News von heute : Klimawandel: Ozeane sind so warm wie nie zuvor

Die Meldungen im Kurz-Überblick:Virusforscher: Neuer Erreger in China ist ein Sars-Virus (5.04 Uhr)Nazi-Flagge gehisst – Empörung in Australien (4.50 Uhr)Vulkan auf den Philippinen weiter bedrohlich (4.22 Uhr)Klimawandel: Ozeane inzwischen deutlich wärmer (2.04 Uhr)Die News von heute im stern-Ticker: +++ 06.03 Uhr: Finanzierungsboom: Deutsche Start-ups werben Rekordgelder ein +++Gründer in Deutschland haben für ihre Geschäftsideen erneut Rekordgelder von Investoren eingesammelt. 2019 erhielten Start-ups hierzulande 6,2 Milliarden Euro, zeigt eine Studie der Beratungsgesellschaft EY. Das waren nochmals 36 Prozent mehr als im Jahr zuvor (4,6 Mrd), als es ebenfalls einen Höchststand gegeben hatte. Auch die Zahl der Finanzierungsrunden stieg kräftig um 13 Prozent auf 704.+++ 05.48 Uhr: Aldi hebt Eierpreise an – weitere Händler dürften folgen +++Die Eierpreise sind wenige Tage nach dem Jahresbeginn in Bewegung geraten. Aldi hat die Preise für die 10er-Packung Eier aus Bodenhaltung und Eier aus Freilandhaltung um jeweils 10 Cent angehoben. Die neuen Preise gelten seit Freitag, wie eine Sprecherin von Aldi Süd der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Demnach kosten bei Aldi Süd 10 Eier aus Bodenhaltung nun 1,29 Euro und 10 Eier aus Eier aus Freilandhaltung 1,69 Euro. Auch beim selbstständigen Schwesterunternehmen Aldi Nord gelten diese Preise, wie aus einer Online-Übersicht des Discounters hervorgeht.+++ 05.34 Uhr: Bremer Eiswettfest erstmals mit Frauen und ohne Senatsmitglieder +++Am traditionsreichen Bremer Eiswettfest nehmen am Samstag erstmals seit 190 Jahren Frauen teil. Bisher wurden nur Männer zu der Veranstaltung eingeladen. Nach Angaben des Präsidenten der Eiswette, Patrick Wendisch, werden rund 770 Männer in Frack und Smoking sowie 30 Damen in schwarzer Abendgarderobe erwartet. Die Öffnung für Frauen erfolgte nach erheblichem politischem Druck im vergangenen Jahr. Die Eiswettgesellschaft empfand dies als übergriffig und hat erstmals seit vielen Jahrzehnten kein Bremer Senatsmitglied eingeladen. Als Ehrengastredner wird FDP-Chef Christian Lindner erwartet.+++ 05.20 Uhr: Ermittler gehen von rund 30 Leichen in Massengrab in Mexiko aus +++Nach dem Fund eines Massengrabes in Mexiko sind dort inzwischen die Überreste von geschätzt rund 30 Menschen entdeckt worden. Vergangenen Dienstag hatte die Staatsanwaltschaft des westmexikanischen Bundesstaates Jalisco die Entdeckung der Leichenteile von etwa 18 Menschen auf einem Landgut bekanntgegeben. Die Arbeit der Forensiker gehe dort weiter, teilte sie nun nach weiteren Funden mit. Es handle sich um verschiedene Körperteile, die bislang keiner genauen Zahl an Toten zugeordnet werden könnten. Vier Menschen seien bisher identifiziert worden.In China ist eine unbekannte Grippe ausgebrochen 20.45+++ 05.04 Uhr: Virusforscher: Neuer Erreger in China ist ein Sars-Virus +++Der in China kursierende neue Erreger ist dem Berliner Virusforscher Christian Drosten zufolge ein Sars-Virus ähnlich dem bei der Sars-Pandemie 2002/03. „Es ist dieselbe Virusart, nur in einer anderen Variante“, sagte der Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin. Unterschiede gebe es vor allem bei den Proteinen, mit denen das Virus an menschliche Zellen andocke. Bei der Sars-Pandemie waren von China ausgehend weltweit rund 8000 Fälle erfasst worden, mehr als 800 Menschen starben.+++ 04.50 Uhr: Nazi-Flagge gehisst – Empörung in Australien +++Eine Nazi-Flagge am Haus eines Paares im Süden Australiens hat dort Empörung ausgelöst. „Wenn es in diesem Haushalt noch irgendeinen Anstand gibt, nehmen sie die Flagge sofort runter“, sagte der Ministerpräsident des Bundesstaates Victoria, Daniel Andrews, vor Reportern in Melbourne. Er sprach von einem „absolut ekelhaften Verhalten“.Wie die Zeitung „The Age“ berichtete, hatte das Paar im ländlichen Beulah seit Wochen die Fahne mit einem gut sichtbaren Hakenkreuz und anderen Symbolen gehisst. Mehrere Nachbarn beschwerten sich demnach bei der Polizei. Die Frau habe die Flagge mit ihren deutschen Wurzeln begründet. Anders als in Deutschland sind Nazi-Symbole in Australien nicht verboten. Darüber wird aber diskutiert.+++ 04.22 Uhr: Vulkan auf den Philippinen weiter bedrohlich +++Auf den Philippinen haben die Behörden die Menschen davor gewarnt, in ihre Häuser in der Nähe des Vulkans südlich von Manila zurückzukehren. Der Vulkan Taal spuckte auch am Dienstag Lava und Asche. Es galt weiter die Warnstufe 4 von 5. Das seismologische Institut Phivolcs hatte erklärt, innerhalb von Stunden oder Tagen sei ein „gefährlicher, explosiver Ausbruch“ möglich. Um die 45.000 Menschen hatten sich in Sicherheit gebracht. Innerhalb eines Radius von 14 Kilometern um den Vulkan leben aber nach UN-Schätzungen fast 460.000 Menschen.+++ 04.04 Uhr: Supermodel Gigi Hadid mögliche Geschworene in Weinstein-Prozess +++Supermodel Gigi Hadid ist beim Prozess gegen den einstigen Hollywood-Mogul Weinstein aufgetaucht – als mögliche Geschworene. Die 24-Jährige war unter den mehr als hundert potenziellen Geschworenen, die im Zuge der Vorauswahl der Jury befragt wurden. Hadid gab an, Weinstein zu kennen. Auf eine Frage des Richters, ob sie trotzdem eine faire und unvoreingenommene Geschworene sein könne, antwortete sie mit „Ja“.+++ 03.23 Uhr: Exkremente im Inka-Tempel – Sechs Touristen in Peru festgenommen +++In Peru sind sechs Touristen festgenommen worden, weil sie in einem Tempel der weltberühmten Inka-Ruinen von Machu Picchu ihre Notdurft verrichtet haben sollen. Gegen die Urlauber werde wegen mutmaßlicher Schändung des kulturellen Erbes des südamerikanischen Landes ermittelt, sagte nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Andina der Polizeichef von Cusco, Wilbert Leyva. Die Touristen stammen demnach aus Frankreich, Argentinien, Brasilien und Chile. Ihnen drohen vier Jahre Haft.+++ 02.04 Uhr: Klimawandel: Ozeane inzwischen deutlich wärmer +++Die Weltmeere waren einer aktuellen Analyse zufolge im vergangenen Jahr so warm wie nie zuvor seit Beginn der globalen Erfassung. Die Erwärmung der Ozeane durch den Klimawandel beschleunige sich zudem, warnt ein Team von 14 Wissenschaftlern aus 11 Instituten verschiedener Länder. Die vergangenen zehn Jahre hätten die höchsten Temperaturen der Meere seit den 1950er-Jahren gebracht, wobei die jüngsten fünf Jahre die jeweils wärmsten gewesen seien, geht aus der Untersuchung hervor, die im Fachmagazin „Advances in Atmospheric Sciences“ vorgestellt wird.Die Meerestemperatur bis in zwei Kilometer Tiefe habe im vergangenen Jahr um etwa 0,075 Grad über dem Durchschnitt von 1981 bis 2010 gelegen, heißt es in dem Papier, das führend von Cheng Lijing vom Institut für atmosphärische Physik (IAP) an Chinas Akademie der Wissenschaften (CAS) geschrieben wurde. Die enorme Menge an Energie in Form von Wärme, die der Mensch über den Klimawandel in den vergangenen 25 Jahren in die Ozeane gesteckt habe, entspreche 3,6 Milliarden Atombombenexplosionen vom Ausmaß wie im japanischen Hiroshima.+++ 00.23 Uhr: Visa kauft Fintech-Start-up Plaid für 5,3 Milliarden Dollar +++Der Kreditkarten-Gigant Visa übernimmt für 5,3 Milliarden Dollar (4,8 Mrd. Euro) das Finanztechnologie-Start-up Plaid. Eine entsprechende Vereinbarung gaben die Unternehmen nach US-Börsenschluss bekannt. Plaid bietet Software zur Verknüpfung digitaler Zahlungs-Apps wie Paypals Venmo oder Transferwise mit Bankkonten an. Die Firma wurde 2013 gegründet und ist in der kalifornischen Metropole San Francisco ansässig.+++ 00.04 Uhr: US-Regierung bezichtigt China nicht mehr der Währungsmanipulation +++Kurz vor der geplanten Unterzeichnung eines ersten Handelsabkommens zwischen den USA und China hat die US-Regierung ihren gegen Peking erhobenen Vorwurf der Währungsmanipulation zurückgenommen. China habe sich überprüfbar dazu verpflichtet, seine Währung nicht mehr zu nutzen, um sich im internationalen Wettbewerb Vorteile zu verschaffen, hieß es in einem Bericht des US-Finanzministeriums. Peking verpflichte sich mit dem neuen Handelsabkommen zu mehr Transparenz in Bezug auf Wechselkurse und Handelsbilanzdaten.

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