News von heute: Frau vor Zug gestoßen: Urteil gegen Bahnschubser von Voerde gefallen

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:Huawei darf eingeschränkt bei 5G-Ausbau in Großbritannien mitmachen (13.18 Uhr)Anklageschrift gegen Netanjahu beim Gericht in Jerusalem eingereicht (13.01 Uhr)Urteil gegen Bahnschubser von Voerde gefallen (11.40 Uhr)Behörden informieren über Coronavirus-Fall (9.48, 10.28, 10.37, 10.42, 10.47, 10.55, 11.23 Uhr)Bericht: EU-Kommission will Ein- und Zwei-Cent-Stücke abschaffen (8.17 Uhr)Die Nachrichten von heute im stern-Ticker:+++ 13.18 Uhr: Huawei darf eingeschränkt bei 5G-Ausbau in Großbritannien mitmachen +++Der chinesische Telekomriese Huawei darf sich unter Einschränkungen am Ausbau der superschnellen 5G-Mobilfunknetze in Großbritannien beteiligen. Anbieter, die als risikobehaftet gelten, sollen lediglich von Kernbereichen des Netzes ausgeschlossen werden, teilte die Regierung nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats in London mit. Damit wäre der Weg für die Verwendung von Huawei-Technik zumindest in Teilen der Infrastruktur frei.Mit der Entscheidung dürfte Premier Boris Johnson Ärger bei US-Präsident Donald Trump auslösen, der dem größten Netzwerkausrüster und zweitgrößten Smartphone-Hersteller der Welt Spionage vorwirft. Die Vereinigten Staaten haben ihre Verbündeten aufgefordert, nicht mit dem Unternehmen zusammenzuarbeiten. Der chinesische Netzwerkausrüster wies die Spionagevorwürfe stets zurück. Donald Trump Nahostplan 11.16+++ 13.05 Uhr: Lawrow: Trumps Nahost-Plan sollte international bewertet werden +++Nach Auffassung von Russlands Außenminister Sergej Lawrow sollte der von US-Präsident Donald Trump angekündigte Nahost-Plan nach der Vorlage international bewertet werden. „Ich hätte gerne eine Analyse durch ein Quartett internationaler Vermittler“, sagte er in Moskau der Agentur Interfax zufolge. Dieser Vierer-Runde sollten demnach neben Russland die Vereinten Nationen, die Europäische Union und die USA angehören.Dieses Format war 2002 gegründet worden, um unter anderem im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern zu vermitteln. Der Mechanismus sei aber zuletzt im Großen und Ganzen nicht mehr genutzt worden, um für alle Seiten akzeptable Lösungen zu finden, sagte Lawrow.+++ 13.01 Uhr: Anklageschrift gegen Netanjahu beim Gericht in Jerusalem eingereicht +++Die Anklageschrift gegen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu wegen Korruption ist beim Bezirksgericht in Jerusalem eingereicht worden. Dies teilte das Justizministerium mit.+++ 12.54 Uhr: Schauer und Schneeflocken in Deutschland +++Ungemütliches Wetter zieht in den nächsten Tagen über Deutschland. Am Mittwoch soll es oft regnen und Schauer geben, unter die sich sogar Schneeflocken mischen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach berichtete. Im Laufe der Woche bleibt es demnach trüb, windig und mild. In Teilen der Republik werde die 10-Grad-Marke deutlich geknackt.+++ 12.26 Uhr: Windkraft-Zubau 2019 auf niedrigstem Stand seit dem Jahr 2000 +++Der Bau neuer Windkraftanlagen an Land ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit dem Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 gefallen. Wie die Branchenverbände BWE und VDMA mitteilten, gingen 2019 lediglich 325 neue Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1078 Megawatt ans Netz. Dies waren demnach 55 Prozent weniger als 2018 und 80 Prozent weniger als 2017. Der Nettozubau war 2019 demnach mit nur 243 Anlagen sogar noch geringer, da zugleich 82 alte Windkraftanlagen abgebaut wurden. +++ 12.21 Uhr: Rund 600 Eisfischer auf Scholle in Russland gestrandet +++Rund 600 russische Fischer sind trotz Warnungen der Behörden vor Treibeis zum zweiten Mal binnen weniger Tage auf einer großen Eisscholle vor der Halbinsel Sachalin gestrandet. Einsatzkräfte seien mit Technik, darunter ein Luftkissenboot, Hubschrauber und Schneefahrzeuge, im Süden Sachalins an Ort und Stelle, um die Fischer in Sicherheit zu bringen. Das teilte der Zivilschutz in Juschno-Sachalinsk im äußersten Osten Russlands mit. Die riesige Eisfläche hatte sich zuvor vom Ufer gelöst.+++ 12.13 Uhr: Staatsakt zum Gedenken an Kriegsende am 8. Mai +++Die Spitzen der deutschen Politik werden am 8. Mai bei einem Staatsakt des 75. Jahrestags des Kriegsendes und der Befreiung 1945 gedenken. Dies habe Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Abstimmung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel angeordnet, sagte eine Sprecherin des Bundespräsidenten in Berlin. Damit wird die Staatsspitze einschließlich der Präsidenten des Bundesrats und des Bundesverfassungsgerichts bei einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung in Berlin an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und die Befreiung vom Nationalsozialismus erinnern. Steinmeier wird dabei eine Rede halten.Parallel dazu gibt es eine Diskussion darüber, ob der 8. Mai zu einem bundesweiten gesetzlichen Feiertag erklärt werden soll. Politiker von Grünen und Linken sprachen sich gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland dafür aus. Andere befürworten zwar, der Erinnerung einen arbeitsfreien Tag zu widmen, halten neben dem 8. Mai aber auch andere Jahrestage für geeignet. Vorgeschlagen wurden etwa der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar oder das Datum der Ausrufung der Weimarer Republik, der Pogromnacht 1938 und des Mauerfalls am 9. November.+++ 11.51 Uhr: Rund 200 Anzeigen wegen „Umweltsau“-Lied +++Das umstrittene „Umweltsau“-Lied des WDR-Kinderchors hat zu insgesamt etwa 200 Strafanzeigen geführt. Es handele sich um ein „massives Anzeigenaufkommen“, sagte Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn in Köln der Nachrichtenagentur DPA. Die Anzeigen stammen aus dem ganzen Bundesgebiet, würden aber wegen des WDR-Sitzes zentral an die Staatsanwaltschaft Köln weitergeleitet. „Es wird im Moment ein bisschen weniger“, sagte Willuhn. Über die Vorwürfe werde in Kürze entschieden. „Wir werden recht bald eine Entscheidung treffen“, kündigte er an.Umweltsau – 9.06Man könne grob sagen, das sich etwa ein Drittel der Anzeigen auf das „Umweltsau“-Lied selbst beziehe. Ein weiteres Drittel richte sich gegen den Tweet eines freien WDR-Mitarbeiters, der die Kritik an dem Lied von seinem privaten Account aus kommentiert hatte. Ein weiteres Drittel kritisiere den öffentlich-rechtlichen Rundfunk allgemein. Es komme nicht nur aus der rechten Ecke, betonte Willuhn: „Es sind auch viele ehrlich erzürnte Senioren und deren Kinder und Enkel dabei.“+++ 11.48 Uhr: Mindestens 56 Menschen bei Unwettern in Brasilien gestorben +++Bei den Überschwemmungen im Südosten Brasiliens sind neuen Angaben zufolge bisher 56 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 47 starben im Bundesstaat Minas Gerais, weitere 9 im Nachbarstaat Espírito Santo, wie die Nachrichtenagentur Agência Brasil  unter Berufung auf die Behörden berichtete. Weitere Menschen galten demnach noch als vermisst. In beiden Bundesstaaten zusammen mussten seit der vergangenen Woche knapp 30.000 Menschen wegen der heftigen Unwetter und Regenfälle ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Der Zivilschutz warnte vor Erdrutschen.+++ 11.40 Uhr: Urteil gegen Bahnschubser von Voerde gefallen +++Sechs Monate nach dem gewaltsamen Tod einer Frau am Bahnhof Voerde in Nordrhein-Westfalen ist ein 28-jähriger Mann auf unbestimmte Zeit in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden. Die Richter am Duisburger Schwurgericht waren am Dienstag überzeugt, dass der neunfache Familienvater die 34-Jährige im Juli 2019 völlig unvermittelt vor einen Zug gestoßen hatte. Die Frau war noch im Gleisbett gestorben. Das Gericht wertete die Tat als Mord, eine Haftstrafe sei wegen der psychischen Erkrankung des neunfachen Familienvaters aber nicht in Betracht gekommen.Hinweis: Diese Meldung wurde aktualisiert.Prozessauftakt Voerde 17.20+++ 11.23 Uhr: Behandelnder Arzt des Coronavirus-Patienten: „Es geht ihm sehr gut“ +++Dem mit dem neuen Coronavirus infizierten Mann in Bayern geht es nach Angaben seines behandelnden Arztes „sehr gut“. „Er ist fieberfrei, hat auch derzeit keine Atemwegssymptomatik mehr“, sagte Clemens Wendtner, Chefarzt im Klinikum Schwabing in München. Der Mann werde nicht auf der Sonderisolierstation des Krankenhauses behandelt, sondern auf der normalen Isolierstation in einem Zimmer mit Schleuse. „Die Sonderisolierstation ist nicht aktiviert und wird für diesen Patienten auch nicht aktiviert“, sagte Wendtner. Er betonte: „Es besteht keinerlei Gefahr für Mitpatienten.“ Enge Kontaktpersonen wie Familienmitglieder und Kollegen des 33-Jährigen sind aufgerufen, zu Hause zu bleiben.+++ 10.55 Uhr: Coronavirus-Fall: Behörden überprüfen Kindergarten +++Nach dem ersten bestätigten Fall der neuartigen Lungenkrankheit in Deutschland überprüfen die bayerischen Behörden auch einen Kindergarten. Der 33 Jahre alte Patient stamme aus dem Landkreis Landsberg am Lech und habe Kinder in dem Kindergarten. „Natürlich denken wir an Kinder und auch an die Kindergärten“, sagte der Präsident des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Andreas Zapf, in München.+++ 10.47 Uhr: Coronavirus-Fall: Behörden überprüfen 40 Kontaktpersonen +++Nach dem ersten bestätigten Fall der neuartigen Lungenkrankheit in Deutschland überprüfen die bayerischen Behörden 40 Kontaktpersonen in der Firma und der Familie. Das sagte der Leiter der Taskforce Infektiologie, Martin Hoch, in München. „Die Zahl kann noch steigen.“ Die Chinesin und der deutsche Mitarbeiter hätten im Rahmen der Schulung in einer kleinen Gruppe zusammengearbeitet.+++ 10.42 Uhr: Landesamt: Bislang keine weiteren Verdachtsfälle +++Nach dem ersten bestätigten Fall des neuen Coronavirus in Deutschland hat es nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zunächst keine weiteren Verdachtsfälle gegeben. „Wir haben bislang keinen finden können, der noch weitere Symptome hat“, sagte LGL-Präsident Andreas Zapf in München. Das sei aber „Stand jetzt, 10.30 Uhr“. Die Behörden seien derzeit damit beschäftigt, herauszufinden, mit wem die beiden Mitarbeiter der Firma Webasto Kontakt hatten. Das müsse jetzt „ganz rasch“ gehen.+++ 10.37 Uhr: Coronavirus: Behörden kündigen weitere Maßnahmen an +++Nach der bestätigten Ansteckung eines 33-jährigen Deutschen mit dem Coronavirus stimmen die Behörden weitere Maßnahmen ab. „An vordringlichster Stelle steht für uns nun die Kontaktpersonenermittlung“, sagte Andreas Zapf, der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit, auf einer Pressekonferenz in München. Dabei gehe es um die Personen, mit denen der Patient Kontakt hatte, aber auch um jene Kontakte der Chinesin, bei der sich der Mann angesteckt hatte. Dem 33-Jährigen gehe es „recht gut“.Melanie Huml, Staatsministerin im bayerischen Gesundheitsministerium, sagte: „Wir nehmen die Lage sehr ernst, wir sind aber auch gut vorbereitet.“ Es werde eine Hotline für die Bevölkerung eingerichtet, kündigte sie an. Zudem berate man sich mit dem Bund, ob es sinnvoll sei, an Flughäfen Fieber zu messen.Stadtporträt Wuhan 2055+++ 10.28 Uhr: Landesamt für Gesundheit skizziert Verlauf +++Bei dem ersten deutsche Coronavirus-Patient handelt es sich um einen 33-jährigen Mitarbeiter des Autozulieferers Webasto. Das sagte Andreas Zapf, der Präsident Bayerisches Landesamt für Gesundheit, auf einer Pressekonferenz in München. Er habe am 21. Januar an einem Meeting im Landkreis Starnberg teilgenommen, Schulungsleiterin sei eine chinesische Mitarbeiterin des Unternehmens aus Shanghai gewesen. Sie habe weinige Tage zuvor Besuch von ihren Eltern aus der Region Wuhan gehabt. Die Frau habe sich auf ihrem Rückflug am 23. Januar krank gefühlt, so Zapf weiter. Ein Test auf das Coronavirus in China sei positiv ausgefallen. Webasto in Deutschland sei daraufhin informiert worden und habe die Mitarbeiter gewarnt. Am Wochenende seien bei dem 33-Jährigen dann Symptome einer Bronchitis aufgetreten. Am Montagabend sei er positiv auf das Coronavirus getestet worden.+++ 10.26 Uhr: Länder bekommen durch neuen Finanzausgleich 9,6 Milliarden zusätzlich +++Seit Jahreswechsel gelten neue Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern – Nordrhein-Westfalen profitiert davon gemessen an seiner Größe am wenigsten. Nach einer Modellrechnung des Bundesfinanzministeriums erhalten die Länder insgesamt rund 9,64 Milliarden Euro zusätzlich vom Bund. Das sind im Schnitt 116 Euro pro Einwohner. NRW dagegen wird lediglich um rund 81 Euro pro Kopf entlastet, wie aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht. Deutlich mehr Geld pro Kopf erhalten demnach etwa Bremen mit rund 704 Euro pro Einwohner, das Saarland (490 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (204 Euro) und Thüringen (203 Euro). Bremen und das Saarland profitieren besonders, weil sie Sanierungshilfen von je 400 Millionen Euro bekommen. Damit sollen beide Länder ihre übermäßigen Schulden abbauen und die Wirtschaft stärken. Im Gegenzug für die zusätzlichen Mittel bekommt der Bund mehr Kompetenzen etwa in der Steuerverwaltung oder bei Investitionen in Schulen und Straßen.+++ 9.56 Uhr: Kreise: Coronavirus-Patient im Münchner Klinikum Schwabing behandelt +++Der erste bestätigte Coronavirus-Patient in Deutschland liegt im Münchner Klinikum Schwabing. Das erfuhr die Nachrichtenagentur DPA aus Kreisen der Gesundheitsbehörden.+++ 9.48 Uhr: Kreise: Coronavirus-Patient steckte sich bei chinesischem Gast an +++Der erste bestätigte Coronavirus-Patient in Deutschland hat sich bei einem chinesischen Gast seiner Firma angesteckt. Die Frau aus China sei zu einer Fortbildung bei der Firma Webasto im Landkreis Starnberg in Oberbayern gewesen, erfuhr die Nachrichtenagentur DPA aus Kreisen der Gesundheitsbehörden.+++ 9.20 Uhr: Netanjahu zieht Immunitätsantrag im Parlament zurück +++Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat seinen Antrag auf Immunität vor Strafverfolgung wieder zurückgezogen. Netanjahu schrieb am Dienstag auf seiner Facebook-Seite, er habe dies dem Parlamentspräsidenten Juli Edelstein mitgeteilt. Netanjahu warf seinen politischen Gegnern ein „schmutziges Spiel“ vor und betonte, er werde alle Korruptionsvorwürfe widerlegen. Ohne Immunität ist zu erwarten, dass Netanjahu sich in Kürze einem Korruptionsprozess stellen muss. +++ 9.15 Uhr: Verfassungsschutzpräsident: „Bei Linksextremisten sinkt die Hemmschwelle“ +++Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang sieht in der linksextremistischen Szene eine zunehmende Militanz. „Die Hemmschwelle sinkt“, sagte Haldenwang der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Gewalt gegen Personen, insbesondere gegen Polizisten, wird als legitimes Mittel des Widerstands wahrgenommen.“ Er schränkte aber ein: „Ich sehe im linksextremistischen Bereich keine Entwicklung, die in Richtung einer neuen RAF zeigt.“Was war los in Leipzig? 19.30Leipzig, wo es am vergangenen Samstag erneut zu Ausschreitungen gekommen war, bezeichnete Haldenwang als „Brennpunkt der autonomen Szene“. „Hier zeigt sich schon seit längerem ein Aggressionsniveau, das sich in einer Vielzahl von Straf- und Gewalttaten niederschlägt“, sagte der Verfassungsschutzpräsident.+++ 9.11 Uhr: Polizei räumt Flüchtlingslager in Paris +++Die Pariser Polizei hat ein wildes Flüchtlingslager mit hunderten Migranten in der französischen Hauptstadt geräumt. Die Bewohner wurden am Dienstagmorgen mit Bussen in Turnhallen und Aufnahmezentren gebracht, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Zwischen 900 und 1800 Menschen hatten dort nach Angaben der Präfektur in Zelten und provisorischen Baracken gelebt. In den vergangenen Wochen hatte das Lager neben der Stadtautobahn nahe der Porte d’Aubervilliers immer mehr Züge eines Slums angenommen.+++ 9.05 Uhr: Ausdruck „…for future“ ist der „Anglizismus des Jahres“ +++Der Ausdruck „…for future“ ist zum „Anglizismus des Jahres 2019“ gekürt worden. Es handle sich um eine sogenannte Phraseoschablone – eine Redewendung mit Leerstelle, die mit verschiedenen Wörtern ergänzt werden könne, hieß es von der Jury in Berlin. Mit Blick auf die von der Schülerin Greta Thunberg losgetretene Fridays-for-Future-Bewegung teilte Jurychef Anatol Stefanowitsch mit: Dass eine schwedische Muttersprachlerin einen englischen Slogan präge, der weltweit aufgegriffen werde, bis er zu einem allgemeinen Ausdruck für klimabewusstes Handeln werde, zeige, dass die englische Sprache längst allen gehöre und nicht mehr nur den traditionell englischsprachigen Ländern.+++ 8.55 Uhr: Sechs Festnahmen in Rockerszene – SEK-Einsätze in mehreren Städten +++Ermittler haben bei einem Einsatz in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen sechs Männer aus der höheren Führungsebene einer Rockergruppierung festgenommen. Am frühen Morgen wurden Objekte in Dortmund, Schwerte, Castrop-Rauxel, Herne, Gelsenkirchen, Wuppertal und Schermbeck gestürmt und durchsucht, wie ein Sprecher der Polizei Hagen sagte. Seine Behörde leitete den Einsatz. Auch Spezialeinsatzkommando-Kräfte waren an der Aktion beteiligt.Den Festgenommenen werde Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Um welche Rockergruppierung es sich handelt, sagte der Sprecher nicht. Auch weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.+++ 8.17 Uhr: Bericht: EU-Kommission will Ein- und Zwei-Cent-Stücke abschaffen +++Die EU-Kommission plant laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ die Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen. Zum Arbeitsprogramm der Kommission, das am Mittwoch vorgestellt wird, gehöre der „Vorschlag für einheitliche Rundungsregeln“ mit dem Ziel, die kleinsten Münzen abzuschaffen, berichtete die Zeitung. Verwiesen werde auf einen Bericht der Kommission von 2018, wonach immer mehr Staaten mit der europäischen Gemeinschaftswährung dazu übergegangen seien, Beträge beim Einkaufen auf volle fünf Cent runden zu lassen.Bundesbank zu kleinen Münzen 10.10Das spare die Herstellungskosten für die Ein- und Zwei-Cent-Münzen, die Mühe beim Zählen sowie den Transport, zitierte die Zeitung weiter aus dem Bericht. Jährliche Umfragen der Kommission hätten zudem gezeigt, „dass es heute in keinem Land mehr eine Mehrheit für die Beibehaltung dieser beiden Stückelungen gibt“. +++ 7.14 Uhr: Feuer nahe Canberra – zartes Grün in australischen Brandgebieten +++Es gibt immer noch Feueralarm in Australien: Im Dorf Tharwa südlich der Hauptstadt Canberra wurden die Bewohner aufgerufen, sich sofort in Sicherheit zu bringen, da es in einem Nationalpark brannte. Bald werde es zu gefährlich zum Autofahren, warnte die Katastrophenschutzbehörde. Laut der Feuerwehr wird es einige Zeit dauern, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Es sollten auch Löschflugzeuge eingesetzt werden. Es brannten etwa 3000 Hektar, eine Fläche von etwa 4200 Fußballfeldern.In Australien wüten seit Monaten schwere Brände, besonders im Südosten des Kontinents. Mehr als 12 Millionen Hektar wurden zerstört. Mindestens 33 Menschen kamen ums Leben, Tausende Häuser brannten nieder. An einigen Stellen blüht wieder zartes Grün –zu sehen etwa im Hochland an der „Great Alpine Road“ im südöstlichen Bundesstaat Victoria. Im Unterholz wachsen dort bereits wieder Farne, während die Bäume daneben aussehen wie verkohlte Streichhölzer.Das Grün kehrt zurück in einige von den Buschfeuern betroffene Gebiete in Australien © David Crosling / AAP+++ 7:08 Uhr: Virus stoppen: Chinesen sollen Auslandsreisen verschieben +++Aus Angst vor einer globalen Verbreitung des neuartigen Virus hinter dem Ausbruch der Lungenkrankheit in China haben die Behörden allen Chinesen geraten, geplante Auslandsreisen möglichst zu verschieben. Um die Bewegung von Personen über die Grenze zu verringern und damit die Epidemie mit dem Coronavirus einzudämmen, sollten Staatsbürger, die ins Ausland wollten, „den Zeitpunkt der Reise mit Vernunft wählen“, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua die nationale Verwaltung für Ein- und Ausreisen. „Wenn keine besondere Notwendigkeit besteht, wird empfohlen, den Zeitpunkt der Reise zu verschieben.“+++ 6.09 Uhr: Coronavirus: Japaner werden aus Wuhan ausgeflogen +++Japan holt Landsleute aus der abgeriegelten chinesischen Stadt Wuhan, wo sich das neuartige Coronavirus nach seinem Ausbruch besonders stark ausgebreitet hat. Ein erster Charterflug werde Dienstagnacht (Ortszeit) aufbrechen, sagte Außenminister Toshimitsu Motegi nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Die Maschine werde rund 200 Menschen nach Tokio zurückbringen. Weitere Flüge seien geplant, da rund 650 Japaner aus Wuhan in ihre Heimat zurück wollten. +++ 4.03 Uhr: AfD-Bundestagsabgeordnete Hartmann tritt aus Fraktion und Partei aus +++Die AfD-Bundestagsabgeordnete Verena Hartmann ist nach Informationen der „Welt“ aus der Fraktion und der Partei ausgetreten. Hartmann habe gegenüber dem Fraktionsgeschäftsführer „persönliche Gründe“ für ihre Entscheidung angegeben, berichtete die Zeitung unter Berufung auf einen Fraktionssprecher. Hartmann hatte im vergangenen Jahr eine Erklärung mitunterzeichnet, in der der „exzessiv zur Schau gestellte Personenkult um Höcke“ kritisiert wurde. +++ 3 Uhr: Frau und Kinder nach über einem Monat aus Amazonas-Regenwald gerettet +++Nach über einem Monat sind eine zuvor vermisste Frau und ihre Kinder aus dem Regenwald im Amazonasgebiet gerettet worden. Die 40-Jährige und ihre Kinder im Alter von 10, 12 und 14 Jahren hatten sich im Dezember vergangenen Jahres bei einem Ausflug im kolumbianischen Teil des Regenwaldes verlaufen, wie die Zeitung „El Tiempo“ berichtete. Sie wurden bei einem schweren Gewitter vom Familienvater getrennt und irrten 34 Tage im Dschungel umher. Während dieser Zeit ernährten sie sich vor allem von Beeren. Die Familie wurde schließlich von einer indigenen Gruppe in Peru entdeckt+++ 2.55 Uhr: Leichtes Erdbeben auf der Schwäbischen Alb +++Auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg hat am späten Abend die Erde leicht gebebt. Das Epizentrum des Bebens mit einer Stärke von 3,4 lag nördlich von Albstadt (Zollernalbkreis), wie das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam auf seiner Webseite mitteilte. Nach einer automatisierten Berechnung des Erdbebendienstes Südwest war das Beben vermutlich im Umkreis von etwa 20 Kilometern spürbar. Nach ersten Erkenntnissen des Innenministeriums in Baden-Württemberg gabe es keine Verletzten oder Sachschäden.+++ 2.29 Uhr: Zahl der Todesopfer durch neues Virus in China auf 106 gestiegen +++ Die Zahl der Todesopfer und Erkrankungen durch das neuartige Coronavirus in China ist erneut sprunghaft gestiegen. Die Zahl der Verstorbenen wuchs um weitere 24 Fälle auf mindestens 106 an, wie die chinesische Regierung mitteilte. Ferner wurden 1291 neue Fälle von Erkrankungen durch den Erreger verzeichnet. Die offizielle Gesamtzahl der Krankheitsfälle in der Volksrepublik stieg damit auf mehr als 4000.+++ 1.41 Uhr: Nach Tod von Kobe Bryant: Untersuchung von US-Behörde dauert an +++Nach dem Helikopter-Absturz, bei dem der US-Basketballstar Kobe Bryant und acht weitere Menschen ums Leben gekommen sind, dauern die Untersuchungen der US-Behörde für Transportsicherheit (NTSB) an. Experten der Behörde würden wahrscheinlich noch fünf Tage lang die Unfallstelle untersuchen, sagte Jennifer Homendy von der NTSB bei einer Pressekonferenz in Los Angeles. Die Trümmer seien sehr weit verstreut. Einen Flugdatenschreiber habe der Hubschrauber nicht gehabt, das sei aber auch keine Vorschrift.+++ 0.33 Uhr: Amtsenthebungsverfahren: Trumps Verteidiger greifen die Bidens an +++Im Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump haben die Verteidiger des US-Präsidenten den früheren Vizepräsidenten Joe Biden und dessen Sohn Hunter angegriffen. Anstatt Vorwürfe gegen Trump zu erfinden, hätte sich das Repräsentantenhaus mit dem korrupten Verhalten der Bidens befassen sollen, sagten zwei der Verteidiger am Montag (Ortszeit) in ihren Plädoyers im Senat.Trump hatte die Ukraine zu Ermittlungen gegen die Bidens aufgefordert. Nach Lesart der Demokraten hielt der Präsident bereits vom Kongress beschlossene Militärhilfen für die Ukraine zurück, um die Ermittlungen zu erzwingen. Damit wollte er den Demokraten zufolge Biden schaden und die kommende US-Präsidentenwahl zu seinen Gunsten beeinflussen. Nach Darstellung von Trumps Verteidigern ging es dem Präsidenten dabei nur darum, sich für den Kampf gegen Korruption in der Ukraine einzusetzen.+++ 0.08 Uhr: Erster Coronavirus-Fall in Deutschland bestätigt +++In Deutschland ist erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Ein Mann aus dem Landkreis Starnberg in Bayern habe sich infiziert, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am späten Abend mit.+++ 0.04 Uhr: Nach Tod von Kobe Bryant: NBA verschiebt Spiel der L.A. Lakers +++Das nächste Spiel der Los Angeles Lakers in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA ist nach dem Tod von Vereinslegende Kobe Bryant verschoben worden. Die für Dienstag (Ortszeit) angesetzte Partie gegen die LA Clippers werde zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt nachgeholt, teilte die NBA mit. Die Entscheidung sei aus Respekt vor dem Club getroffen worden, dessen Mitarbeiter und Anhänger um Bryant trauerten.+++ 0.03 Uhr: Technische Mängel: Bahn will neue Intercity-Züge nicht abnehmen +++Die Deutsche Bahn will 25 neue Intercity-Züge wegen technischer Mängel nicht vom Hersteller Bombardier abnehmen. „Wir setzen auf Grundlage verlässlicher Vorschläge jetzt auf eine schnelle Behebung der Mängel durch den Hersteller und prüfen darüber hinaus auch alle uns zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel“, hieß es am Abend in einem Bahn-Statement. Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte berichtet. Bombardier war zunächst nicht für ein Statement zu erreichen. Die Bahn ergänzt ihre Intercity-Flotte seit Ende 2015 mit den neuen Doppelstockwagen. Von den technischen Mängeln betroffen ist die aktuelle zweite Bauserie des Zuges. Aus Bahn-Aufsichtsratskreisen hieß es laut Informationen der „Süddeutschen Zeitung“, dass man bei Bombardier unmissverständlich eine schnelle Beseitigung der Mängel gefordert habe. Weiter zitiert die Zeitung interne Bahndokumente, die unter anderem beschreiben, dass das Betriebssystem des Zuges regelmäßig zusammenbricht. Lokführer müssten eine Stunde vor Abfahrt am Zug sein, um das System zu starten.

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