen der Demonstranten abbauten und Autos beseitigen wollten, die Straßen blockierten. Ein Dutzend Demonstranten wurde festgenommen. Einige der Demonstranten hätten Soldaten beleidigt und geschubst, hieß es aus Militärkreisen. Mehrere Demonstranten seien leicht verletzt worden, als Soldaten sie von der Straße gedrängt hätten, sagte ein Augenzeuge.+++ 11.35 Uhr: Mit Spielzeugpistole bedroht: Senior stirbt an Herzinfarkt +++Ein 69 Jahre alter Mann ist bei einem Streit mit zwei Jungen im österreichischen Rankweil tot zusammengebrochen. Der Mann starb an Herzversagen, wie die Polizei mitteilte. Demnach bedrohten die beiden zwölf und 13 Jahre alten Jungen den Mann am Samstag auf einem Sportplatz mit einer Spielzeugpistole. Der Mann schleuderte daraufhin einen Stein und zwei Holzstöcke auf die beiden, diese warfen die Geschosse zurück – ohne den Mann zu verletzten, der aber schließlich zusammenbrach. Nach der Obduktion kamen Experten zu dem Schluss, dass die Aufregung für den Mann zu viel gewesen war. Er starb noch an Ort und Stelle. Nach Polizeiangaben war der 69-Jährige herzkrank. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete, blieb unklar, ob der Mann erkannt hatte, dass es sich um keine echte Waffe handelte. Ebenso unklar war zunächst auch, welche Folgen der Fall für die beiden Jungen haben wird. Da sie noch nicht strafmündig sind, können sie auch bei einem strafrechtlichen Vergehen nicht zur Verantwortung gezogen werden.+++ 10.55 Uhr: Autofahrer mit Kokain im Wert von einer halben Million Euro gestoppt +++Kokain im Wert von einer halben Million Euro haben Fahnder in Bayern sichergestellt. Ein 48-Jähriger habe 8,8 Kilo des Rauschgifts in seinem Auto versteckt, teilte die Polizei mit. Er wurde auf der A8 auf Höhe Raubling nahe dem Chiemsee gestoppt und kontrolliert. Der Mann sei auf dem Weg nach Osteuropa gewesen. Er kam in Untersuchungshaft, die Polizei ermittelt.+++ 10.24 Uhr: Schlag gegen Drogenkriminalität: Mehr als 20 Verdächtige inhaftiert  +++Nach umfangreichen Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz befinden sich nach Angaben der Polizei in Halle an der Saale mehr als 20 Menschen in Haft. Es wurden größere Mengen an illegalen Drogen sichergestellt, wie ein Sprecher mitteilte. Nähere Angaben gab es zunächst nicht.Die Polizei will am Mittag über die Ergebnisse der Ermittlungen auf einer Pressekonferenz informieren. Nach einer großangelegten Razzia in der Drogenszene unter Federführung der Polizei in Halle waren bereits am Freitagabend in Magdeburg vier Männer festgenommen worden, gegen die Haftbefehle erlassen wurden.+++ 10.14 Uhr: Karlsruhe urteilt: Hartz-IV-Sanktionen teils verfassungswidrig  +++Die monatelangen Leistungskürzungen, mit denen Jobcenter unkooperative Hartz-IV-Bezieher sanktionieren, sind teilweise verfassungswidrig. Diese Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verkündet.teaser+++ 9.30 Uhr: Weiterhin knapp tausend US-Soldaten in Syrien im Einsatz +++Drei Wochen nach dem angekündigten Rückzug von US-Truppen aus Syrien sind dort weiterhin knapp tausend US-Soldaten im Einsatz. Ein Vertreter der US-Regierung, der nicht namentlich genannt werden wollte, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Einsatzstärke sei nahezu stabil. Hintergrund sei die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump zur Überwachung der Ölfelder in der ostsyrischen Provinz Deir Essor. Das US-Verteidigungsministerium beorderte die US-Truppen in die Region in der Nähe der Grenze zum Irak. +++ 8.58 Uhr: Iran kündigt weitere Reduzierung von Atomverpflichtungen an +++Der Iran hat einen weiteren Schritt zur Abkehr vom internationalen Atomabkommen angekündigt. Sein Land werde die Urananreicherung in der Anlage Fordo 180 Kilometer südlich von Teheran wieder aufnehmen, sagte Staatschef Hassan Ruhani. In der Folge des 2015 geschlossenen Abkommens war die Anzahl der Zentrifugen in den unterirdischen Urananreicherungsanlagen Fordo und Natans um mehr als zwei Drittel auf 5060 reduziert worden. Der Iran sagte außerdem zu, die Entwicklung neuer leistungsfähigerer Zentrifugen zu begrenzen, um eine rasche Erhöhung seiner Anreicherungskapazität auszuschließen. Gemäß dem Abkommen hätte der Iran erst ab 2025 die Urananreicherung wieder ausbauen dürfen.+++ 8.05 Uhr: Türkei nimmt Schwester des getöteten IS-Chefs Al-Bagdadi fest +++Die Türkei hat nach eigenen Angaben die Schwester des getöteten Chefs der Terrormiliz Islamischer Staat, Abu Bakr al-Bagdadi, in Gewahrsam genommen. Der Kommunikationsdirektor des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Fahrettin Altun, schrieb am auf Twitter: „Die Festnahme von al-Bagdadis Schwester ist ein weiteres Beispiel für den Erfolg unserer Terrorismusbekämpfung.“ Details nannte er nicht. Unklar war damit zunächst auch, wann und wo die Schwester Al-Bagdadis festgesetzt worden sein soll.Spezialkräfte des US-Militärs hatten Al-Bagdadi Ende Oktober in einem Gehöft im Nordwesten Syriens aufgespürt. Dort zündete er den US-Angaben zufolge eine Sprengstoffweste. Der IS hat den Tod seines Anführers bestätigt und einen Nachfolger benannt.teaser+++ 6.34 Uhr: Nordkorea: Chancen auf Atom-Gespräche mit USA stehen schlecht +++ Die Chancen auf eine Wiederaufnahme der Atomgespräche zwischen Washington und Pjöngjang stehen nach Angaben aus Nordkorea schlecht. Die Möglichkeiten des Dialogs zwischen den beiden Ländern schrumpften immer mehr, meldete die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA unter Berufung auf einen Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums. Grund dafür sei die Haltung der USA gegenüber Nordkorea. Vor wenigen Tagen hatten die USA den Verbleib Nordkoreas auf der Liste der „Unterstützer des Terrors“ bekräftigt. +++ 6.24 Uhr: 17 Thüringer CDU-Funktionäre für Gespräche mit AfD +++In einem gemeinsamen Schreiben haben 17 Thüringer CDU-Funktionäre nach der Schlappe ihrer Partei bei der Landtagswahl Bereitschaft zu Gesprächen mit der AfD im Freistaat gefordert. Der „Appell konservativer Unionsmitglieder in Thüringen“ sei in CDU-Kreisen verbreitet worden, berichtete die „Ostthüringer Zeitung“. Die Funktionäre empfinden es demnach als undenkbar, dass „fast ein Viertel der Wähler“ in Thüringen „bei den Gesprächen außen vor bleiben soll“. Damit wählten sie ganz ähnliche Worte wie der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Heym, der vergangene Woche mit Blick auf das Stimmenergebnis der AfD von 23,4 Prozent bei der Wahl gesagt hatte: „Man tut der Demokratie keinen Gefallen, wenn man ein Viertel der Wählerschaft verprellt.“teaser+++ 5.51 Uhr: USA setzen Austrittsprozess aus Pariser Klimaabkommen in Gang +++Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat bei der UNO ihren Austrittsprozess aus dem Pariser Klimaabkommen in Gang gesetzt. Die USA hätten die Vereinten Nationen schriftlich über den geplanten Austritt informiert, erklärte US-Außenminister Mike Pompeo. Formal kann der Ausstieg aber erst am 4. November 2020 erfolgen – einen Tag nach der nächsten US-Präsidentschaftswahl.+++ 5.04 Uhr: Billigflüge in Deutschland werden weniger – höhere Preise +++Im abgelaufenen Sommer sind einer Studie zufolge in Deutschland erstmals seit Jahren weniger Billigflüge angeboten worden. Das Flugangebot sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Prozent zurückgegangen, berichtete das deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).Nach Testkäufen an einem Stichtag im Oktober sind die durchschnittlichen Preise für ein Einweg-Flugticket ohne jegliche Extras leicht angestiegen. Bei den großen Anbietern reicht die Spanne der Durchschnittspreise von 44,10 Euro bei der ungarischen Airline Wizz über rund 55 Euro bei Easyjet und Ryanair bis zu 111,27 Euro, die im Schnitt für ein Ticket bei der Lufthansa-Gesellschaft Eurowings fällig wurden. Vor einem Jahr hatte die Spanne 38 bis 100 Euro betragen.+++ 2.25 Uhr: Mindestens zehn Tote bei Anschlag in Burkina Faso +++Bei einem Anschlag auf eine Polizeiwache in Burkina Faso sind am Montag mindestens zehn Menschen getötet worden. Unter den Toten waren fünf Polizisten und mindestens fünf Zivilisten, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Sicherheitskreisen erfuhr. Der Anschlag ereignete sich den Angaben zufolge gegen 3 Uhr (Ortszeit) in der Region Oursi. Nach einem stundenlangen Schusswechsel sei es den dutzenden bewaffneten Angreifern gelungen, die Polizeiwache zu stürmen. Dabei seien fünf Polizisten getötet worden. Ein anderer Behördenvertreter sagte, unter den Toten seien darüber hinaus mindestens fünf Zivilisten. Bei ihnen handele es sich um Mitarbeiter einer privaten Firma. 

KategorienAllgemein