News von heute : Für schnellere Züge: Ministerium will mehr Bahnübergänge beseitigen

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:Für schnellere Züge: Ministerium will mehr Bahnübergänge beseitigen (5.05 Uhr)El Salvador verweist venezolanische Diplomaten des Landes (1.38 Uhr)Die Nachrichten des Tages:+++ 5.18 Uhr: Bolsonaro warnt vor dramatischen Folgen von Ölpest +++Angesichts der katastrophalen Ölpest vor der Nordostküste Brasiliens hat Staatschef Jair Bolsonaro vor dramatischen Folgen gewarnt. „Das Schlimmste steht noch bevor“, sagte Bolsonaro in einem Fernsehinterview. „Was bislang angespült und gesammelt wurde, ist nur ein kleiner Anteil dessen, was ausgetreten ist“, sagte der Präsident. Seit drei Monaten wird die brasilianische Nordostküste von einer schweren Ölpest heimgesucht. Betroffen sind mehr als 200 Orte, rund 2250 Kilometer Küste wurden seit Beginn der Krise verseucht. +++ 5.05 Uhr: Für schnellere Züge – Ministerium will mehr Bahnübergänge beseitigen +++Das Bundesverkehrsministerium will Engpässe im Schienennetz schneller beseitigen und dafür auch mehr Bahnübergänge abschaffen. Ziel ist es, dass Züge schneller fahren können und pünktlicher werden. Dazu ist geplant, Kommunen bei der Finanzierung von Brücken und Unterführungen zu entlasten. Das geht aus einem Gesetzentwurf zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich hervor, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Entwurf soll am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden.+++ 4.05 Uhr: Hoeneß vermisst Mut in TV-Talkrunden: „Langweilige Sendungen“ +++Der scheidende Bayern-Präsident Uli Hoeneß vermisst in politischen TV-Talkrunden den Mut zum Klartext. Heutzutage seien das „langweilige Sendungen, weil sich keiner wirklich traut, was zu sagen, weil jeder immer davon abhängig ist, dass er dem nicht auf den Fuß tritt oder jenem nicht“, sagte Hoeneß in der Dokumentation „Der Bayern-Boss: Schlusspfiff für Uli Hoeneß“, die am Montag (20.15 Uhr/ARD) ausgestrahlt wird.teaser+++ 2.02 Uhr: Seit hundert Jahren auf den Niagara-Fällen feststeckendes Boot bewegt sich +++Nach heftigen Unwettern hat sich ein seit mehr als hundert Jahren auf den Niagara-Fällen feststeckendes Boot dutzende Meter bewegt. Das als „Iron Scow“ (Eiserner Lastkahn) bekannte Boot sei rund 50 Meter in Richtung des Wasserfall-Rands gerückt, sagte ein Vertreter des Niagara-Parks in Kanada. Bislang sehe es so aus, als sei das Boot sicher – „falls es Unwetter gibt, könnte es sich aber noch weiter bewegen“, sagte Niagara-Parkchef David Adames im Sender CBC.Seit einem Bootsunglück im August 1918 steckt der Kahn auf dem Niagara-Fluss fest – etwa 600 Meter vom Rand des Wasserfalls entfernt. Starke Regenfälle und heftige Winde hatten örtlichen Medienberichten zufolge am Donnerstag dazu geführt, dass sich der Kahn nun von der Stelle bewegte. Sollte das Boot noch weiter nach vorne rücken, würden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, betonte Adames.+++ 1.38 Uhr: El Salvador verweist venezolanische Diplomaten des Landes +++ El Salvador und Venezuela haben nacheinander alle Diplomaten des jeweiligen anderen Landes ausgewiesen. El Salvadors neuer Präsident Nayib Bukele hatte am Samstagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter mitgeteilt, die diplomatischen Vertreter der Regierung des umstrittenen venezolanischen Präsidenten Nicólas Maduro hätten 48 Stunden Zeit, das Land zu verlassen. Die Regierung in Caracas reagierte am Sonntag mit der Ausweisung aller salvadorianischer Diplomaten.Vor seiner Wahl im Juni hatte Bukele angekündigt, er wolle „distanzierte“ Beziehungen zu Caracas sowie ein enges Verhältnis zu den USA unterhalten. Nach seinem Amtsantritt erkannte die Regierung in San Salvador den venezolanischen Parlamentspräsidenten Juan Guaidó als Interimspräsidenten Venezuelas an. Guaidó hatte sich im Januar zum Interimsstaatschef erklärt und wird von über 50 Ländern, darunter Deutschland und den USA, als solcher anerkannt.

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