News von heute: Sicherung der Lucke-Vorlesungen kostete Uni über 100.000 Euro

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:Sicherung der Lucke-Vorlesungen kostete Uni über 100.000 Euro (12.45 Uhr)Deutsche Wirtschaft wächst 2019 um 0,6 Prozent (10.03 Uhr)Bericht: Ukrainisches Flugzeug von zwei iranischen Raketen getroffen (8.18 Uhr)Vernichtung des brasilianischen Amazonaswalds 2019 drastisch zugenommen (4.35 Uhr)Polizist erschoss schwer verletzten Gorilla nach Affenhaus-Brand in Krefeld (0.25 Uhr)Die News von heute im stern-Ticker:+++ 13.35 Uhr: Schwierige Entschärfung von beschädigter Weltkriegsbombe hält Kiel in Atem +++Die schwierige Entschärfung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg hat in Kiel zu größeren Beeinträchtigungen geführt. Laut Stadtverwaltung mussten etwa 3000 Menschen zu beiden Seiten der Förde ihre Wohn- und Geschäftshäuser verlassen. Auch Teile der Einkaufs- und Fußgängerzone in der Innenstadt waren betroffen, weil sie im Evakuierungsradius lagen.    Die 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe selbst befand sich auf einem Werftgelände am gegenüberliegenden Fördeufer. Spezialisten des Kampfmittelräumdiensts der Landespolizei brauchten rund zweieinhalb Stunden, um den Sprengkörper zu entschärfen. Den Beamten zufolge war er „stark demoliert“. Von Sperrungen betroffen waren unter anderem auch Teile der Förde und des Hafens der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt. Eine örtliche Fährlinie war unterbrochen.+++ 13.26 Uhr: König von Jordanien warnt vor weiterer Eskalation in Libyen +++Jordaniens König hat vor einer Eskalation im Bürgerkriegsland Libyen gewarnt und die EU zur Unterstützung in der Region aufgefordert. Was passiere, wenn Libyen das neue Syrien werde, fragte König Abdullah II. in das Plenum des EU-Parlaments in Straßburg. Der Konflikt sei dann noch näher am europäischen Kontinent, sagte Abdullah. Jordanien gilt als wichtiger Verbündeter im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). In dem von Konfliktherden umgebenen Königreich haben mehr als eine Million Syrer Zuflucht gefunden, darunter rund 650.000 vom UN-Flüchtlingshilfswerk registrierte Flüchtlinge.+++ 13.06 Uhr: Notdurft in Machu Picchu verrichtet: Touristen werden ausgewiesen +++Sie sollen sich illegal Zutritt zur Inka-Ruine Machu Picchu verschafft, einen Stein aus einer Mauer gebrochen und ihre Notdurft verrichtet haben: Jetzt werden fünf Touristen aus Chile, Frankreich, Brasilien und Argentinien aus Peru abgeschoben. Der mutmaßliche Haupttäter, ein 28-Jähriger Argentinier, bleibe vorerst in Peru in Haft, teilte die Polizei am Dienstag (Ortszeit) mit. Ihm wird die Beschädigung von kulturellem Erbe vorgeworfen.  Die Ruinenstätte Machu Picchu gehört zu den wichtigsten Touristenattraktion Südamerikas und zählt seit 1983 zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Stadt wurde im 15. Jahrhundert von den Inkas errichtet und besteht aus rund 200 Bauten. Bis zu 6000 Touristen besuchen die Inka-Stätte jeden Tag. Archäologen und die Unesco fordern bereits seit langem, die Zahl der Besucher deutlich zu senken, um die Ruinenstadt besser zu erhalten.+++ 13.01 Uhr: Haldenwang zeigt sich von Klagen der AfD unbeeindruckt +++Der Verfassungsschutz blickt mit Zuversicht auf einen anstehenden Rechtsstreit mit der AfD. „Die Bearbeitung der Verdachtsfälle „Der Flügel“ und „Junge Alternative“ erfolgt gemäß unserem gesetzlichen Auftrag und basiert auf einer fundierten gutachterlichen Prüfung“, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, der Deutschen Presse-Agentur. Er sehe der juristischen Auseinandersetzung deshalb „mit Gelassenheit“ entgegen.Die AfD hatte beim Kölner Verwaltungsgericht Klage gegen die Einstufung ihrer Nachwuchsorganisation und des rechtsnationalen „Flügels“ um den Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke als Verdachtsfälle im Bereich Rechtsextremismus eingereicht. Die Klageschriften waren dem Bundesamt am Dienstag zugestellt worden.+++ 12.45 Uhr: Sicherung der Lucke-Vorlesungen kostete Uni über 100.000 Euro +++Die Sicherung der Makroökonomie-Vorlesungen des AfD-Mitgründers und Wirtschaftswissenschaftlers Bernd Lucke hat die Universität Hamburg bereits 107.000 Euro gekostet. Dabei handle es sich allein um die Ausgaben für einen privaten Sicherheitsdienst, der den Zugang zu den Vorlesungen kontrolliere, teilte die Uni dem „Hamburger Abendblatt“ mit. Weitere Kosten, die etwa durch den Einsatz von Universitätspersonal entstanden seien, ließen sich noch nicht genauer beziffern, hieß es.Lucke war zum Wintersemester an seinen Lehrstuhl für Volkswirtschaft zurückgekehrt, nachdem er nicht erneut in das Europäische Parlament eingezogen war. Die Störungen seiner beiden ersten Vorlesungen im Oktober hatten eine bundesweite Debatte über Meinungsfreiheit in Deutschland ausgelöst. Die folgenden Vorlesungen konnte er nur unter Polizeischutz abhalten.Lucke ist ordentlicher Professor und Beamter des Landes. Aus der AfD, die er 2013 mitgegründet hatte, war er im Juli 2015 ausgetreten.+++ 12.40 Uhr: Thüringer Landtag wegen verdächtiger Sendung an Höcke teils gesperrt +++Wegen einer verdächtigen Postsendung an den Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke ist der Thüringer Landtag in Erfurt teilweise gesperrt worden. Die Sendung sei bereits geöffnet und darin eine verdächtige Substanz entdeckt worden, sagte eine Sprecherin der Polizei in Erfurt. Demnach könne bereits ausgeschlossen werden, dass es sich um Sprengstoff handelt. Weitere Prüfungen liefen aber noch, hieß es. Der Landtag wurde nicht geräumt.+++ 12.31 Uhr: Ermittler: Keine Erkenntnisse über Zusammenhang von Missbrauchsfällen +++Die Kölner Staatsanwaltschaft hat nach Angaben eines Sprechers keine Erkenntnisse über einen strafrechtlich bedeutsamen Zusammenhang zwischen den Missbrauchsfällen in Bergisch Gladbach und Lügde. „Wir haben keinerlei Erkenntnisse darüber gewonnen, dass Täter aus unserem Tatkomplex Bergisch Gladbach auch an den in Lügde begangenen Taten beteiligt gewesen sein könnten“, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn.Sicherheitskreise hatten der Deutschen Presse-Agentur am Dienstagabend bestätigt, dass die Ermittler auf eine mögliche Querverbindung zum Fall in Lügde gestoßen seien. Demnach prüften die Behörden bereits seit längerem Verbindungen zwischen Verwandten des mutmaßlichen Täters von Bergisch Gladbach und dem Campingplatz in Lügde. „Dabei haben sich aber keine Hinweise auf strafrechtlich relevante Sachverhalte ergeben“, sagte Willuhn.+++ 12.20 Uhr: Jahresbilanz für Österreich: mehr als 300 Tote in den Bergen +++In Österreichs Bergen sind im vergangenen Jahr 304 Menschen tödlich verunglückt oder an Herz- und Kreislaufversagen gestorben. Darunter seien 85 Opfer aus Deutschland, teilten das Kuratorium für Alpine Sicherheit und die Alpinpolizei mit. Die meisten Menschen verunglückten beim Wandern und Bergsteigen. Auf Skitouren starben den Angaben zufolge 26 Menschen. Von Lawinen wurden 22 Menschen getötet.+++ 11.51 Uhr: Totes Baby in Plauen gefunden – Mutter unter Totschlagsverdacht +++In einer verwahrlosten Wohnung in Plauen ist ein totes Neugeborenes gefunden worden. Die mutmaßliche Mutter des Mädchens stehe unter Totschlagsverdacht, teilte die Staatsanwaltschaft Zwickau mit. Am Dienstag sei zunächst der Rettungsdienst in die Wohnung der 30-Jährigen gerufen worden. Dabei stellten die Sanitäter fest, dass es offensichtlich eine Geburt gegeben hatte. Ein Kind fanden sie dazu jedoch nicht. Die herbeigerufene Polizei habe dann am Nachmittag das tote Kind entdeckt. Die Babyleiche werde jetzt rechtsmedizinisch untersucht. Dabei müsse insbesondere geklärt werden, ob das kleine Mädchen bei der Geburt gelebt hat. Die 30-Jährige sei derzeit nicht vernehmungsfähig. Sie werde in einem Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt.+++ 10.46 Uhr: „Spiegel“: Früherer deutscher EU-Diplomat soll für China spioniert haben +++Die Bundesanwaltschaft ermittelt einem „Spiegel“-Bericht zufolge gegen einen früheren deutschen EU-Diplomaten und zwei weitere Verdächtige wegen Spionage für China. Das Magazin berichtete, seit dem Morgen liefen Razzien in neun Objekten in Berlin, Bayern und Baden-Württemberg sowie der belgischen Hauptstadt Brüssel.     Der frühere Diplomat soll dem Bericht zufolge seit dem Ende seiner Karriere bei der EU 2017 bei einer großen deutschen Lobbyfirma arbeiten und ab diesem Jahr „private und geschäftliche Informationen“ an das chinesische Ministerium für Staatssicherheit geliefert haben. Auch die beiden anderen Verdächtigen arbeiten demnach bei dem Unternehmen und sollen von dem ehemaligen Diplomaten angeworben worden sein.+++ 10.44 Uhr: DGB-Chef nennt Aufsichtsratsangebot für Klimaaktivistin „schlechten PR-Gag“ +++DGB-Chef Reiner Hoffmann hat den Vorschlag von Siemens-Chef Joe Kaeser kritisiert, Luisa Neubauer von der Klimaschutzbewegung Fridays for Future einen Aufsichtsratsposten anzubieten. „Das war leider ein schlechter PR-Gag“, sagte Hoffmann dem „Handelsblatt“. Wenn Anteilseigner der Meinung seien, dass mehr junge Leute und mehr Frauen in die Aufsichtsräte gehörten, dann sei er sofort dafür. Dann müssten allerdings auch die Voraussetzungen in der Hauptversammlung dafür geschaffen werden, dass die Anteilseigner ihren Vorständen folgen und solche Menschen in die Aufsichtsräte berufen. „Da hapert es doch noch gewaltig, besonders wenn ich mir die Frauenquote in den Aufsichtsräten anschaue“, sagte Hoffmann der Zeitung.Interview mit Luisa Neubauer – Siemens und Klimaschutz 1630+++ 10.43 Uhr: Royal Run: Dänischer Kronprinz Frederik will in Grönland mitlaufen +++Dänemarks sportlicher Kronprinz Frederik will bei einer von ihm initiierten Laufveranstaltung auch in Grönland an den Start gehen. Vier Tage vor dem offiziellen Startschuss zum Royal Run in Sønderborg nahe der deutsch-dänischen Grenze wird der 51-Jährige am 28. Mai in der grönländischen Hauptstadt Nuuk die Zehn-Kilometer-Strecke laufen, wie das Königshaus mitteilte. 2019 war Frederik für die Vorabläufe auf die Färöer-Inseln gereist, konnte dort aber wegen Rückenproblemen nicht mitlaufen. Grönland und die Färöer-Inseln sind beide weitgehend autonom, zählen aber zum dänischen Königreich. Frederik hatte den Royal Run 2018 zu seinem 50. Geburtstag ins Leben gerufen.+++ 10.32 Uhr: Prozess um Tod nach Brandstiftung im Saunaclub vorerst geplatzt +++Der Mord-Prozess um einen tödlichen Brandanschlag auf einen FKK-Saunaclub im niederrheinischen Hamminkeln ist überraschend geplatzt. Er soll nun am 27. Januar beginnen. Die Verteidiger hatten die Aussetzung und Verlegung beantragct, weil sie das Brandgutachten erst am Abend vor Prozessbeginn erhalten hätten und nach eigenen Angaben vor Prozessbeginn nicht mehr lesen konnten. Dem 43-jährigen deutschen Angeklagten wird vorgeworfen, das Feuer in der Nacht auf den 14. Juli 2019 gelegt zu haben. Angebliches Motiv: Unzufriedenheit mit der Leistung der Bediensteten. Bei dem Brand war ein 64-jähriger Niederländer gestorben, der ebenfalls Gast in dem Etablissement gewesen sein soll.+++ 10.30 Uhr: Amazon kauft 40 Streetscooter-Lieferwagen der Deutschen Post +++Die Deutsche Post hat den Online-Versandhändler Amazon als Kunden für ihren Elektrotransporter Streetscooter gewonnen. Amazon habe 40 Exemplare in der Version Streetscooter Work Box bestellt, teilte die Post-Tochter Streetscooter mit. Am Amazon-Verteilzentrum in München-Daglfing hat der Elektrofahrzeug-Hersteller nach eigenen Angaben bereits 60 Ladestationen aufgebaut und Fahrzeuge geliefert. Amazon ist als Versandhändler seit Langem Großkunde der Deutschen Post, hat inzwischen aber auch einen eigenen Zustellerdienst aufgebaut. In München wolle Amazon die Streetscooter-Flotte für die Belieferung der Kunden auf der letzten Meile einsetzen, hieß es.+++ 10.27 Uhr: 68-Jähriger in München in Papierpresse eingeklemmt und gestorben +++Der Hausmeister eines Münchner Kaufhauses ist in eine Papierpresse geraten und dabei zu Tode gekommen. Wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte, wurde der 68-Jährige durch das plötzlich zurückfahrende Presswerk eingeklemmt. Mitarbeiter hätten ihren Kollegen gefunden und umgehend die betriebsinternen Sanitäter sowie die Feuerwehr alarmiert. Ein Notarzt habe aber nur noch den Tod des Mannes feststellen können. Um den Leichnam zu befreien, seien Teile der Maschine demontiert worden. Erst nach etwa drei Stunden konnte die Leiche geborgen werden. Die Polizei übernahm die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.+++ 10.12 Uhr: Proteste im Libanon: 65 Verletzte bei Zusammenstößen mit Polizei +++Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften sind in der libanesischen Hauptstadt Beirut mindestens 65 Menschen verletzt worden. Die Polizei setzte  nahe der Zentralbank Tränengas gegen Demonstranten ein, die eine Barriere überwinden wollten, wie Augenzeugen berichteten. Die Demonstranten wiederum hätten mit Steinen geworfen. Die 65 Menschen seien mit leichten Verletzungen behandelt worden, erklärte der Leiter des libanesischen Roten Kreuzes, George Kittanih. Der Besitzer eines Cafés sagte, die Demonstration im Viertel al Hamra habe friedlich begonnen. Es hätten sich jedoch Krawallmacher darunter gemischt. Diese begannen, die Fensterscheiben von Banken und Geldautomaten in einer wichtigen Einkaufsstraße zu zerstören. Die Proteste gegen die Regierung waren nach einer längeren Pause über den Jahreswechsel neu aufgeflammt.+++ 10.03 Uhr: Deutsche Wirtschaft wächst – allerdings deutlich schwächer +++Die deutsche Wirtschaft ist 2019 um 0,6 Prozent gewachsen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Das ist deutlich weniger als 2018 und 2017 mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 und 2,5 Prozent.++ 9.58 Uhr: Zwei Männer verletzten in Berlin 72-jährigen US-Bürger +++Zwei unerkannt geflohene Männer sollen in Berlin einen 72 Jahre alten Mann fremdenfeindlich beleidigt und verletzt haben. Die Tatverdächtigen sollen ihr aus den USA stammendes Opfer im Stadtteil Schöneberg attackiert haben, wie die Berliner Polizei mitteilte. Zunächst beleidigten sie demnach ihr Opfer, kurz darauf habe der 72-Jährige einen Schlag im Gesicht verspürt. Der Geschädigte habe sich nach der Attacke zu seiner Ehefrau begeben, die aufgrund einer kurzzeitigen Bewusstlosigkeit ihres Manns die Rettungskräfte alarmierte. Diese stellten Schnittverletzungen sowie ein Hämatom im Gesicht des Manns fest, er kam zur Behandlung ins Krankenhaus. Der polizeiliche Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.+++ 9.56 Uhr: Drei Tote bei israelischem Angriff in Syrien +++Bei einem Luftangriff auf eine Luftwaffenbasis in Syrien sind Aktivisten zufolge mindestens drei Mitglieder pro-iranischer Milizen getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte machte die israelische Luftwaffe für die Bombardierung des Stützpunktes T4 nahe der Stadt Homs verantwortlich. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana meldete, die Luftabwehr des Landes habe mehrere Raketen abgeschossen. Bei dem Angriff sei lediglich Sachschaden entstanden.+++ 9.54 Uhr: EU-Gelder für die Mafia: Viele Festnahmen auf Sizilien +++Mafia-Bosse sollen sich in Sizilien mit Millionen von EU-Geldern bereichert haben. Die Ermittler fassten deshalb 94 Verdächtige in der Gegend um Messina. Ihnen wird unter anderem Betrug, Drogenhandel und Erpressung vorgeworfen, teilte die Finanzpolizei mit. Die Bosse sollen in der Bergregion Nebrodi EU-Fördergelder für die Landwirtschaft für ihre kriminellen Geschäfte benutzt haben. So sollen mehr als fünf Millionen Euro in die Tasche der Bosse geflossen sein, berichteten italienische Medien. In den Blick der Ermittler gerieten auch Unternehmer und Vertreter öffentlicher Behörden. Die Beschuldigten sollen vorgegeben haben, Grundstücke für die Agrarwirtschaft zu nutzen, um EU-Subventionen zu bekommen.+++ 9.15 Uhr: Etwas mehr Zigaretten versteuert +++Im vergangenen Jahr sind in Deutschland etwas mehr Zigaretten versteuert worden als 2018. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Menge um 0,3 Prozent auf 75 Milliarden Stück. Um deutliche 24,5 Prozent auf 4150 Tonnen legte hingegen der Pfeifentabak zu, zu dem steuertechnisch auch Produkte für Wasserpfeifen und elektrische Tabakerhitzer gezählt werden. Zigarren, Zigarillos und Feinschnitt zum Selbstdrehen waren hingegen weniger gefragt. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr Tabakwaren im Verkaufswert von 27,4 Milliarden Euro versteuert. Das waren 4,0 Prozent mehr als 2018. Davon gingen 14,4 Milliarden (plus 1,5 Prozent) an den Fiskus.+++ 9.19 Uhr: Historische Bücher im Millionenwert aus US-Bibliothek gestohlen +++Ein Archivar und ein Buchhändler in den USA haben über Jahre hinweg seltene historische Bücher im Gesamtwert von mehr als acht Millionen Dollar (rund sieben Millionen Euro) aus einer Bibliothek gestohlen und weiterverkauft. Unter den gut 300 Werken befanden sich eine lateinische Ausgabe der „Philosophiae Naturalis Principia Mathematica“ des englischen Mathematikers Isaac Newton (1643-1727) sowie eine Bibel aus dem 17. Jahrhundert, wie US-Medien berichteten. Die beiden Männer im Alter von 63 und 56 Jahren hätten am Montag vor einem Gericht in Pittsburgh ihre Taten eingeräumt. Ihnen drohten nun bis zu 16 Monate Haft. Den Berichten zufolge soll der 63-jährige Archivar die Bücher von 1992 bis 2017 aus dem Sonderlesesaal der Carnegie Library in Pittsburgh herausgeschmuggelt haben. Der 56 Jahre alte Buchhändler verkaufte das Diebesgut demnach online sowie in seinem nahe gelegenen Buchladen in der Universitätsstadt im Osten der USA. D+++ 8.57 Uhr: Mehr Baugenehmigungen bis November als im Vorjahr +++Die Baubehörden in Deutschland haben im vergangenen Jahr offenbar einen Schlussspurt eingelegt. Die Zahl der neu genehmigten Wohnungen übertraf im Zeitraum bis einschließlich November das Niveau aus dem Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Danach sind in den ersten elf Monaten des Jahres 2019 rund 319.200 Wohnungen genehmigt worden. Das waren 1,3 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum, aber doch weniger als 2016, als schon 340.000 Einheiten die Zustimmung der Ämter erhalten hatten. Gebremst wird der Neubau auch dadurch, dass Flächen in Ballungsräumen knapp sind, die Preise deutlich angezogen haben und Handwerker wegen voller Auftragsbücher kaum hinterherkommen. +++ 8.18 Uhr: Berichte: Ukrainisches Flugzeug von zwei iranischen Raketen getroffen +++Nach dem Abschuss eines ukrainischen Flugzeugs mit 176 Menschen an Bord nahe Teheran soll ein weiteres Video nun zeigen, dass die Maschine von zwei iranischen Raketen getroffen wurde. Das berichteten die „New York Times“ und das „Wall Street Journal“. Beide Blätter gaben unabhängig voneinander an, das Video verifiziert zu haben. Auf den verschwommenen Aufnahmen ist demnach zu sehen, wie zwei Geschosse im Abstand von 20 bis 30 Sekunden das Flugzeug treffen. Den Berichten zufolge wurden diese aus knapp 13 Kilometern Entfernung von einem iranischen Militärstützpunkt abgefeuert. +++ 8.14 Uhr: Vulkan auf den Philippinen: Mehr als 80.000 Menschen auf der Flucht +++Ein gefährlicher Vulkan auf den Philippinen treibt weiter die Menschen dort in die Flucht. Für den Vulkan Taal südlich der Hauptstadt Manila galt auch am Mittwoch noch die Gefahrenstufe 4 von 5 – wie schon seit Sonntag. Noch immer könnte innerhalb von Stunden oder Tagen ein gefährlicher, explosiver Ausbruch kommen. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde haben sich bereits mehr als 82.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Einige Menschen blieben aber bei ihren Tieren und ihren Häusern, oder sie machten sich aus den vollen Evakuierungszentren auf den Weg zurück. Notfallhelfer, Polizei und Militär zogen durch die Städte. „Der Vulkan ist so unberechenbar, dass wir ihnen sagen, sie können nicht in der Stadt bleiben oder zu ihren Häusern zurück“, sagte Danilo Manala, der Polizeichef von Agoncillo.+++ 6.00 Uhr: Kritik an Trumps Iran-Politik bei TV-Debatte der US-Demokraten +++Führende Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten haben das Vorgehen von Präsident Donald Trump im Konflikt mit dem Iran kritisiert. Der frühere Vizepräsident Joe Biden warf Trump am Abend bei einer TV-Debatte der Demokraten vor, bei der Begründung für die Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani „glatt gelogen“ zu haben. Biden bezog sich damit auf die Aussage Trumps, Soleimani habe Anschläge auf US-Botschaften im Nahen Osten geplant. +++ 5.55 Uhr: Abschiebeflug aus Deutschland in Kabul eingetroffen +++In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist am Morgen ein weiterer Flug aus Deutschland mit abgeschobenen Menschen eingetroffen. Beamte am Flughafen teilten mit, die Maschine sei mit 37 abgeschobenen Afghanen an Bord kurz nach 7.00 Uhr Ortszeit gelandet. Es war die 31. Sammelabschiebung seit dem ersten derartigen Flug im Dezember 2016. Bei den bisherigen 30 Abschiebungen hatten Bund und Länder 800 Männer nach Afghanistan zurückgebracht. Die Abschiebungen sind angesichts des anhaltenden Krieges gegen die militant-islamistischen Taliban und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) umstritten. Zuletzt hatte die Zahl der zivilen Opfer im Afghanistankrieg einen neuen Höchststand erreicht. Onepager Afghane+++ 4.35 Uhr: Vernichtung des brasilianischen Amazonaswalds 2019 drastisch zugenommen +++Die Vernichtung des Amazonas-Regenwaldes in Brasilien hat im vergangenen Jahr drastisch zugenommen. Laut Daten des brasilianischen Instituts für Weltraumforschung (Inpe) stieg die Entwaldung in dem Gebiet um 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden demnach 9166 Quadratkilometer Amazonaswald vernichtet. Das war die größte vernichtete Waldfläche in dem Gebiet seit fünf Jahren.+++ 4.03 Uhr: Polizeigewalt in der Leipziger Silvesternacht? – Staatsanwalt prüft Videos +++Nach der Eskalation der Silvesternacht in Leipzig prüft die Staatsanwaltschaft von Amts wegen auch den Verdacht von möglicher Polizeigewalt. Anzeigen von Betroffenen lägen allerdings weiterhin nicht vor, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig, Ricardo Schulz. Die Anklagebehörde hatte eventuelle Geschädigte ausdrücklich dazu aufgerufen, sich zu melden. Das Internetportal „BuzzFeedNews Deutschland“ hatte Videomitschnitte von den Ausschreitungen im Stadtteil Connewitz in der Silvesternacht veröffentlicht. Auf den undeutlichen Aufnahmen ist unter anderem zu sehen, wie Polizisten an einer am Boden liegenden Person vorbeigehen. Ein Video soll auch einen blutenden Mann in Handschellen zeigen.Was war los in Leipzig? 19.30+++ 3.08 Uhr: US-Demokraten wollen Weg für Trump-Impeachment im Senat freimachen +++Der Beginn des Amtsenthebungsverfahrens gegen US-Präsident Donald Trump steht unmittelbar bevor: Die Demokraten im Repräsentantenhaus wollen an diesem Mittwoch die Übermittlung der Anklagepunkte an den Senat beschließen. Außerdem wollen sie festlegen, welche Abgeordneten die Anklage des Repräsentantenhauses in der anderen Parlamentskammer vertreten. Beide Schritte sind Voraussetzung für den formellen Start des Impeachment-Verfahrens im Senat, mit dem der Mehrheitsführer der Republikaner in der Kammer, Mitch McConnell, in dieser Woche rechnet.Demokraten neue Beweise Ukraine Affäre Trump 7.50+++ 2.17 Uhr: US-Flugzeug lässt Kerosin über Grundschule ab +++Ein US-Passagierflugzeug hat Treibstoff über einer Grundschule in Kalifornien abgelassen – und damit  Gesundheitsschäden bei mehr als 30 Schülern und Erwachsenen verursacht. Bei dem Delta-Flug von Los Angeles nach Shanghai waren am Dienstag kurz nach dem Start technische Probleme aufgetreten, weshalb die Crew das Kerosin abließ und umdrehte, wie ein Sprecher der Fluggesellschaft mitteilte. Der Treibstoff ging auf dem Spielplatz der 25 Kilometer vom Flughafen entfernt gelegenen Schule nieder. Nach Angaben der Feuerwehr wurden etwa 20 Kinder sowie elf Erwachsene wegen Hautreizungen und leichterer Atembeschwerden vor Ort behandelt. In keinem der Fälle sei eine Einlieferung ins Krankenhaus notwendig gewesen. +++ 1.50 Uhr: USA unterstützen europäisches Vorgehen bei Atomabkommen mit Iran +++Die USA unterstützen das neue Vorgehen der Europäer im Streit mit dem Iran um das internationale Atomabkommen. Die US-Regierung unterstütze „voll“ die Entscheidung von Deutschland, Frankreich und Großbritannien, ein Schlichtungsverfahren einzuleiten, erklärte das Außenministerium in Washington. Zusätzlicher „diplomatischer und wirtschaftlicher Druck“ auf Teheran sei gerechtfertigt. +++ 1.32 Uhr: US-Demokraten: Neue Beweise gegen Trump in Ukraine-Affäre +++Die Demokraten im US-Repräsentantenhaus haben nach eigenen Angaben weitere belastende Beweise für das bevorstehende Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump im Senat. Dabei handele es sich unter anderem um vertrauliche Telefondaten, heißt es in einer am Abend verbreiteten Mitteilung von vier demokratischen Ausschussvorsitzenden. Da diese Daten „sensible persönliche Informationen“ enthielten, würden sie nicht öffentlich gemacht+++ 0.25 Uhr: Polizist erschoss schwer verletzten Gorilla nach Affenhaus-Brand in Krefeld +++Nach dem Brand im Krefelder Zoo in der Nacht zu Neujahr kam es zu bisher unbekannten, dramatischen Szenen: Ein schwer verletzter Gorilla musste am Morgen von einem Polizeibeamten durch mehrere Schüsse aus einer Maschinenpistole getötet werden, da die Tierärztin es nicht schaffte, das Tier einzuschläfern. Dies geht aus einem Bericht des Innenministeriums an den nordrhein-westfälischen Landtag hervor. Laut Innenministerium hatten sich bereits während des Brandes Polizisten mit Maschinenpistolen rund um das Affenhaus postiert, um notfalls verletzte oder panische Tiere zum Schutz der Einsatzkräfte zu stoppen. Dazu kam es nicht.Krefeld Zoo Trauer Zoodirektor_9Uhr+++ 0.13 Uhr: Grüne fordern festes Datum für Ende des Verbrennungsmotors +++Vor dem Treffen zum Strukturwandel in der Autoindustrie an diesem Mittwoch im Kanzleramt haben die Grünen von der Bundesregierung ein festes Datum für den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor gefordert. „Wir fordern die Bundesregierung auf, einen Zukunftsplan für die Autoindustrie vorzulegen“, sagte Grünen-Fraktionschef Hofreiter der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Dazu müsse neben einem festgeschriebenen Ausstiegsdatum für den Verbrennungsmotor auch eine Elektroauto- und Ladesäulen-Offensive gehören.Der Grünen-Fraktionschef forderte ferner „klare Angebote“ an die Beschäftigten der Branche zur Bewältigung der für sie entstehenden Folgen des Strukturwandels. Die Mitarbeiter müssten „die Chance auf einen Beruf mit Zukunft“ bekommen, durch ein Recht auf Weiterbildung und die Einführung eines Qualifizierungs-Kurzarbeitergeldes.+++ 0.03 Uhr: Raketen schlagen nahe von US-Soldaten genutzten Stützpunkts im Irak ein +++In der Nähe eines von der US-Armee genutzten Stützpunkts im Irak sind mehrere Raketen eingeschlagen. Der Angriff am Dienstag habe der Militärbasis Tadschi nördlich der Hauptstadt Bagdad gegolten, erklärte die irakische Armee. Zwei Iraker wurden nach Angaben aus Kreisen der Polizei und der Rettungskräfte verletzt.