News von heute: Landeswahlleiter: FDP schafft Einzug in Thüringer Landtag

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:Missgeschick im Cockpit soll Amsterdamer Fehlalarm ausgelöst haben (13.19 Uhr)FDP schafft Einzug in Thüringer Landtag (11.45 Uhr)Redner erleidet Schwächeanfall im Bundestag (10.30 Uhr)Lufthansa will Schlichtung (9.16 Uhr)Iran nimmt Urananreicherung wieder auf (7.07 Uhr)Lufthansa-Streik: Mehr als Tausend Flüge betroffen (6.44 Uhr)Die News von heute im stern-Ticker:+++ 13.19 Uhr: Missgeschick im Cockpit soll Amsterdamer Fehlalarm ausgelöst haben +++Der folgenreiche Fehlalarm auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol ist offenbar durch ein Missgeschick im Cockpit ausgelöst worden. Eine Sprecherin der spanischen Fluggesellschaft Air Europa sagte: „Der Fehler ist passiert, als der Kapitän der Maschine einem Piloten in der Ausbildung die Funktion der einzelnen Knöpfe erklärte.“ Dabei übermittelte er offenbar versehentlich den Code „7500“ an die Flugaufsicht. Der Code steht im internationalen Flugverkehr für „Entführung“.Der Alarm löste auf Schiphol – einem der größten Flughäfen Europas – einen massiven Polizeieinsatz aus. Dutzende Flüge verzögerten sich, weil ein Teil des Flughafens gesperrt werden musste. Nach rund zwei Stunden teilte Air Europa dann mit, alles sei ein Irrtum, man bitte um Entschuldigung. Passagiere und Besatzung waren zu diesem Zeitpunkt nach Polizeiangaben schon aus dem Flugzeug gebracht worden.+++ 13.14 Uhr: Dieb klaut in Prag Auto mitsamt Baby +++Ein Dieb hat in Tschechien ein Auto geklaut, in dem ein sechs Monate altes Baby saß. Die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls. Der Täter sei weiter flüchtig, sagte eine Sprecher am Donnerstag. Das Mädchen, das in einer Babyschale auf dem Rücksitz schlief, habe der Dieb nach ersten Erkenntnissen erst nach rund fünf Kilometern Fahrt entdeckt. Dann habe er es auf einem Parkplatz ausgesetzt, wo es von einer zufällig vorbeikommenden Passantin entdeckt worden sei.+++ 13.11 Uhr: 30 Jahre Haft für kongolesischen Rebellenchef wegen Kriegsverbrechen +++Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag (IStGH) hat den kongolesischen Rebellenchef Bosco Ntaganda wegen „besonders grausamer“ Verbrechen zu 30 Jahren Haft verurteilt. Die Strafe gegen den unter dem Namen „Terminator“ berühmt-berüchtigt gewordenen Angeklagten wurde wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhängt. Es ist die höchste Strafe, die das 2002 ins Leben gerufene Gericht bisher aussprach.Der 46-Jährige war im Juli vom IStGH in 13 Fällen wegen Kriegsverbrechen und in fünf Fällen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit für schuldig befunden worden. Gegen dieses Urteil hat Ntaganda, der sich 2013 freiwillig dem Gericht gestellt hatte, bereits Berufung eingelegt. Er kann eine solche auch gegen das nun verkündete Strafmaß einlegen.+++ 12.36 Uhr: Lufthansa-Tochter Austrian Airlines streicht bis zu 800 Stellen +++Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines streicht bis Ende 2021 bis zu 800 Stellen. Das teilte die Geschäftsführung mit. Als Grund nannte sie den harten Preiskampf mit mehreren Billigfliegern am Standort Wien. Finanzchef Wolfgang Jani sagte, die Kürzungen sollten vor allem durch natürliche Fluktuation gelingen. Jährlich würden das Unternehmen so 200 bis 250 Mitarbeiter verlassen. Die Fluggesellschaft hat derzeit etwas mehr als 7000 Mitarbeiter. Insgesamt sollen mit einem umfangreichen Sparpaket künftig 90 Millionen Euro jährlich eingespart werden.Die Lufthansa-Tochter veröffentlichte zudem eine Gewinnwarnung, da Verluste im Gesamtjahr nicht mehr auszuschließen seien. Neben der großen Konkurrenz durch die Billigflieger hätten auch gestiegene Kerosinkosten auf die Bilanz gedrückt.07-Pulverfass Bolivien-6101396165001+++ 12.32 Uhr: Warnsystem gegen Vergessen von Baby im Auto in Italien nun Pflicht +++Das Baby im Auto vergessen – das soll in Italien nun mit einem obligatorischen Sicherheitssystem ausgeschlossen werden. Wie das Verkehrsministerium in Rom mitteilte, gilt seit Donnerstag eine gesetzliche Regelung, die dazu verpflichtet, bei der Beförderung von Kindern im Alter von bis zu vier Jahren an deren Auto-Kindersitz ein Warnsystem zu installieren. Dieses müsse automatisch aktiviert werden, wenn der Fahrer das Auto verlasse. Mit akustischen oder visuellen Signalen mitsamt Vibrationsalarm sollten Fahrer daran erinnert werden, dass sich noch ein kleines Kind in ihrem Auto befindet. Der Staat unterstützt den Kauf eines solchen Warnsystems mit jeweils 30 Euro. Wer sich die Anschaffung dennoch spart und erwischt wird, muss mit einem Bußgeld zwischen 81 und 326 Euro sowie Negativeinträgen im Punkteregister für Verkehrsdelikte rechnen. +++ 11.49 Uhr: Bericht zu Todescrash zeigt noch mehr Schwächen bei Uber-Roboterwagen +++Ein ausführlicher Bericht von US-Unfallermittlern zum ersten tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto hat weitere Probleme mit der damaligen Roboterwagen-Software von Uber offengelegt.  Demnach programmierte Uber bei den Fahrzeugen eine einsekündige Verzögerung vor einer Warnung in Notsituationen, um in der Zwischenzeit einen eventuellen falschen Alarm erkennen zu können. Dadurch warnte die Software den Menschen am Steuer erst 0,2 Sekunden vor dem Zusammenprall – obwohl sie die Situation eine Sekunde früher schließlich korrekt eingeschätzt hatte.+++ 11.45 Uhr: Landeswahlleiter: FDP schafft Einzug in Thüringer Landtag +++Die FDP hat den Einzug in den Thüringer Landtag geschafft. Das gab Landeswahlleiter Günter Krombholz in Erfurt bei der Feststellung des endgültigen Wahlergebnisses bekannt. Die Liberalen hatten bei der Wahl vor rund anderthalb Wochen nur denkbar knapp die Fünfprozenthürde übersprungen, weshalb es wegen möglicher Verschiebungen bei der Stimmenzahl bis zuletzt spannend blieb.21-Kurden verabschieden US-Truppen mit Steinhagel-6096465487001+++ 11.31 Uhr: Frankreichs Präsident Macron bescheinigt Nato den „Hirntod“ +++Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat der Nato den „Hirntod“ bescheinigt. Macron sagte in einem Interview mit der britischen Zeitschrift „The Economist“: „Was wir derzeit erleben, ist der Hirntod der Nato“. Es gebe „keinerlei Koordination bei strategischen Entscheidungen zwischen den USA und ihren Nato-Verbündeten“. Zudem zeige das Nato-Land Türkei ein „unkoordiniertes, aggressives“ Vorgehen in einem Bereich, in dem die Sicherheitsinteressen aller berührt seien. Damit spielte er auf die türkische Militäroffensive gegen die Kurden in Nordsyrien an.+++ 11.14 Uhr: OECD-Studie: Deutsche trinken und rauchen zu viel +++Trotz aller Gesundheitskampagnen: Ungesunde Lebensstile sind in Deutschland nach wie vor weit verbreitet, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Berlin und Paris mitteilte. Die Deutschen trinken demnach mehr Alkohol – rund elf Liter pro Jahr – als die Menschen im Schnitt der 36 Mitgliedstaaten. Zudem sei der Anteil der Raucher mit 19 Prozent der Bevölkerung überdurchschnittlich hoch.Auschwitz Besucher Schienen Gleise_10.30Uhr+++ 11.08 Uhr: Polizeischutz für italienische Holocaust-Überlebende +++Die italienische Holocaust-Überlebende und Senatorin Liliana Segre hat nach zahllosen antisemitschen Schmähungen Polizeischutz bekommen. Dies berichten mehrere italienische Medien unter Berufung auf die Mailänder Behörden. Die 89-Jährige war Anfang 2018 von Staatspräsident Sergio Mattarella zur Senatorin auf Lebenszeit ernannt worden.Segre wurde 1930 in einer jüdischen Familie in Mailand geboren. Nach einer gescheiterten Flucht mit ihrem Vater in die Schweiz wurde sie Ende 1943 verhaftet und im Januar 1944 ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Sie überlebte dort als Arbeiterin in einem Rüstungsbetrieb.+++ 10.57 Uhr: Flugbegleiter zu Schlichtungsgesprächen bereit +++Die Kabinengewerkschaft Ufo zeigt sich bereit, mit der Lufthansa in Gespräche über eine Schlichtung des laufenden Tarifkonflikts einzutreten. Man werde die von Arbeitsdirektorin Bettina Volkens angeregten Gespräche über das Wochenende wahrnehmen, sagte ein Ufo-Vertreter. Der laufende Streik bei der Lufthansa solle unverändert auch am Freitag stattfinden. Ufo werde aber von einer Ausweitung auf andere Flugbetriebe des Konzerns absehen.+++ 10.42 Uhr: China verkündet Einigung mit den USA auf schrittweisen Abbau von Zöllen +++Im Handelsstreit zwischen den USA und China haben sich beide Seiten nach chinesischen Angaben auf einen schrittweisen Abbau von Zöllen verständigt. Wie ein Sprecher des Handelsministeriums in Peking sagte, gab es in den vergangenen beiden Wochen Fortschritte auf dem Weg hin zu einer Handelsvereinbarung, im Zuge derer ein Abbau „in Stufen“ vereinbart worden sei.+++ 10.34 Uhr: Kramp-Karrenbauer plant Nationalen Sicherheitsrat +++Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer plant die Einrichtung eines Nationalen Sicherheitsrates in Deutschland. Dieser solle Instrumente von Diplomatie, Militär, Wirtschaft und Handel, Innerer Sicherheit und Entwicklungszusammenarbeit koordinieren, sagte die CDU-Politikerin in einer Grundsatzrede in der Universität der Bundeswehr in München.Der nordrhein-westfälische Christdemokrat Matthias Hauer© Fabian Sommer+++ 10.30 Uhr: Schwächeanfall im Bundestag – Sitzung unterbrochen +++In der Sitzung des Bundestags hat ein Abgeordneter einen Schwächeanfall erlitten. Der CDU-Politiker Matthias Hauer konnte seine Rede zum Thema Bargeldnutzung nicht beenden, atmete schwer und zitterte an den Händen. Andere Abgeordnete kamen dem 41-Jährigen zu Hilfe und halfen ihm, sich auf den Boden zu legen. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) unterbrach die Sitzung. Nach Bundestagsangaben wurde Hauer vor Ort im Parlament medizinisch versorgt. Die Zuschauertribünen wurden geräumt. Der Bundestag übertrug die Rede Hauers im Parlamentsfernsehen. Dort gibt es auch ein Video zu dem Geschehen.+++ 10.26 Uhr: Studie: E-Zigaretten können das Herz-Kreislauf-System schädigen +++E-Zigaretten können das Herz-Kreislauf-System schädigen – und geben „nicht nur harmlosen Wasserdampf“ ab. Darauf weisen die Autoren einer Studie hin, die in der Fachzeitschrift „Cardiovascular Research“ erschien. Die US-Gesundheitsbehörde CDC rät Nichtrauchern generell vom Griff zur E-Zigarette ab. Für Raucher herkömmlicher Tabak-Produkte, die nach einer Alternative suchen, empfiehlt die CDC den Einsatz von Nikotin-Pflastern oder -Kaugummi.+++ 9.16 Uhr: Lufthansa will Schlichtung mit Flugbegleitern +++Die Lufthansa geht angesichts des Flugbegleiter-Streiks bei Deutschlands größter Fluggesellschaft auf die Gewerkschaftsseite zu. Lufthansa-Chef Carsten Spohr sagte, auch Gespräche mit der Gewerkschaft Ufo aufnehmen zu wollen, „mit dem Ziel, im Interesse unserer Kunden und Mitarbeiter die gestern von der Ufo angebotene Schlichtung zu vereinbaren“. Nach einem Aufruf der Gewerkschaft hatte in der Nacht ein 48-stündiger Streik der Flugbegleiter bei der Lufthansa begonnen, 180.000 Passagiere sind von Flugausfällen betroffen.+++ 8.32 Uhr: Bericht: Doch keine Gehaltserhöhung für Bahnvorstände +++Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn will einem Medienbericht zufolge die geplante Gehaltserhöhung für den Vorstand des Konzerns ablehnen. Das berichtet die Düsseldorfer „Rheinische Post“ unter Berufung auf Kreise des Bahnmanagements. Ursprünglich stand demnach eine Anhebung der Vorstandsgehälter um 33 Prozent auf der Tagesordnung für die Sitzung des Kontrollgremiums am heutigen Donnerstag. In der Summe würde dies insgesamt anderthalb Millionen Euro ausmachen.05-Polizei entdeckt 41 Migranten in Kühllaster-6100566618001+++ 8.12 Uhr: Flüchtlingscamps im Norden von Paris werden geräumt +++Die französische Polizei hat mit der Räumung von riesigen Flüchtlingscamps im Nordosten von Paris begonnen. In einem Camp im Pariser Vorort Saint-Denis waren am Morgen Hunderte Polizisten vor Ort. Die Migranten wurde in Busse gebracht, die Lage war ruhig. In der illegalen Zeltstadt lebten rund 700 Menschen.+++ 8.09 Uhr: 15.000 Jahre alte Fallgruben für die Mammutjagd in Mexiko entdeckt +++Forscher haben rund 15.000 Jahre alte Fallgruben und die Überreste von 14 Mammuts in Mexiko entdeckt. Der Fund weise auf einen stärkeren Organisationsgrad der Jäger und Sammler als bisher bekannt hin, die als erste Menschen die Gegend um die heutige mexikanische Hauptstadt im späten Pleistozän besiedelten. Das teilte Mexikos Nationales Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH)  mit. Bislang sei angenommen worden, dass Exemplare der inzwischen ausgestorbenen Tiergruppe dort damals nur angegriffen wurden, wenn sie ein leichtes Opfer waren – etwa weil sie in einem Sumpf feststeckten.+++ 7.07 Uhr: Iran nimmt Urananreicherung in Atomanlage Fordo offiziell wieder auf +++Der Iran hat in der Nacht die Urananreicherung in der Atomanlage Fordo offiziell wiederaufgenommen. Das teilte die iranische Atomenergiebehörde mit. Die Wiederaufnahme der Urananreicherung in Fordo, 180 Kilometer südlich von Teheran, ist ein weiterer Schritt zur Abkehr des Landes vom internationalen Atomabkommen.07-Aufregung am Amsterdamer Flughafen-6101328549001+++ 6.44 Uhr: Lufthansa-Streik läuft – Mehr als 1000 Flüge betroffen +++Bei der Lufthansa hat in der Nacht zu Donnerstag ein 48-stündiger Streik der Flugbegleiter begonnen. Der Ausstand begann nach Angaben eines Sprechers der Flugbegleitergewerkschaft Ufo wie geplant um Mitternacht. Zehntausende Kunden der Lufthansa müssen bis Freitagnacht Flugausfälle und Verspätungen hinnehmen. Wegen des Streiks fallen an beiden Tagen voraussichtlich 1300 Flüge aus, 180.000 Passagiere sind betroffen. Reisende können sich hier auf der Lufthansa-Seite über die Auswirkungen des Streiks informieren.+++ 6.34 Uhr: Roboter-Geldanlage Moneyfarm startet mit Schützenhilfe der Allianz +++Auf dem wachsenden deutschen Markt für die automatische Geldanlage per Computer startet ein neuer Wettbewerber mit mächtiger Schützenhilfe: Das italienische Unternehmen Moneyfarm nimmt in Deutschland in Kooperation mit Europas größtem Versicherer Allianz den Betrieb auf, wie beide Unternehmen in München mitteilten. Bei der automatisierten Geldanlage per Computer treffen nicht Anlageberater und Händler die Entscheidungen, sondern Software-Programme. Da die Robo-Vermögensverwaltung weniger hoch bezahlte Finanzmarktspezialisten benötigt als herkömmliche Kapitalanlagefirmen, sind die Gebühren für die Kundschaft geringer.  Der US-Rapper T.I. (Mitte), hier mit seiner Frau Tiny (r.) und ihren Kindern bei den Nickelodeon Kids‘ Choice Awards im März dieses Jahres© Chris Delmas+++ 6.18 Uhr: US-Rapper T.I. zwingt 18-jährige Tochter zu Jungfräulichkeitstests +++Der US-Rapper T.I. hat mit einer Äußerung für Empörung gesorgt, wonach er seine Tochter jedes Jahr zu einem Jungfräulichkeitstest zwingt. Nach jedem Geburtstag fahre er mit seiner mittlerweile 18-jährigen Tochter Deyjah Harris zu einem Arzt, um dort „ihr Hymen kontrollieren“ zu lassen, sagte T.I. in einem Interview für den Podcast „Ladies Like Us“.Morgenlage 7.11.19Am Tag nach den Geburtstagsfeiern klebe er einen Zettel mit dem Termin beim Gynäkologen an ihre Zimmertür, sagte der 39-jährige Grammy-Gewinner. Damit habe er nach dem 16. Geburtstag der jungen Frau begonnen. Seine Tochter müsse gegenüber dem Arzt schriftlich erklären, dass dieser das „Ergebnis“ der Untersuchung dem Vater mitteilen darf.Der Podcast wurde am Dienstag veröffentlicht, aber offenbar bereits einen Tag später wieder gelöscht. Er hatte in den Onlinediensten für massive Empörung gesorgt. Die Autorin Ijeoma Oluo warf T.I. ein „extrem missbräuchliches“ Verhalten vor. Ärzte, die dabei mitmachten, sollten ihre Lizenz verlieren. Medizinisch gilt das Vorhandensein eines Hymen nicht als sicherer Beweis für Jungfräulichkeit.+++ 5.07 Uhr: FDP in Thüringen muss zittern – Endergebnis der Landtagswahl kommt +++Die Thüringer Landtagswahl Ende Oktober ist für die FDP denkbar knapp ausgegangen. Sie übersprang die Fünf-Prozent-Hürde nach der ersten Zählung nur mit fünf Stimmen. Am Donnerstag tagt in Erfurt der Landeswahlausschuss, der nochmals die Ergebnisse Wahlkreis für Wahlkreis durchgeht. Danach soll das endgültige Ergebnis der Landtagswahl von Landeswahlleiter Günter Krombholz bekanntgegeben werden. Damit entscheidet sich auch, ob die Liberalen im Landtag vertreten sind und damit mögliche Minderheitsregierungen unterstützen können.+++ 5.02 Uhr: Ex-Anführer von rechtsextremer Gruppe in Texas hingerichtet +++Im US-Bundesstaat Texas ist ein ehemaliger Anführer einer rechtsextremen Gruppe wegen Mordes hingerichtet worden. Das Todesurteil gegen den 38-jährigen Justen Hall wurde am Mittwochabend (Ortszeit) in einem texanischen Gefängnis vollstreckt. Halls Anwälte hatten mehrfach Einspruch gegen das Urteil eingelegt.Hall war im Jahr 2005 zum Tode verurteilt worden. Er hatte drei Jahre zuvor eine 29-jährige Frau in der Nähe der Stadt El Paso erwürgt und die Leiche dann in der Wüste vergraben. Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden tötete er die Frau, weil sie ihm gedroht hatte, ein illegales Drogenlabor von Halls rechtsextremer Gruppierungen „Arier-Zirkel“ auffliegen zu lassen.queen-pelz 1155+++ 4.21 Uhr: Nach Pelz-Abschied der Queen: Britische Armee behält Bärenfellmützen +++Königin Elizabeth II. trägt keinen echten Pelz mehr – doch die britische Armee hält an den traditionellen Bärenfellmützen der weltberühmten Wachen am Buckingham Palace fest. „Es gibt keine Pläne, die als zeremonielle Kopfbedeckung verwendeten Bärenfelle zu ersetzen“, teilte das Verteidigungsministerium in London mit. Die Tierrechtsorganisation Peta hatte gefordert, das Bärenfell auf den Hüten der Wachen durch Kunstbärenfell zu ersetzen.Die 45 Zentimeter hohen Mützen der Soldaten, die bei Touristen als Fotomotiv beliebt sind, werden seit jeher aus dem Fell von Schwarzbären hergestellt. Es gebe keinen festen Preis, so das Ministerium. „Bärenfelle werden bei Bedarf kurzfristig bei Auktionen in Kanada eingekauft, daher variiert der Preis.“ Die Schwarzbären würden in Kanada im Rahmen eines Programms gekeult, mit dem die Population im Griff gehalten werden soll.+++ 4.18 Uhr: Altmaier dringt auf Reformen von Bundestag und Regierung +++Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat als Konsequenz aus dem schlechten Abschneiden der etablierten Parteien bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland umfassende politische Reformen angemahnt. Dazu gehöre unter anderem die Verkleinerung des Bundestags, die Reduzierung der Zahl der Minister und Staatssekretäre sowie die Zusammenfassung von Wahlterminen, schrieb Altmaier in einem Gastbeitrag für die Düsseldorfer „Rheinische Post“. Ziel sei es, das Vertrauen der Bürger in die Parteien zurückzugewinnen.Wirtschaftsminister Altmaier stürzt nach Rede von der Bühne+++ 4.06 Uhr: TV-Rückkehr des Boxens beim ZDF +++Nach mehr als neun Jahren Pause zeigt das ZDF wieder einen Boxkampf live. In der Nacht zum Sonntag (0.30 Uhr) überträgt der TV-Sender den Kampf zwischen Artem Harutyunyan und Islam Dumanov. „Es ist ein Experiment mit vorläufig zwei Boxabenden“, sagt ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann. Der Boxstall Universum habe „eine überzeugende Idee vorgestellt, und wir versuchen auszuloten, ob der Box-Sport in Deutschland noch ein Publikum findet“.+++ 4.05 Uhr: Großbritannien bietet künftig DNA-Tests für Säuglinge an +++Der britische Gesundheitsdienst NHS will ab dem kommenden Jahr DNA-Tests für Neugeborene anbieten. Mithilfe der Tests könnten Erbkrankheiten und Gesundheitsrisiken schon kurz nach der Geburt erkannt werden, berichtet „The Times“. Dadurch könnten etwa gefährliche Krankheiten wie Epilepsie oder Mukoviszidose frühzeitig behandelt und damit abgeschwächt werden.“Das sind großartige Neuigkeiten“, schrieb Gesundheitsminister Matt Hancock auf Twitter, „überlegt nur, wie viele Leben gerettet werden können, wenn wir unsere genetischen Risiken kennen“. +++ 3.40 Uhr: USA: Ex-Twitter-Mitarbeiter sollen für Saudi-Arabien spioniert haben +++Das US-Justizministerium wirft zwei früheren Twitter-Mitarbeitern vor, für Saudi-Arabien spioniert zu haben. Die Vorwürfe wurden vor einem Bezirksgericht in San Francisco bekannt gemacht, wie die „Washington Post“ und andere US-Medien berichteten. Demnach sollen die beiden Männer, ein US-Bürger und ein saudischer Bürger, ihre Stellung bei dem Internetkonzern dazu benutzt haben, private Kontoinformationen von Regierungskritikern zu beschaffen.+++ 0.25 Uhr: Mindestens 37 Tote bei Anschlag auf Minenarbeiter in Burkina Faso +++Bei einem Anschlag auf einen Fahrzeugkonvoi von Mitarbeitern einer kanadischen Goldmine sind in Burkina Faso mindestens 37 Zivilisten getötet worden. Mindestens 60 weitere Menschen seien bei dem Angriff am Mittwoch im Osten des westafrikanischen Staats verletzt worden, sagte der Gouverneur der Region, Oberst Saidou Sanou. Die Mine Boungou in der Provinz Tapoa ist im Besitz des kanadischen Konzerns Semafo. Wer für den Angriff verantwortlich ist, blieb zunächst offen.

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