Verstehen Sie Spaß?: So wird Thomas Gottschalk hereingelegt

Da kann man aber auch mal durcheinanderkommen: Thomas Gottschalk (69) veröffentlichte in den vergangenen Jahren zwei Biographien, „Herbstblond“ (2015) und „Herbstbunt“ (2019). Die Macher von „Verstehen Sie Spaß?“ haben dem Entertainer daraufhin eine Falle gestellt: In einer Buchhandlung werden seine beiden Bücher scheinbar verwechselt. Statt „Herbstbunt“ liegt dort im Schaufenster sein Erstlingswerk „Herbstblond“ aus – und zwar zum Billigpreis von 3,99 Euro.Der Showmaster wird bei einem Bummel durch den schwäbischen Kurort Bad Wörishofen auf die Buchhandlung aufmerksam. Beim Anblick seiner angebotenen „Herbstblond“-Ausgaben verschlägt es ihm fast die Sprache. Nachdem er den Laden betreten hat, wird jedoch schnell klar, dass die Verwechslung seiner Bücher nicht das einzige ist, was dort schiefläuft.Joachim Llambi lässt sich nicht hereinlegenIn der Weihnachtsausgabe der Spaßsendung werden auch weitere Stars aufs Korn genommen. Bei Joachim Llambi (55) hat sich Moderator Guido Cantz (48) jedoch mit dem Falschen angelegt: Der „Let’s Dance“-Juror findet schnell heraus, wer hinter der fingierten Modenschau in einem Kaufhaus steckt. Für Sänger Max Giesinger (31, „80 Millionen“) stellt sich ein Fallschirmsprung beim SWR 3 New Pop Festival als Farce heraus. Denn seine Begleitperson, die ihn dabei unterstützen sollte, ist ein kompletter Anfänger auf dem Gebiet.Bülent Ceylan (43) und Cathy Hummels (31) bescheren derweil einigen Passanten in einer Fußgängerzone eine Überraschung. Die beiden sehen sich als Lockvögel mit gleichem Outfit und Styling zum Verwechseln ähnlich und treiben die Fußgänger so in den Wahnsinn. Jörn Schlönvoigt (33) und Maddin Schneider (55) legen einen Moderator herein, der in seiner Heimat am Wilden Kaiser ein kleiner Star ist: Sie stellen sich in einem Moderations-Casting gegen ihn.Die Weihnachtsausgabe von „Verstehen Sie Spaß?“ wird am 21. Dezember um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Sport kompakt: Mesut Özil aus „Pro Evolution Soccer“ gelöscht

Von „A“ wie American Football über „F“ wie Fußball bis „Z“ wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig.19. Dezember: Mesut Özil im Streit um Uiguren-Verfolgung aus „Pro Evolution Soccer“ gelöschtMesut Özil ist wegen seiner Kritik an der Uiguren-Verfolgung in China aus der chinesischen Version eines beliebten Computerspiels gelöscht worden. Das chinesische Unternehmen NetEase begründete das Entfernen von Özils Figur aus dem Fußball-Spiel „Pro Evolution Soccer“ mit dessen „extremen Aussagen über China“. Der japanische Entwickler des Spiels, Konami, wollte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht dazu äußern.Der deutsche Ex-Fußballnationalspieler hatte vergangene Woche die Verfolgung der muslimischen Minderheit der Uiguren in der chinesischen Provinz Xinjiang kritisiert und das Schweigen muslimischer Staaten angeprangert. Chinesische Medien kritisierten den türkischstämmigen Fußballer daraufhin scharf.Der chinesische Staatssender CCTV nahm in der Folge die Live-Übertragung eines Spiels zwischen Özils Club FC Arsenal und Manchester City aus dem Programm. Die Auseinandersetzung könnte für den FC Arsenal und die Premier League Auswirkungen im lukrativen chinesischen Markt haben. Am Montag warf die chinesische Regierung Özil vor, er habe sich „von Fake News täuschen“ lassen.Beisenherz Özil Tweet 9.40Experten werfen China massive Menschenrechtsverletzungen an der muslimischen Minderheit der Uiguren vor. Mehr als eine Million Uiguren und andere Muslime befinden sich Menschenrechtsaktivisten zufolge in Umerziehungslagern, wo sie demnach willkürlich festgehalten und teils misshandelt werden. Nachdem die Regierung in Peking die Existenz der Lager zunächst bestritten hatte, spricht sie heute von „Berufsbildungszentren“ zur Deradikalisierung.19. Dezember: Russische Antidoping-Agentur legt Einspruch gegen Olympiasperre ein Die russische Antidoping-Agentur legt beim Internationalen Sportgerichtshof Cas Einspruch gegen den Ausschluss von Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften in den nächsten vier Jahren ein. Das kündigte die Rusada am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Moskau an.Rund um das Estadio Nou Camp protestierten am Mittwochabend Demonstranten gegen die spanische Regierung. Fast 50 Menschen sollen bei den Straßenschlachten verletzt worden sein.© Joan Mateu / AP19. Dezember: „El Clásico“ von Ausschreitungen überschattetSportlich hatte der 179. Clásico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid trotz hochkarätiger Chancen auf beiden Seiten keinen Sieger. Die Partie endete 0:0. Damit trennten sich Barça und die Königlichen zum 35. Mal Unentschieden. Nur Verlierer gab es am Mittwochabend außerhalb des Platzes und des Stadions. Mindestens 5000 Demonstranten versammelten sich nach Schätzungen der Polizei unweit des Camp Nou mit katalanischen Flaggen und forderten die Unabhängigkeit Kataloniens. Bei Zusammenstößen mit der Polizei wurden nach Angaben von Notfalldiensten fast 50 Personen verletzt. Einige von ihnen mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Neun Demonstranten nahm die Polizei fest. Auch auf den Rängen machten Anhänger ihrem Ärger Luft. „Spanien, sitz und rede“ stand auf einem der Banner, das Fans im Stadion enthüllten. In der Tabelle bleibt es nach der Nullnummer beim Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Top-Teams der Primera Division. Nach dem 17. Spieltag führen Barcelona und Madrid die Liga mit jeweils 36 Punkten an.17. Dezember: BVB vergibt zweifache Führung gegen LeipzigErst sehenswerter Zauberfußball, dann unerklärlicher Leichtsinn: Borussia Dortmund hat einen Sieg im Titelrennen der Fußball-Bundesliga gegen Tabellenführer RB Leipzig in unglücklicher Manier zu einem 3:3 (2:0) verspielt. Nach dominanter erster Halbzeit sowie Toren von Julian Weigl (23.) und Julian Brandt (34.) brachte sich der BVB mit katastrophalen Fehlern vor 80 200 Zuschauern um den Lohn. Nationalspieler Timo Werner (47. und 53.) mit seinen Saisontoren 17 und 18 führte die Gäste zum Ausgleich, die erneute Dortmunder Führung durch Jadon Sancho (55.) egalisierte der eingewechselte Patrik Schick (78.).Es dauerte nach dem Wiederanpfiff keine 90 Sekunden, ehe Werner nach einer schwer verunglückten Kopfballabwehr von Bürki weit außerhalb des Strafraums diesen Wunsch erfüllte. Der 23-Jährige traf ins leere Tor, was den BVB sichtlich aus der Fassung brachte. Leipzig wurde in den folgenden Minuten immer stärker. Bürki rettete noch gegen Lukas Klostermann (52.), ehe Brand mit einem folgenschweren Fehlpass Werners zweiten Treffer einleitete. Sancho nach Vorlage von Reus sorgte für die erneute BVB-Führung. Hakimi (64.) und Reus (68.) hätten noch erhöhen können – doch Schick brachte RB wieder ins Spiel.17. Dezember: DFB-Sportgericht sperrt Schalke-Torwart Nübel bis Ende JanuarNach seinem Kung-Fu-Foul ist FC Schalkes Torhüter Alexander Nübel für vier Spiele gesperrt worden, teilte der DFB mit. Zudem muss der 23-Jährige 12.000 Euro Strafe zahlen.“Wir haben das Strafmaß akzeptiert“, sagte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider der „Bild“-Zeitung. Nübel war am Sonntag beim 0:1 gegen Bundesliga-Kontrahent Eintracht Frankfurt Gegenspieler Mijat Gacinovic mit dem Fuß gegen die Brust gesprungen. Er hatte sich später persönlich und öffentlich entschuldigt.“Es geht um das, was Alex bereit gesagt hat: Am Ende geht es um die Gesundheit von Gacinovic – das ist das Wichtigste.“ Den Frankfurtern sprach Schneider ein „großes Kompliment für deren Sportsgeist“ aus: „Es kamen zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Vorwürfe in Richtung von Alex Nübel. Besser geht’s nicht, so muss man miteinander umgehen.“Nübel verpasst somit die beiden letzten Spiele des Jahres in Wolfsburg und gegen den SC Freiburg sowie die beiden ersten Duelle der Rückrunde gegen Borussia Mönchengladbach und beim FC Bayern München. Gerade letzteres wäre brisant gewesen. Nübel, der seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag noch nicht verlängert hat, wird seit Monaten mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht.16. Dezember: Mihambo, Kaul und Skiasse „Sportler des Jahres“ 2019Die Leichtathleten Malaika Mihambo und Niklas Kaul sowie die Skispringer um Markus Eisenbichler sind die „Sportler des Jahres“ 2019. Die Weitspringerin, der Zehnkämpfer und die Wintersportler wurden bei der Gala am Sonntagabend in Baden-Baden ausgezeichnet. Mihambo gewann die Sportjournalisten-Wahl deutlich vor Ironman-Weltmeisterin Anne Haug und 3000-Meter-Hindernis-Läuferin Gesa Krause. Die Überraschungs-Weltmeister im Zehnkampf verwies Triathlet Jan Frodeno und Skispringer Eisenbichler auf die Plätze zwei und drei. 15. Dezember: Nübel sieht Rot, aber leidenschaftliche Schalker siegen gegen FrankfurtSchalke-Trainer David Wagner sprintete nach dem Abpfiff quer über den Platz zu Ersatztorwart Markus Schubert und sprang ihm strahlend in die Arme. Nach der Roten Karte gegen Schlussmann Alexander Nübel rettete der eingewechselte Schubert den schwer erkämpften 1:0 (0:0)-Sieg der Königsblauen gegen Eintracht Frankfurt am Sonntagabend. Den Siegtreffer erzielte Benito Raman (53.), der damit im vierten Ligaspiel in Folge erfolgreich war.Damit geht der FC Schalke 04 als Tabellenvierter vor dem FC Bayern München in die Englische Woche zum Jahresende – allerdings mit großen Defensivsorgen. In Aushilfs-Verteidiger Weston McKennie verloren die Gelsenkirchener einen weiteren Defensivspieler durch Verletzung. Zudem wurde der Erfolg von dem rüden Foul von Schalke-Kapitän Nübel an dem Frankfurter Gacinovic überschattet. Nach der roten Karte dürfte Nübel in diesem Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen. Er traf Mijat Gacinovic rund 35 Meter vor dem Tor heftig mit dem Fuß an der Brust.15. Dezember: Wolfsburg stürzt Gladbach von der TabellenspitzeBorussia Mönchengladbach hat nach gut zwei Monaten die Tabellenführung der Fußball-Bundesliga abgegeben. Die Borussia verlor am Sonntag am 15. Spieltag 1:2 (1:1) beim VfL Wolfsburg und muss damit die Spitze RB Leipzig überlassen. Die Gladbacher hatten Platz eins am siebten Spieltag Anfang Oktober erobert. Drei Tage nach dem überraschenden Aus in der Europa League versetzte Maximilian Arnold den Gästen mit seinem Tor in der Nachspielzeit erneut einen späten K.o., nachdem Xaver Schlager Wolfsburg in der 13. Minute in Führung gebracht hatte. Breel Embolo hatte zwischenzeitlich den Ausgleich für die Gäste erzielt (15.). Der VfL belegt mit nun 23 Punkten Rang acht.15. Dezember: Biathlon-Männer überraschen mit zweitem Platz in HochfilzenDie deutschen Biathleten haben den ersten Saison-Sieg um gerade einmal zwei Sekunden verpasst – die Männer-Staffel um Olympiasieger Arnd Peiffer sorgte nach der Pleiten-Serie der Skijägerinnen in Hochfilzen als Zweiter hinter Norwegen aber für ein versöhnliches Ende des Weltcups in Österreich. „Schade, dass es nicht ganz gereicht hat. Aber wir können zufrieden mit unserer Leistung sein“, sagte Peiffer.Der für den angeschlagenen Erik Lesser eingesprungene Philipp Horn, Johannes Kühn, Peiffer und Benedikt Doll zeigten am Sonntag über die 4×7,5 Kilometer eine starke Leistung, doch gegen Dominator Johannes Thingnens Bö war kein Kraut gewachsen. Schlussläufer Doll verspielte einen eigentlich komfortablen 43-Sekunden-Vorsprung – auch weil die Langlaufskier des Norwegers „einen Tick schneller“ waren. Der Ex-Weltmeister musste sich im Zielsprint noch geschlagen geben, sagte aber trotzdem: „Ich würde das wie einen Sieg werten. Wir haben ein Spitzenrennen gemacht.“Derweil verschickte Laura Dahlmeier nach dem schlechtesten Abschneiden der Damen in der Weltcup-Geschichte Durchhalteparolen, Magdalena Neuner legte den arg gebeutelten Biathletinnen den Gang zum Sportpsychologen nahe. „Ich für meinen Teil habe es so gehandhabt, dass ich mit meinem Mentaltrainer verstärkt gearbeitet habe in dieser Zeit“, erinnerte die 32 Jahre alte Rekordweltmeisterin im dpa-Gespräch an ihr persönliches Rezept gegen das sportliche Tief. „Da habe ich schon echt viel Zeit investiert und auch viel Geld. Für mich hat sich das immer gelohnt, weil ich relativ schnell aus diesen Niederlagen und aus diesen Krisen wieder herauskommen konnte.“15. Dezember: Schläger stürmen Regionalbahn und prügeln auf Fußball-Fans von Alemannia Aachen einDutzende vermummte Schläger haben in Mönchengladbach eine Regionalbahn gestürmt und auf rund 40 Fans des Fußballclubs Alemannia Aachen eingeprügelt. Wie die Polizei weiter mitteilte, stürzte ein Anhänger von Alemannia Aachen ins Gleisbett und kam ins Krankenhaus. Ein Unbeteiligter bekam einen Fußtritt ab und wurde ebenfalls verletzt. Die etwa 40 bis 50 schwarz gekleideten Angreifer hatten am Samstagabend am Bahnhof Wickrath auf den Zug gewartet. Nach der Attacke flüchteten sie mit mehreren Autos.14. Dezember: Hertha-Junioren brechen Spiel wegen rassistischer Beleidigungen abU16-Jugendspieler von Hertha BSC sind nach Angaben des Berliner Fußballclubs von ihren Gegenspielern im Regionalligaspiel beim VfB Auerbach rassistisch beleidigt worden und haben die Partie deshalb abgebrochen. Das Team habe den Schiedsrichter am Samstag darauf hingewiesen und sich entschieden, das Spielfeld beim Stand von 2:0 zu verlassen, teilte Hertha mit. Der Club verurteile „Rassismus und Diskriminierung in jeglicher Form“. Von Auerbach lag zunächst keine Reaktion vor.“Wir haben eine Verantwortung uns, unseren Spielern und auch der Gesellschaft gegenüber. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst, und deshalb war es die einzig richtige Entscheidung, dieses Spiel nicht fortzuführen“, sagte Paul Keuter, Mitglied der Hertha- Geschäftsführung. „Vielleicht ist diese Maßnahme ein Weckruf, dass wir alle gemeinsam – Spieler, Vereine, Verbände und Fans – endgültig diesem Problem Herr werden. In einer solchen Situation sind uns Werte und eine klare Haltung wichtiger als ein Sieg oder eine Niederlage auf dem Platz.“U23-Spieler Jessic Ngankam hatte in der vergangenen Woche nach einem Regionalligaspiel der zweiten Mannschaft der Berliner gegen den 1. FC Lok Leipzig berichtet, durch Affenlaute aus der Leipziger Fankurve und durch das Wort „Affe“ von einem Gegenspieler beleidigt worden zu sein. Die Partie war für mehrere Minuten unterbrochen gewesen. Lok hatte sich von rassistischem Verhalten distanziert, Hertha verurteilte „rassistische Anfeindungen“ gegen seinen Spieler „aufs Schärfste“. Die Clubführung der Berliner räumte am Montag ein, dass man mit einer öffentlichen Stellungnahme zu lange gewartet habe.13. Dezember: Einem Medienbericht zufolge gibt es Zweifel an Identität eines VfB-ProfisDie französische Sportzeitung „L’Equipe“ hat über Zweifel an der Identität von Stuttgarts Stürmer Silas Wamangituka berichtet. Demnach steht der Verdacht im Raum, der 20 Jahre alte Kongolese heiße eigentlich Silas Mvumpa Katompa. Der Vorwurf beruht auf E-Mails eines kongolesischen Club-Präsidenten an Wamangitukas Ex-Verein Paris FC und darin enthaltenen Forderungen. Aus Paris wechselte der Spieler nach einer Saison im Sommer für acht Millionen Euro zum Fußball-Zweitligisten nach Stuttgart.Der Tabellendritte der 2. Liga wies die Anschuldigungen am Freitag entschieden zurück. „Dem VfB Stuttgart liegt nicht nur der Reisepass des Spielers vor, sondern auch die Spielerpässe der zuständigen Fußballverbände, die seine Karriere bis in das Jahr 2010 zurück vollständig abbilden. Wir sahen keinen Anlass und sehen weiterhin keinen Anlass an der Echtheit oder der Richtigkeit dieser Dokumente zu zweifeln“, sagte ein Club-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.13. Dezember: Jürgen Klopp verlängert Vertrag beim FC Liverpool bis 2024Trainer Jürgen Klopp hat seinen Vertrag beim FC Liverpool bis 2024 verlängert. Das teilte der Champions-League-Sieger am Freitag mit. Der bisherige Vertrag des früheren Bundesliga-Coaches von Borussia Dortmund und Mainz 05 lief bis zum 30. Juni 2022. „Dieser Club ist so ein guter Ort, dass ich nicht daran denken konnte, zu gehen“, wurde Klopp in der Vereinsmitteilung zitiert. „Für mich persönlich ist dies eine Absichtserklärung, die darauf aufbaut, was wir bisher erreicht haben und was wir noch erreichen können.“Der 52-Jährige ist seit Oktober 2015 Cheftrainer bei dem Premier-League-Club und führte die Reds in der vergangenen Saison zum Titel in der Champions League. Aktuell liegt Liverpool in der Tabelle auf Platz eins und hofft auf die erste Meisterschaft seit 30 Jahren.“Wenn ich die Entwicklung des Clubs und die gemeinsame Arbeit sehe, die weiterhin stattfindet, habe ich das Gefühl, dass mein Beitrag nur wachsen kann“, sagte Klopp und betonte: „Nur mit der festen Überzeugung, dass wir uns in unserer Zusammenarbeit gegenseitig sehr gut ergänzen, kann ich diese Verpflichtung bis 2024 eingehen. Wenn ich die nicht hätte, würde ich nicht erneut unterschreiben.“12. Dezember: Kingsley Coman verletzt sich am Knie und fällt für den Rest der Hinrunde ausDer FC Bayern München muss im Jahresendspurt ohne Kingsley Coman auskommen. Der französische Fußball-Nationalspieler hat sich am Mittwochabend im Champions-League-Spiel des deutschen Rekordmeisters gegen Tottenham Hotspur am linken Knie verletzt. Der Torschütze zum 1:0 zog sich beim 3:1 einen Kapseleinriss zu, wie die Bayern nach dem Spiel mitteilten. Zudem habe sich der 23 Jahre alte Angreifer die Bizepssehne gezerrt und das Gelenk gestaucht. Das Knie müsse „für einige Zeit mit einer Schiene ruhiggestellt“ werden. Damit wird Coman die letzten drei Bundesligapartien der Münchner vor Weihnachten gegen Werder Bremen, den SC Freiburg und den VfL Wolfsburg verpassen. Coman hatte sich in der ersten Spielhälfte nach einer Ballannahme ohne Gegnereinwirkung verletzt. 12. Dezember: Dortmund forciert Haaland-TransferDass sich halb Europa um eine Verpflichtung von Erling Haaland bemüht, ist bekannt. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass Borussia im Kampf um den 19-Jährigen von Red Bull Salzburg die Nase vorn hat. Wie die „Ruhrnachrichten“ und Radio 91,2 berichten, landete der Norweger am Mittwochabend mit einer Chartermaschine am Dortmunder Flughafen. Dort soll ihn ein Mitarbeiter des BVB in Empfang genommen haben. Offiziell wollte sich Sportdirektor Michael Zorc zuletzt nicht über das Interesse an Haaland äußern. Dass die Borussia für die Rückrunde noch einen Stürmer sucht, ist aber kein Geheimnis. Haaland traf allein in der Champions League acht Mal für den österreichischen Meister. Sein Vertrag läuft bis 2023 – für etwa 20 Millionen soll er aber vorzeitig aussteigen können. Haaland könnte sogar im Achtelfinale der Champions League für Dortmund stürmen, nachdem die UEFA ihre strengen Transferregeln zuletzt gelockert hat. 11. Dezember: SSC Neapel trennt sich von Ex-Bayern-Trainer AncelottiDer frühere Bayern-Coach Carlo Ancelotti ist nach dem Einzug in das Achtelfinale der Champions League als Trainer beim SSC Neapel beurlaubt worden. Das teilte der italienische Klub am späten Abend mit.Zuvor hatte Neapel durch ein 4:0 gegen KRC Genk die K.o.-Runde der Fußball-Königsklasse erreicht und erstmals nach zuvor neun sieglosen Spielen wieder gewonnen. Unmittelbar nach dem Spiel hatte der 60-Jährige Rücktrittsgedanken zurückgewiesen. „Ich bin noch nie in meinem Leben zurückgetreten – und ich werde es auch dieses Mal nicht tun“, hatte Ancelotti dem Sender Sky Sport Italia gesagt. Italienische Medien hatten zuvor schon spekuliert, dass Ancelotti trotz des Sieges das letzte Mal auf der Trainerbank in Neapel sitzen könnte. Der Klub steht in der Serie A derzeit nur auf Platz sieben. Als Ancelotti-Nachfolger ist unter anderem Ex-Nationalspieler Gennaro Gattuso im Gespräch, der zuletzt den AC Mailand trainierte.11. Dezember: Deutsche Handball-Frauen spielen bei WM um Platz sieben Deutschlands Handball-Frauen haben den erstmaligen Einzug ins WM-Halbfinale seit 2007 verpasst und spielen bei den Titelkämpfen in Japan um Platz sieben. Die DHB-Auswahl verlor am Mittwoch in Kumamoto ihr letztes Hauptrundenspiel gegen Rekord-Europameister Norwegen mit 29:32 (16:17) und schloss die Gruppe I mit 5:5 Punkten als Vierter ab. Die deutsche Mannschaft muss nun am Freitag ihr Platzierungsspiel gegen Schweden gewinnen, um sich das erhoffte Ticket für die Olympia-Ausscheidung im März 2020 zu sichern. Gruppensieger Norwegen trifft im Halbfinale auf Spanien. Den zweiten Endspiel-Teilnehmer ermitteln Olympiasieger Russland und die Niederlande. Das Spiel um Platz fünf bestreiten Serbien und Montenegro.10. Dezember: Schalker Arena nun offiziell am Rudi-Assauer-Platz 1Die Arena des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 steht nun offiziell am Rudi-Assauer-Platz 1. Diese Adressänderung habe das Referat Vermessung und Kataster der Stadt Gelsenkirchen offiziell bestätigt, teilte der Bundesliga-Vierte mit. Der frühere Schalke-Manager Rudi Assauer, der jahrelang an Alzheimer litt, war im Februar dieses Jahres im Alter von 74 Jahren gestorben. Die Stadt entsprach dem Wunsch des Vereins, an einem speziellen Ort an Assauers Lebenswerk zu erinnern. Die Königsblauen gewannen unter dem Ex-Manager unter anderem 1997 den UEFA-Cup. Der Rudi-Assauer-Platz 1 liegt vor dem Haupteingang zur Arena. Im Zuge des Bauprojekts Berger Feld II wird auf dem Platz, auf dem die „Tausend-Freunde-Mauer“ steht, das neue „Tor auf Schalke“ errichtet.9. Dezember: Hausunfall – Hinrunde für Axel Witsel beendet Für den Dortmunder Profi Axel Witsel ist die Bundesliga-Hinrunde vorzeitig beendet. Der 30 Jahre alte belgische Fußball-Nationalspieler hat sich bei einem unglücklichen Sturz zuhause eine Gesichtsverletzung zugezogen. Wie der BVB am Montag mitteilte, wurde der Mittelfeldspieler in der Mund- und Gesichts-Chirurgie des Dortmunder Klinikzentrums Nord operiert. „Witsel befindet sich bereits auf dem Weg der Besserung und konnte das Krankenhaus verlassen“, hieß es in der Vereinserklärung. Damit wird Witsel der Borussia auch im Gruppenfinale der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) gegen Slavia Prag fehlen. Darüber hinaus muss er in den Spielen in Mainz, gegen Leipzig und in Hoffenheim ersetzt werden.9. Dezember: Welt-Antidopingagentur sperrt Russland für vier JahreDie Welt-Anti-Dopingagentur hat Russland für vier Jahre gesperrt. Das Wada-Exekutivkomitee bestätigte am Montag in Lausanne die Empfehlung der unabhängigen Prüfkommission CRC und suspendierte die russische Anti-Dopingagentur Rusada bis 2023. Das bestätigte ein Wada-Sprecher am Montag. Athleten des Landes dürfen in diesem Zeitraum nicht unter der russischen Fahne, sondern nur als neutrale Sportler starten, die nicht in den Staatsdoping-Skandal verwickelt gewesen sind. Dies gilt für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Tokio und 2022 in Peking, die Olympischen Jugendspiele und Weltmeisterschaften von Sportarten, die den Wada-Code unterschrieben haben, sowie sogenannten „Major Sport-Events“. Russland will gegen die neuen Strafen der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) wegen der Manipulation von Moskauer Labordaten Einspruch einlegen. Forensische Untersuchungen durch Wada-Experten hatten ergeben, dass die Dopingdaten aus dem Moskauer Labor von 2012 bis 2015 „weder vollständig noch vollständig authentisch“ sind. Dies konnte im Vergleich mit einer der Wada 2017 von einem Whistleblower zugespielten Daten-Kopie nachgewiesen werden. Dabei hat Russland nach Wada-Angaben „Hunderte von mutmaßlichen nachteiligen Analyseergebnissen gelöscht oder geändert“. Dabei sollen 145 mutmaßliche Doping-Fälle vertuscht oder verfälscht worden sein. Das Internationale Olympische Komitee hatte bereits zuvor angekündigt, die „härtesten Sanktionen“ gegen Russland zu unterstützen und das Wada-Urteil zu akzeptieren. „Der Wada-Beschluss ist für uns bindend“, hatte IOC-Präsident Thomas Bach betont. 8. Dezember: Rebensburg gewinnt Super-G in Lake LouiseMit einer makellosen Vorstellung hat Viktoria Rebensburg den Super-G von Lake Louise gewonnen und einen perfekten Abschluss ihres Nordamerika-Trips gefeiert. Die Skirennläuferin vom Tegernsee setzte sich am Sonntag mit 35 Hundertstelsekunden vor Nicol Delago aus Italien und Corinne Suter aus der Schweiz (+ 0,42 Sek.) durch. „Es hat sich gar nicht so schnell angefühlt. Es war eine ruhige Fahrt, das ist im Super-G oft nicht so ein gutes Zeichen“, sagte die 30-Jährige nach ihrem 18. Weltcup-Sieg. Damit fehlen Rebensburg nur noch zwei zu Hilde Gergs 20 Siegen und der deutschen Top 3 im ewigen Ranking: Dieses führt Katja Seizinger (36 Siege) vor Maria Höfl-Riesch und Gerg an. Seizinger war übrigens die bis dato letzte deutsche Rennfahrerin, die 1997 zwei oder mehr Super-G nacheinander gewinnen konnte. Dieses Kunststück gelang nun auch Rebensburg, die auch beim Weltcup-Finale im Frühjahr in Andorra in dieser Disziplin erfolgreich gewesen war.hugo8. Dezember: Lucky-Punch mit Video-Assistenz: Paderborn holt Dreier im WeserstadionMit seinem Tor in der Nachspielzeit hat Sven Michel dem SC Paderborn den ersten Auswärtssieg dieser Saison beschert und die Krise von Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga verschärft. Der erst in der 84. Minute eingewechselte Stürmer sorgte vor 39.870 Zuschauern im Weser-Stadion für den überraschenden 1:0 (0:0)-Erfolg, durch den die Ostwestfalen den letzten Tabellenplatz an den punktgleichen 1. FC Köln abgaben. Eine Woche nach dem 3:2 in Wolfsburg erlitt die Bremer Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt dagegen einen unerwarteten Rückschlag. Aufsteiger Paderborn hat nun noch vier Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.8. Dezember: Union-Stürmer Andersson trifft doppel gegen KölnDer 1. FC Köln ist an der Heimstärke von Union Berlin gescheitert und hat die nächste Chance auf die Wende unter Markus Gisdol kläglich vergeben. Im ungleichen Aufsteigerduell kassierten die Rheinländer verdient mit 0:2 (0:1) die sechste Niederlage in den vergangenen sieben Pflichtspielen und warten weiter auf ein Erfolgserlebnis mit ihrem neuen Trainer. Durch das dritte Spiel ohne Sieg nach seiner Verpflichtung muss sich Gisdol bei den Kölnern auf eine ungemütliche Vorweihnachtszeit einstellen. Mit seinen Saisontreffern sieben und acht sorgte der schwedische Stürmer Sebastian Andersson (33./50. Minute) für den vierten Union-Sieg ohne Gegentor nacheinander im Stadion An der Alten Försterei. Der Vorsprung von Union im gesicherten Tabellen-Mittelfeld auf Mit-Aufsteiger Köln beträgt nun bereits elf Punkte.8. Dezember: Schwarze BVB-Trikots sind VerkaufshitDie meisten Zuschauer staunten nicht schlecht, als Borussia Dortmund im Duell mit Fortuna Düsseldorf in schwarzer Kluft auflief. Ein Jahr nach dem Ende des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet hatte sich der Revierclub zu einem Sondertrikot entschieden, dass anlässlich des 110. Geburtstags des Vereins am 19. Dezember in den Verkauf ging. Dass die 9009 Trikots bereits eine Stunde nach dem Abpfiff ausverkauft waren, übertraf die kühnsten Erwartungen. „Absoluter Wahnsinn!“, kommentierte der BVB. Zudem brachten die Trikots Glück. Schließlich gelang ein 5:0-Kantersieg über die Fortuna. „Das neue Trikot ist das Beste, was wir je hatten. Wir sollten mit dem Trikot einfach weiterspielen“, schlug der zweifache Torschütze Jadon Sancho vor. Es gab aber auch Kritik von Fans. Viele beschwerten sich darüber, dass sie keine Chance hatten, sich ein Trikot zu sichern, weil der Verkaufsstart während des Spiels stattfand. Auch das die Trikots limitiert sind, kam nicht bei allen gut an, weil sie so zu einem teuren Spekulationsobjekt würden.Vielleicht lag es ja am schwarzen Trikot, dass Dortmunds Achraf Hakimi, Thorgan Hazard und Jadon Sancho (hier nach dem Tor zum 2:0) Düsseldorf mit 5:0 überrannten© David Inderlied8. Dezember: Anthony Joshua holt sich Titel zurückAnthony Joshua ließ sich mit stoischer Miene im Konfettiregen feiern. Der Gesichtsausdruck passte zu dem mittelmäßigen Abend, an dessen Ende sich der 30-Jährige erneut als Schwergewichtsweltmeister in die Geschichtsbücher geboxt hatte. „Ich bin nicht perfekt, aber ich versuche es. Jetzt wird erst einmal gefeiert“, sagte Joshua nach dem einstimmigen Punktsieg nach zwölf Runden gegen den entthronten Champion Andy Ruiz jr.189 Tage nach dem Coup von Ruiz im Madison Square Garden beherrschte Joshua das zweite Duell nach Belieben. „Ich wollte keine Ausreden suchen. Ich habe früher Leute ausgeknockt, doch ich wollte jetzt zeigen, dass ich auch klug boxen kann“, sagte Joshua. Der Brite holte sich die Weltmeistergürtel der Verbände WBO, WBA, IBF und IBO zurück.Sein Promoter Eddie Hearn war sich nach dem Erfolg in Dirijah vor den Toren der saudischen Hauptstadt Riad für keinen Superlativ zu schade. „Anthony ist der König“, sagte Hearn, der maßgeblich dafür verantwortlich war, dass der Kampf im aufgrund der Menschenrechtsverletzungen umstrittenen Saudi-Arabien stattfand: „Er wurde in New York erniedrigt und ist jetzt zurück und beherrscht diesen Sport.“Allerdings war Joshuas Gegner Ruiz Welten von der Form entfernt, die ihn Anfang Juni zum Weltmeister gemacht hatte. Ruiz war zu langsam, zu uninspiriert, zu schwach. Und gab dies unumwunden zu. „Ich bin einfach zu schwer geworden“, sagte der Kalifornier.Dennoch träumt Ruiz davon, dass es zu einem dritten Duell mit Joshua kommt. „Lasst uns das zu einer Trilogie machen. Wenn ich eine dritte Chance bekomme, werde ich in der besten Form meines Lebens sein“, meinte der 30-Jährige, der für den Kampf eine Börse von zehn Millionen Dollar erhalten haben soll.Joshua stimmte einem dritten Teil noch im Ring zu, doch ob es dazu kommt, steht in den Sternen. Zum einen war die Vorstellung von Ruiz durchaus als peinlich einzustufen. Zum anderen lockt ein Vereinigungskampf gegen WBC-Weltmeister Deontay Wilder. „Wir wollten immer eine Vereinigung. Aber jetzt werden wir nicht über andere Kämpfe reden, sondern erst einmal feiern“, sagte Hearn.7. Dezember: Gladbach siegt im 70er-Jahre-Klassiker – FC Bayern nur noch SiebterFußball-Bundesliga 18.13h7. Dezember: Luks Podolski mit Dreierpack bei Kobe-AbschiedBeim Jubel über eines seiner drei Tore biss Luks Podolski in einen angedeuteten Döner© Naoya AzumaLukas Podolski ist in seinem wohl letzten Liga-Spiel für den japanischen Erstligisten Vissel Kobe zur Hochform aufgelaufen. Beim 4:1 (1:0)-Heimsieg gegen Jubilo Iwata gelang dem Weltmeister von 2014 ein Dreierpack. Der 130-malige deutsche Fußball-Nationalspieler traf am Samstag zum 1:0 (36. Minute), ehe er in der zweiten Hälfte mit zwei weiteren Treffern (78./85.) den Endstand markierte.Damit stahl Podolski dem eigentlichen Hauptakteur des Spiels, David Villa, etwas die Show. Denn für den spanischen Weltmeister hatte Kobe im Vorfeld seines letzten Spiels für den Club eine große Abschiedsfeier organisiert. Villa bedankte sich mit seinem Treffer in der 75. Minute zum 2:1. Kobe beendete die Saison als Achter.Auch für Podolski ist nach zweieinhalb Jahren in der J-League wohl Schluss. Im Pokal-Halbfinale am 21. Dezember könnte er aber noch einmal dabei sein und im besten Fall am Neujahrstag im Endspiel. Der Titel wäre Podolskis vierter Pokalsieg im vierten Land.Was der 34-Jährige danach macht, ist noch offen. Sein Vertrag in Kobe läuft im Januar aus. Eine offizielle Bestätigung des Abschieds gibt es bisher nicht, der Club des früheren Bundesliga-Trainers Thorsten Fink blockiert jegliche Anfragen zu möglichen Verhandlungen mit Podolski, der sich selbst auch nicht weiter äußert. Viele Fans wünschen sich eine Rückkehr zu seinem Herzensclub 1. FC Köln. Podolski würde im kommenden Jahr gerne als einer von drei älteren erlaubten Spielern bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio in der deutschen Auswahl dabei sein. Ob das klappt, ist aber offen.Vorgesorgt für die Zeit nach dem Fußball hat der geschäftstüchtige Podolski schon: Neben seiner Lukas-Podolski-Stiftung hat der Stürmer in der Domstadt einen Dönerladen und eine Eisdiele, zudem baut er derzeit eine Fußballhalle.7. Dezember: Klitschko und Kopfsache: Joshua will seine WM-Gürtel zurück  Andy Ruiz Jr (2.v.l) und Anthony Joshua (2.v.r.) während des Wiegens vor dem Kampf© Valery SharifulinAnfang Juni verlor Anthony Joshua durch die Niederlage gegen Andy Ruiz jr. seinen Status als WBA-Superchampion und seine Weltmeistertitel der Box-Verbände von WBO, IBF und IBO. In Saudi-Arabien will sich der Brite nun rehabilitieren. Er hat vor dem wohl wichtigsten Abend seiner Box-Karriere den Tunnelblick. „Ich bin hier, um zu gewinnen und nicht, um eine Show abzuliefern“, sagte der entthronte Schwergewichts-Weltmeister vor dem Rückkampf gegen Andy Ruiz jr. am Samstagabend in Saudi-Arabien. Verständlich, denn für den Briten dürfte sich die angestrebte Weltkarriere à la Muhammad Ali bei einer weiteren Niederlage erledigt haben.Von den boxerischen Qualitäten ist Joshua der deutlich bessere Kämpfer. Doch der 30-Jährige neigt auch dazu, Dinge zu überdenken und mental schwer zu verarbeiten. Von daher wird der Kopf in dem zweiten Duell eine Hauptrolle spielen. Vor allem die Frage, wie Joshua die vier Niederschläge aus dem ersten Kampf Anfang Juni in New York verarbeitet hat.Der oft als „Dickerchen“ verspottete Andy Ruiz jr. hat indes vor seinem Rückkampf gegen den entthronten Champion Anthony Joshua noch einmal zugelegt. Beim offiziellen Wiegen einen Tag vor dem Duell kam er am Freitag in der saudischen Hauptstadt Riad auf 128,7 Kilogramm – das sind 7,6 Kilo mehr als bei seinem überraschenden Sieg gegen Joshua im Juni. Ruiz fiel auch deswegen auf, weil er wegen seiner mexikanischen Herkunft einen breitkrempigen Mexikaner-Hut trug. Der britische Herausforderer Joshua brachte 107,5 Kilogramm auf die Waage, 3,6 weniger als bei seiner Niederlage.6. Dezember: Klinsmann mit Hertha weiter sieglos – 2:2 nach 2:0-FührungJürgen Klinsmann hat im zweiten Spiel als Trainer von Hertha BSC den ersten Sieg knapp verpasst. Die Berliner kamen am Abend zum Auftakt des 14. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Eintracht Frankfurt trotz 2:0-Führung nur zu einem 2:2 (1:0) und bleiben vorerst auf dem Relegationsplatz 16. Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge erzielten vor 50.000 Zuschauern Dodi Lukebakio (30.) und Marko Grujic (63.) die Hertha-Tore. Martin Hinteregger (65.) und der eingewechselte Sebastian Rode (86.) verhinderten aber die vierte Frankfurter Liga-Pleite nacheinander.6. Dezember: Tennisspielerin Caroline Wozniacki beendet ihre KarriereNach den Australian Open ist Schluss: Die dänische Tennisspielerin Caroline Wozniacki wird ihre aktive Sportkarriere im kommenden Jahr im Anschluss an ihr letztes Grand-Slam-Turnier beenden. Das gab die 29-Jährige in einem emotionalen Post via Instagram bekannt: „Ich habe auf dem Platz alles erreicht, wovon ich jemals geträumt habe. Ich habe mir immer gesagt, wenn es soweit ist, dass es Dinge außerhalb des Tennis‘ gibt, die ich lieber machen möchte, dann ist es an der Zeit, das zu tun“. Im Alter von 15 Jahren gab Wozniacki ihr Debüt. Insgesamt holte sie 30 Einzel-Titel, stand sogar 71 Wochen lang an der Spitze der Weltrangliste. 6. Dezember: Fürs Klima: Real Madrid in grün gegen EspanyolSpaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid gibt sich umweltbewusst und spielt am Samstag bei der Erstligapartie gegen Espanyol in Grün statt im für Heimspiele üblichen weißen Trikot. Mit der Initiative wollen die Königlichen ihre Unterstützung für die Weltklimakonferenz kundtun, die noch bis zum 13. Dezember in Madrid stattfindet, wie der Club mitteilte. Schon seit Tagen prangt an der Fassade des berühmten Bernabéu-Stadions ein riesiges Plakat, mit dem auf den UN-Gipfel aufmerksam gemacht wird. Es soll nach Clubangaben bis zum Ende der Konferenz, bei der über Maßnahmen im Kampf gegen die Erderwärmung diskutiert wird, hängen bleiben.5. Dezember: Bayerischer Fußball-Verband schließt Landesligaspieler wegen Kopftritts aus Ein niederbayerischer Amateurkicker ist wegen eines Gewalt-Eklats aus dem Bayerischen Fußball-Verband ausgeschlossen worden. Der Mann hatte einem am Boden liegenden Gegenspieler in einer Partie der Landesliga Mitte gegen den Kopf getreten. Der Vorfall ereignete sich im Juli. Nach einem umfassenden sportjuristischen Verfahren wurde der Spieler in diesen Tagen nun ausgeschlossen, wie ein Sprecher des BFV auf Anfrage mitteilte.Darüber hinaus kam es auch in einer Kreisklasse in Oberfranken zu einem Vorfall, bei dem ein Torhüter einen Gegenspieler angriff, verletzte und deswegen für zwei Jahre gesperrt wurde. Zunächst hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Der Gesperrte muss darüber hinaus ein Anti-Gewalt-Seminar belegen. Pro Saison kommt es in Bayern durchschnittlich zu nur etwa fünf derartigen Vorfällen und Strafen, wie der BFV-Sprecher sagte. Jährlich finden 267.000 Spiele statt.Die Partie in Oberfranken wurde vom Schiedsrichter kurz vor Schluss beim Stand von 4:4 vorzeitig abgebrochen, weil sich die Gastmannschaft weigerte, nach dem Vorfall weiterzuspielen. Das Match wurde mit 2:0 für das Team des später gesperrten Spielers gewertet. 5. Dezember: Düsseldorf-Trainer Funkel: Früher wurde in der Kabine gerauchtFortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel hält die aktuellen Fußballer für deutlich professioneller als frühere Generationen. „Da haben einige Spieler geraucht“, sagte der 65-Jährige im Interview der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Seine Spieler seien heute akribischer „bei der Ernährung“ und „beim Training“. „Jede Generation ist anders. Die Musik ist anders, die Haarschnitte sind anders, die Tätowierungen sind andere. Früher gab es gar keine, heute hat man sehr viele“, betonte der Trainer des Bundesligisten. Mit Bedauern stellte Funkel jedoch die exzessive Handy-Nutzung seiner Spieler fest. „Wenn ich nach dem Training manchmal in die Kabine schaue, dann sitzt da jeder mit seinem Handy. Jeder.“4. Dezember: Bayern statt Man City: Guardiola-Versprecher sorgt für LacherEigentlich arbeitet Pep Guardiola schon seit mehr als drei Jahren bei Manchester City – im Kopf des Katalanen aber scheint dessen Ex-Club Bayern München noch einen festen Platz zu haben. Nach dem 4:1-Erfolg des englischen Fußballmeisters am Dienstagabend in Burnley sorgte der Star-Coach mit einem Versprecher für Erheiterung in der Pressekonferenz. Als er über Neuzugang Rodrigo sprach, sagte der 48-Jährige: „Ich denke, Bayern Mün… Bayern München?“ und schlug sich mit der Hand auf die Stirn. „Bayern München, was zum Teufel? (What the fuck?) Ich weiß nicht, was ich da gedacht habe.“ Danach stellte Guardiola klar, dass er natürlich meinte, ManCity habe in Rodrigo einen unglaublichen Spieler für die nächsten Jahre verpflichtet. Vor seinem Engagement in England war Guardiola von 2013 bis 2016 Trainer beim deutschen Rekordmeister FC Bayern.4. Dezember: Baden-Württembergs Innenminister will härter gegen Bengalos vorgehenBaden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl will härter gegen das Abbrennen von Bengalos in Fußballstadien vorgehen. „Für mich ist das übergeordnete Ziel, dass der Besuch eines Fußballspiels ein sicheres Erlebnis für Jung und Alt, für die ganze Familie, ist und bleibt“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.Er wolle bei der Innenministerkonferenz in Lübeck vorschlagen, dass das Sprengstoffgesetz beim Kauf und Umgang mit Pyrotechnik verschärft wird und dass Störer im Sportbereich künftig auch der Führerschein entzogen werden kann. Baden-Württemberg will eine entsprechende Beschlussvorlage einbringen. Der Initiative will die Runde der Innenminister dem Vernehmen nach zustimmen.Bislang sind nach Angaben des Innenministeriums der Erwerb und der Umgang mit zugelassenen pyrotechnischen Gegenständen nicht strafbar. Das könnte für den Fall abgeschafft werden, dass die pyrotechnischen Gegenstände zweckwidrig verwendet werden. Auch sollte im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen der Entzug der Fahrerlaubnis nach Paragraf 69 im Strafgesetzbuch in Betracht gezogen werden können.“Hierdurch entsteht eine neue fühlbare Sanktion, die an die charakterliche Ungeeignetheit knüpft und nach dem Strafrecht umgesetzt werden soll“, teilte das Ministerium mit.2. Dezember: Mainz siegt bei Beierlorzers Heim-Debüt gegen Eintracht FrankfurtDer FSV Mainz 05 hat das 23. Rhein-Main-Derby in der Fußball-Bundesliga mit 2:1 (0:1) gegen Eintracht Frankfurt für sich entschieden. Beim Heim-Debüt von Neu-Trainer Achim Beierlorzer siegten die Mainzer Überzahl vor 33 184 Zuschauern durch Tore von Karim Onisiwo (50. Minute) und Adam Szalai (69.). Eintrachts Martin Hinteregger hatte die Frankfurter in der 33. Minute in Führung gebracht. Auch im zwölften Anlauf verpassten die Hessen damit einen Sieg in Mainz. Vier Tage nach dem 2:1 in der Europa League beim FC Arsenal tat sich die Mannschaft von Trainer Adi Hütter in Unterzahl sehr schwer. Nach der Roten Karte für Dominik Kohr (Notbremse/44. Minute) mussten die Gäste eine Halbzeit lang mit neun Feldspielern auskommen.2. Dezember: Weltfußballer Lionel Messi gewinnt auch Ballon d’Or Fußballstar Lionel Messi hat zum sechsten Mal den Ballon d’Or 2019 gewonnen. Der 32-jährige Argentinier vom FC Barcelona setzte sich bei der Wahl des französischen Fachmagazins „France Football“ am Montagabend im Pariser Theatre du Chatelet durch. Bei der Fifa-Wahl war Messi im September bereits als Weltfußballer geehrt worden. Messi setzte sich der in der diesjährigen Abstimmung internationaler Journalisten durch und verwies Liverpool-Profi Virgil van Dijk, Cristiano Ronaldo von Juventus Turin und Sadio Mané (Liverpool) auf die nachfolgenden Plätze. Bester Deutscher wurde Torhüter Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona auf dem 24. Platz. Der Pole Robert Lewandowski vom FC Bayern München erreichte als einziger Nominierter aus der Bundesliga den achten Platz.1. Dezember: Ungebetener Gast bei Klinsmann: Mann schmuggelt sich ins TrainingEin ungebetener Gast hat sich bei Hertha BSC ins Training geschmuggelt. Während der prominente Trainer-Zugang Jürgen Klinsmann mit Medienvertretern am Sonntag nochmals über die 1:2-Niederlage seines neuen Vereins gegen Borussia Dortmund sprach, mischte sich ein junger Mann in original Hertha-Outfit in die Trainingsgruppe. Da er wie die Profis des Berliner Fußball-Erstligisten neben einem Kapuzenshirt auch eine dunkle Wollmütze trug, wurde er nicht sofort erkannt. Später wurde der falsche Spieler, der offenbar seinen Scherz noch filmen ließ, des Platzes verwiesen. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung soll es sich bei dem Mann um einen Youtuber handeln, der sich auch bei Hannover 96 schon einmal ins Training eingeschlichen habe.1. Dezember: Lewis Hamilton gewinnt Formel-1-Finale in Abu Dhabi – Vettel nur FünfterWeltmeister Lewis Hamilton hat auch das Formel-1-Saisonfinale in Abu Dhabi gewonnen. Der englische Mercedes-Pilot krönte am Sonntag seinen 250. Grand Prix mit dem elften Sieg in diesem Jahr. Hamilton stellte mit 413 Zählern zudem einen Punkterekord in der Königsklasse des Motorsports auf. Zweiter auf dem Yas Marina Circuit wurde Max Verstappen im Red Bull vor Charles Leclerc. Der Ferrari-Pilot musste allerdings wegen eines möglichen Vergehens beim Benzindurchfluss um seine Platzierung bangen. Sebastian Vettel landete im zweiten Ferrari auf einem enttäuschenden fünften Platz und wurde nur Fünfter der WM-Wertung.

Sturgeon fordert neues Referendum über Unabhängigkeit Schottlands

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hat ein neues Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien gefordert. Das sei ein klarer „demokratischer Fall“, sagte Sturgeon am Donnerstag vor Journalisten in Edinburgh. Sie verwies darauf, dass ihre Schottische Nationalpartei (SNP) bei der Parlamentswahl vor einer Woche von den 59 in Schottland zu vergebenden Mandaten 47 errang.Es sei „unbestreitbar“ erforderlich, die Schotten in einer Volksabstimmung über ihre Zukunft entscheiden zu lassen, sagte Sturgeon. Die Schotten hätten es durch ihr Wahlverhalten „sehr klar“ gemacht, dass sie nicht von einer konservativen Mehrheit unter Premierminister Boris Johnson „aus der Europäischen Union herausgenommen werden“ wollten. Dies sei allerdings die vorhersehbare Zukunft, sofern die Schotten nicht „die Alternative der Unabhängigkeit in Betracht“ zögen.2014 hatten bei einer Volksabstimmung in Schottland 55 Prozent für den Verbleib im Vereinigten Königreich gestimmt. Damals war aber noch nicht absehbar, dass die Briten bei einem Referendum 2016 mehrheitlich für den Brexit stimmen würden. 62 Prozent der Schotten stimmten 2016 jedoch gegen den Brexit.

Queen of Drags: Das ist über das Finale bekannt

Wer wird sich am Ende den Titel „Queen of Drags“ holen? ProSieben zeigt am 19. Dezember um 20:15 Uhr das große Finale der gleichnamigen Show mit Heidi Klum (46). Gemeinsam mit Schwager Bill Kaulitz (30) und Musiker Tom Neuwirth alias Conchita Wurst (31, „Rise Like A Phoenix“) wird das Model aus drei Drag Queens die Siegerin küren. Hier gibt es alle Infos zum Showdown.Diese Drag Queens haben es ins Finale geschafftZehn Kandidaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kämpften als Drag Queens seit Mitte November um den Titel „Queen of Drags“. Dafür zogen sie in eine Luxusvilla in Los Angeles und stellten wöchentlich eine Varieté-Show auf die Beine. Drei Queens haben es bis fast ans Ziel der Reise geschafft.Aria Addams (22), Vava Vilde (30) und Yoncé Banks (26) haben Woche für Woche auf der Bühne ihr Showtalent bewiesen. Jetzt müssen sie ein letztes Mal vor der Jury bestehen. „Ich bekomme hunderte zuckersüße Nachrichten von teils sehr jungen Zuschauern, die sich von dem, was wir tun, inspiriert oder bestärkt fühlen, sich zu outen. Schon allein das war es wert“, resümiert Aria Addams aus Wolfsburg vor dem Finale der besonderen Castingshow.Auch Kollegin Yoncé Banks aus Paderborn ist froh über die Teilnahme: „Es macht mich total stolz, zu den zehn ersten Queens zu gehören, die ein Statement und Zeichen mit ihrer Kunst setzen und für die LGBTQ-Community sprechen dürfen.“ Vava Vilde aus Stuttgart blickt auf die vergangenen Wochen ohne Reue zurück: „Ich habe alle Challenges der Staffel bewältigt und immer überlegte Konzepte und Looks präsentiert.“Die Jury nimmt AbschiedAuch die Jury hat bereits ein erstes Fazit aus der Show gezogen. „Unsere Queens haben eine Message: Leben und leben lassen. Sie haben uns ihre ganz persönlichen Geschichten erzählt, sich von ihrer verletzlichen Seite gezeigt, aber auch mit Willensstärke, Power und viel Kreativität auf der Bühne überzeugt“, sagt Heidi Klum im ProSieben-Interview.Für Bill Kaulitz ging die Reise viel zu schnell vorbei: „Ich bedanke mich für all die Emotionen. Das Lachen, das Weinen, die Gänsehaut. Die Queens sind so großartig und ich vermisse sie jetzt schon.“ Auch Conchita Wurst ist froh, „unfassbar tolle Menschen“ kennengelernt zu haben.Die Siegprämie und die GastjurorinIm Finale bekommt die Jury noch einmal Unterstützung von einer Gastjurorin: Laganja Estranja, der Künstlername von Jay Evan Jackson (30), wird ihre Bewertung abgeben. Die Drag Queen aus Los Angeles nahm 2014 an der Show „RuPaul’s Drag Race“ teil, dem US-Vorbild von „Queen of Drags“, und belegte den achten Platz. Zudem war Laganja Estranja 2018 als Gast bei „Germany’s next Topmodel“ zu sehen.Die Siegerin von „Queen of Drags“ kann sich über 100.000 Euro, eine Kampagne mit MAC Cosmetics, eine Reise nach New York und ein Covershooting für die deutsche „Cosmopolitan“ freuen.“Queen of Drags“ geht in die VerlängerungDie Fans der Show müssen nach dem Finale nicht lange traurig sein, sondern können sich auf ein besonderes Live-Spektakel freuen. Vor Kurzem gab ProSieben bekannt, dass vom 24. bis zum 26. Januar 2020 alle Drag Queens aus der Sendung im Berliner Metropol-Theater für drei Live-Shows auf der Bühne stehen. Den Zuschauern soll dabei ein „unvergesslicher Abend“ mit „faszinierenden Performances“ geboten werden, heißt es in einer Mitteilung. Die Shows laufen offiziell unter dem Namen „Queen of Drags – Live on Stage“.

John Legend: Tweet des Tages

„Danke an das Repräsentantenhaus, das sich an seine verfassungsmäßigen Pflichten hält. Bitte ruft alle euren Senator an und sagt ihm, dass dieser böse Mann aus dem Büro entfernt werden muss.“Nachdem das Impeachmentverfahren gegen den US-Präsidenten eingeleitet worden ist, regt sich in Hollywood Hoffnung, dass Donald Trump (73) tatsächlich aus dem Amt entlassen werden könnte. So auch bei John Legend (40), der seine Fans mit einem Tweet dazu aufforderte, mit Anrufen bei den entsprechenden Senatoren noch etwas nachzuhelfen. Es ist nicht das erste Mal, dass sich Legend öffentlich gegen Trump stellt. Auf Twitter hatte der Präsident den Sänger einmal als „langweiligen Musiker“ bezeichnet, nachdem dieser sich über die Gefängnisreformen geäußert hatte, ohne ihn zu erwähnen. Legend konterte mit einer Bitte an Trumps Frau: „Melania, bitte schenke deinem Mann Aufmerksamkeit. Er braucht dich.“

Trump-Impeachment: Wie „Kreuzigung von Jesus“ und „Angriff auf Pearl Harbor“: Die skurrilsten Trump-Vergleiche der Republikaner

Donald Trump ist am Mittwoch in die Geschichte eingegangen: als dritter Präsident der Vereinigten Staaten, der sich einem Impeachment-Verfahren stellen muss. Die von den Demokraten kontrollierte Kongresskammer votierte wie erwartet mit klarer Mehrheit für die Anklageerhebung gegen den Präsidenten. Der Entscheidung ging eine leidenschaftliche Debatte voran. Dabei scheuten sich die Republikaner nicht, für ihren Präsidenten in die Bresche zu springen. Einige Abgeordnete griffen dabei auf besonders skurrile Vergleiche zurück.Kreuzigung von Jesus Zunächst sorgte der Republikaner Barry Loudermilk für staunende Gesichter. Er verglich das Impeachment-Verfahren gegen Trump mit dem Prozess gegen Jusus. „Pontius Pilatus hat Jesus mehr Rechte eingeräumt als die Demokraten diesem Präsidenten und diesem Prozess“, sagte er. „Als Jesus fälschlicherweise des Verrats beschuldigt wurde, gab Pontius Pilatus Jesus die Gelegenheit, sich seinen Anklägern zu stellen“, erklärte Loudermilk und unterstellte somit den Demokraten, genau dies nicht getan zu haben. Dass der US-Justizausschuss Trump und seine Anwälte zu einer Anhörung eingeladen hatten, scheint er vergessen zu haben. Der Präsident hatte jedoch diese Einladung ausgeschlagen.videoAngriff auf Pearl HaborEin anderer Republikaner verglich das Impeachment-Verfahren mit einer historischen Tragödie, die bis heute in der US-amerikanischen Gesellschaft ein Trauma ist. Der Kongressabgeordnete Mike Kelly aus Pennsylvania wies darauf hin, dass der Angriff auf Pearl Harbor im Jahr 1941 im Dezember erfolgt war. Damals habe Präsident Roosevelt auf einer Kongresssitzung erklärt, dies sei ein „Tag, der in Schande fortleben wird“. „Der heutige Tag, der 18. Dezember 2019, ist ein weiteres Datum, das in Schande fortleben wird“, behauptete Kelly. „Und dass nur, weil sie den Präsidenten hassen […] und keinen anderen Weg gefunden haben, zu verhindern, dass er wiedergewählt wird, außer ihn abzusetzen.“Der japanische Angriff auf den US-Marinestützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii kostete 2400 Amerikanern das Leben und zog den Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg nach sich. Hexenprozesse von SalemTrump selbst verglich das Verfahren gegen ihn seit jeher mit einer „Hexenjagd“. Mehrere Abgeordnete griffen diesen Begriff während der Debatte am Mittwoch auf. Die Bürgermeisterin von Salem, wo vor 300 Jahren die berüchtigten Hexenprozesse stattfanden, meldete sich bereits im Vorfeld zu Wort und stellte klar: „Diese Situation ist eine ganz andere als die der Opfer der Hexenprozesse, die aufgrund von gefälschten Beweisen verurteilt und anschließend brutal erhängt oder zerquetscht wurden“, schrieb Kim Driscoll auf Twitter. In den Jahren 1692 und 1693 wurden 20 Menschen hingerichtet, weil sie angeblich Hexerei praktiziert haben. Die Hexenprozesse hätten gar nicht mit dem „im Fernsehen übertragenem Impeachment-Verfahren zu tun“, so Driscoll.

Gründershow: Nico Rosberg wird Investor bei «Die Höhle der Löwen»

Ex-Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg (34) heuert bei der Vox-Gründershow «Die Höhle der Löwen». «Ich freue mich, dass ich als Investor bei der nächsten Staffel (…) dabei sein werde!», schrieb Rosberg auf Twitter.Im Bereich Start-ups habe er seine «neue Herausforderung gefunden», sagte er in einem Video. Nach dem Ende seine Rennfahrer-Karriere 2016 ist der 34-Jährige selbst als Investor und Gründer aktiv.«Wir freuen uns sehr, dass wir mit Nico Rosberg eine tolle Verstärkung für unser Investoren-Rudel gefunden haben», sagte Vox-Unterhaltungschefin Kirsten Petersen laut Mitteilung des Senders. Da er schon eine Weile als Unternehmer aktiv sei und in verschiedenen Branchen investiert habe, sei er eine große Bereicherung.Die achte Staffel der «Höhle der Löwen» wird im Spätsommer 2020 ausgestrahlt, wie Vox auf seiner Internetseite schreibt. Die anderen Juroren der Show sind Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Dagmar Wöhrl, Georg Kofler und Nils Glagau.

Inferno

Die Bilder des Tages führen durch die ganze Welt – und erzählen mal von großen, mal von kleinen Dingen. 

Nachrichten aus Deutschland: „Wie aus dem Nichts“ zusammengebrochen: Schalke-Fan stirbt auf dem Weg zum Stadion

Wolfsburg: Schalke-Fan stirbt auf dem Weg zum StadionEin 41 Jahre alter Fußballfan des FC Schalke 04 ist auf dem Weg zur Bundesliga-Partie gegen den VfL Wolfsburg gestorben. Der Mann sei auf dem Weg ins Stadion am Mittwochabend „wie aus dem Nichts“ zusammengebrochen, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Todesursache war zunächst unklar. „Zur Krankengeschichte ist uns nichts bekannt.“ Der Mann sei in Begleitung weiterer Fans gewesen, hieß es. Im Stadion machte Information über den Todesfall schnell die Runde. Der Stadionsprecher informierte dann während der Partie darüber. Aus Respekt und Anteilnahme verzichteten beide Fanlager in der zweiten Halbzeit auf die Anfeuerung ihrer Mannschaft. Weitere Details zum Tod des Fans nannte der Stadionsprecher nicht. VfL-Fans zeigten ein Banner mit den Worten „Ruhe in Frieden“.Quelle: DPAFrankfurt am Main: Virus legt Stadtverwaltung und Ämter lahmEin Viren-Angriff hat Internetauftritt der Stadt Frankfurt lahmgelegt haben. Wie die Stadt per Twitter bestätigte, sind die Online-Angebote auf am Donnerstag vorerst nicht erreichbar. Auch Publikumsverkehr sei in den Ämtern derzeit nicht möglich. Auslöser für den Blackout war wohl der Alarm eines Virenscanners im Bürgeramt in Fechenheim, sagt ein Sprecher des zuständigen Dezernats. Am Mittwoch gegen 14 Uhr hatte dieser dort offenbar eine Spam-Mail entdeckt, an der eine Schadsoftware hing. Daraufhin seien alle Systeme heruntergefahren worden. Die Stadtverwaltung und ihre Mitarbeiter sind derzeit nur telefonisch erreichbar. Laut Stadt sollen die Systeme im Laufe des Tages wieder hochgefahren werden.Quelle: Twitter, „HitRadio FFH“Mayen: Unbekannte klauen Weihnachtsbaum der FeuerwehrWenige Tage vor Weihnachten haben unbekannte Diebe in dem rheinland-pfälzischen Bell bei Mendig der örtlichen Feuerwehr ihren Weihnachtsbaum geklaut. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wurde die knapp vier Meter hohe Nordmanntanne inklusive Lichterketten in der Nacht zu Mittwoch vor dem Feuerwehrhaus abgebaut und mitgenommen. Wegen der Größe des Baums gehe man von mehreren Tätern aus. Im Moment werde noch ermittelt, man sei aber zuversichtlich, die Täter zu finden, da sich die Tat in der 1500-Einwohner-Gemeinde schnell herumspreche, ergänzte ein Sprecher.Quelle: DPANachrichten aus Deutschland von Mittwoch, 18.12. 2019Nördlingen: 14-jähriger mobbte Schüler mit falscher TodesanzeigeNach der Veröffentlichung einer falschen Todesanzeige über einen 13-Jährigen in einer Tageszeitung hat ein Mitschüler die Mobbing-Vorwürfe am Mittwoch weitgehend eingeräumt. Der 14-Jährige hatte nach bisherigen Erkenntnissen online eine Traueranzeige aufgegeben, die den Tod des 13 Jahre alten Jungen der Realschule im nordschwäbischen Nördlingen vermeldete.Unmittelbar nach Erscheinen der Anzeige am Freitag hatte die Kripo den verdächtigen Mitschüler vernommen. Doch zunächst bestritt er die Taten. Bei einer weiteren Vernehmung habe „der 14-Jährige zwischenzeitlich die ihm zur Last gelegten Taten größtenteils eingeräumt“, teilten die Beamten nun mit. Die Ermittlungen zum Motiv dauerten noch an. Es dürfte „im Persönlichkeitsbild des offenbar IT-affinen Jugendlichen zu suchen“ sein, erklärte die Polizei.An der Schule waren schon im November Mobbingfälle bekanntgeworden. Fünf Mädchen und Jungen der achten Jahrgangsstufe waren nach Polizeiangaben Opfer der Angriffe. Die Kinder wurden mit Pornografie und falschen Internetbestellungen belästigt. In der Folge gab es einen Infoabend für Schüler und Eltern, an der auch eine Präventionsbeamtin der Polizei teilnahm. Dennoch wurden danach mehrere falsche Todesanzeigen für Schüler in der Zeitung gebucht, eine davon erschien dann auch.Quelle: DPAWuppertal: Mann soll Tochter im Internet zum Sex angeboten habenEin Vater soll in Wuppertal seine minderjährige Tochter fremden Männern kostenlos zum Sex angeboten haben. Acht Männer seien auf das Angebot eingegangen, sagte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft am Mittwoch auf Anfrage. Der 50-Jährige sei angeklagt und am Dienstag festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft hat einen Haftbefehl gegen den Mann beantragt.Die Anklage wirft dem Mann sexuellen Missbrauch Schutzbefohlener und Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger vor. Der 50-Jährige habe dabei zugesehen, wie die Fremden seine 15-Jährige Tochter missbrauchten. Das Mädchen habe er zuvor unter Druck gesetzt. Er habe seine Tochter auf einer frei zugänglichen Internetplattform angeboten. Die Ermittlungen gegen den Mann dauerten bereits seit April an. Einer der acht Männer, ein 41-Jähriger, habe im Nachhinein Anzeige erstattet. Ihm sei das Ganze seltsam vorgekommen. Der Vater habe ihm gegenüber behauptet, das Mädchen sei volljährig.Quelle: DPAOldenburg: Radfahrer absichtlich mit Auto angefahren – lebenslange HaftEin 62 Jahre alter Obdachloser wollte ins Gefängnis – und kommt ins Gefängnis: Das Landgericht Oldenburg hat den Mann am Dienstag wegen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Er hatte im Juni absichtlich einen Radfahrer angefahren und schwer verletzt. Nach Angaben eines Gerichtssprechers zeigte der Angeklagte in seinem letzten Wort so etwas wie Reue. Er stellte in Aussicht, dass seine Rentenzahlungen an das Opfer gehen sollten.Die Tat hatte sich in der Nähe von Oldenburg in Niedersachsen ereignet. Der Deutsche aus Mönchengladbach war zu der Zeit ohne festen Wohnsitz und ohne Einkommen. Er hatte nur noch sein Auto, dessen Zulassung schon anderthalb Jahre abgelaufen war. Dieses steuerte er über die Gegenfahrbahn auf den Fahrradweg, wo er einen ihm völlig unbekannten 48 Jahre alten Radfahrer rammte. Der Schwerverletzte war mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden.Das Gericht bewertete dieses Vorgehen als heimtückisch und habgierig – beides juristische Merkmale für eine Verurteilung wegen Mordes oder versuchten Mordes. Er habe sich „eine Rundumversorgung in einer Justizvollzugsanstalt“ sichern wollen, sagte der Sprecher. Die Richter folgten dem Antrag der Staatsanwaltschaft einer lebenslangen Strafe, während die Verteidiger neun Jahre Haft gefordert hatten.Quelle: DPABielefeld: Polizisten fangen sechs ausgebüxte Esel einEin offenbar durch Wildtiere niedergerissener Weidezaun hat sechs Esel in Bielefeld zu einem Ausflug in die nähere Umgebung inspiriert. Ein Zeuge erblickte die Tiere am frühen Mittwochmorgen auf einer Straße, wie die Polizei mitteilte. Der Mann rief daraufhin die Polizei.Streifenbeamte und der zwischenzeitlich informierte Eigentümer der ausgebüxten Esel fingen die Tiere ein und brachten sie zu ihrer Weide zurück. Dort gesellten sich die sechs Ausreißer wieder zu neun zurückgebliebenen Artgenossen und zwei Ponys. Bei dem tierischen Ausflug kam niemand zu Schaden.  Quelle: AFPFreiburg: Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr wegen Brandstiftung angeklagtDie Staatsanwaltschaft Freiburg hat Anklage gegen ein 20-jähriges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr wegen mehrfacher Brandstiftung erhoben. Der Mann soll von Mai bis Juli vor allem landwirtschaftlich genutzte Gebäude wie Scheunen im Raum Herbolzheim in Brand gesetzt haben, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Dabei entstand demnach ein Schaden von schätzungsweise 1,6 Millionen Euro.Der 20-Jährige soll sich vor dem Jugendschöffengericht verantworten, weil er die Taten als Heranwachsender beging. Ihm werden insgesamt acht Brandstiftungen und eine versuchte Brandstiftung zur Last gelegt. Bei den Bränden wurde niemand verletzt, obwohl die Gebäude zum Teil mitten in Ortschaften lagen.Quelle: AFPOer-Erkenschwick: Vier Verletzte bei GasexplosionBei einer Gasexplosion in einem Mehrfamilienhaus im Ruhrgebiet sind vier Menschen leicht verletzt worden, darunter zwei Kinder. Wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte, wurden durch die Wucht der Detonation am späten Dienstagnachmittag in Oer-Erkenschwick Trümmerteile bis auf die gegenüberliegende Straßenseite geschleudert. Im Hausflur stürzten demnach Teile des Treppenhauses ein.Vier Bewohner mussten die Feuerwehrleute über eine Drehleiter aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss in Sicherheit bringen. Das Haus galt nach der Explosion als einsturzgefährdet. Aufschluss über die genaue Ursache der Gasexplosion sollen nun die Ermittlungen der Kriminalpolizei geben.Quelle: AFPNachrichten aus Deutschland von Dienstag, 17.12. 2019Kassel: Freund auf Autodach festgebunden und losgefahrenEs sollte nur ein Spaß sein, hat für einen 22-Jährigen nun aber ernste Konsequenzen. Demnach muss sich der junge Mann demnächst neben gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr auch wegen Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss verantworten.Wie die Polizei mitteilte, hatten sich am Sonntagvormittag gleich mehrere Verkehrsteilnehmer gemeldet und davon berichtet, dass sie ein fahrendes Auto beobachtet hatten, auf dessen Dach ein Mann auf einer Matratze festgebunden sei. Eine Streife konnte den Pkw und Fahrer sowie den Mann vom Dach schnell ausfindig. Der 20-Jährige sei bei der freiwilligen Aktion, die Zeugen zufolge von zwei Personen vom Bürgersteig aus gefilmt worden war, glücklicherweise unverletzt geblieben. Während er wohl keine Konsequenzen fürchten muss, wurde der 22-jährige Fahrer zunächst festgenommen. Auch musste er sich einer Blutprobe unterziehen. Die Autoschlüssel zogen die Beamten vorsorglich ein.Quelle: Polizeipräsidium NordhessenBerlin: Schläge und Tritte wegen Hinweis auf Rauchverbot in BahnhofEin Hinweis auf das in Berliner U-Bahnen geltende Rauchverbot hat einem 38-Jährigen Schläge und Tritte eingebracht. Der Fahrgast wurde am Montagnachmittag im U-Bahnhof Leopoldplatz im Stadtteil Wedding von drei Männern attackiert, nachdem er einen von ihnen auf das Rauchverbot aufmerksam gemacht hatte. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, sprach der Fahrgast an einem Kiosk den „Qualmer“ an, der dort mit zwei weiteren Männern stand.Der Raucher gab dem 38-Jährigen daraufhin eine Kopfnuss und fügte ihm Platzwunden an der Lippe zu. Der Verletzte versuchte, sich in dem Kiosk in Sicherheit zu bringen, wurde jedoch von den drei Männern herausgezogen und am Boden liegend getreten. Die Schläger ließen kurz darauf von ihrem Opfer ab und flüchteten in eine U-Bahn. Der Verletzte zeigte den Vorfall an, die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein und sicherte die Videoaufzeichnungen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG).Quelle: AFPMünchen/Neu-Ulm: Verdächtige nach großem Kokain-Fund in UntersuchungshaftNach der Sicherstellung von fast einer halben Tonne Kokain sitzen sechs festgenommene Männer in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehle gegen die Beschuldigten im Alter von 24 bis 39 Jahren, wie das Bayerische Landeskriminalamt am Dienstag in München mitteilte. Ein Verdächtiger sei bei dem Zugriff in der Nacht auf Sonntag in Neu-Ulm geflohen.Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass das Kokain im Wert von rund 20 Millionen Euro verpackt in Bananenkisten per Lastwagen in einen Obst-Großhandel nach Neu-Ulm geliefert worden war. Ein Mitarbeiter dort entdeckte am Freitag einige Päckchen in Kisten und alarmierte die Polizei. Die Ermittler ließen das Rauschgift aus Südamerika zunächst vor Ort in dem Betrieb und warteten ab, bis die Verdächtigen es abholten. Spezialeinheiten observierten das Gelände.Quelle: DPADiedrichshagen: Drei Tote bei Frontalzusammenstoß auf BundesstraßeAuf einer Bundesstraße bei Diedrichshagen (Meklenburg-Vorpommern) ist es am Montagabend zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei Toten und drei Verletzten gekommen. Wie die Polizei mitteilte, geriet ein 27-Jähriger nach derzeitigem Ermittlungsstand mit seinem Pkw in den Gegenverkehr, wo er frontal mit dem Fahrzeug eines 79-Jährigen zusammenstieß, der mit seiner 13 Jahre jüngeren Ehefrau als Beifahrerin unterwegs war.Das Auto des Ehepaars sei nach der Kollision in einen Straßengraben geschleudert, die beiden Insassen eingeklemmt worden, heißt es. Während die 66-Jährige noch am Unfallort ihren Verletzungen erlag, kam der Ehemann schwerst verletzt in ein Krankenhaus in Greifswald. Dort sei er nach einigen Stunden ebenfalls verstorben, schreibt die Polizei. Auch für den 27-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, er starb ebenso noch an der Unfallstelle.Wie der unter anderem der NDR berichtet, besteht laut Polizei der Verdacht, dass der Unfallfahrer womöglich vor dem Zusammenstoß durch sein Handy abgelenkt war. Demnach sei in dem Auto des Mannes ein Mobiltelefon gefunden worden, dass kurz vor dem Unfall noch aktiv gewesen sein soll. Sachverständige würden dies nun überprüfen.Zudem erlitten drei Insassen eines Autos, das dem Wagen des Unfallversursachers nicht mehr ausweichen konnte und auffuhr, einen Schock. Sie wurden von Rettungskräften und Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams betreut.Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg / NDRTrier: Aufsicht untersagt Lotterie „GlücksBringer“Die NeoLotto Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg darf ihre Lotterie „GlücksBringer“ bundesweit nicht mehr betreiben. Es handele sich um eine „als Spendenaktion getarnte unzulässige Lotterie“, teilte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als rheinland-pfälzische Glücksspielaufsicht am Dienstag mit. Das von der ADD ausgesprochene Verbot gelte ab sofort für das gesamte Bundesgebiet. Die anderen 15 Bundesländer hatten die ADD zuvor ermächtigt, die „Untersagungsverfügung“ auch in ihrem Namen zu erlassen, wie die Behörde in Trier mitteilte.NeuLotto veranstalte die Lotterie über ihre Internetseite „gluecksbringer.golotto.de“. Die dazu notwendigen Lose in Form sogenannter „Spendenkarten“ könnten über das Internet oder in Postfilialen und Tankstellen erworben werden. Eine Genehmigung für die Lotterie habe nicht vorgelegen, sagte eine Sprecherin der ADD. NeoLotto kann noch Widerspruch gegen die Verfügung einlegen. Es sei das erste Mal, dass die ADD in Trier für alle Länder geprüft und dann ein Verbot ausgesprochen habe, sagte die Sprecherin.Quelle: DPADeutschland: Weihnachtsbäume im Wert von 26 Millionen Euro importiertDeutschlands Weihnachtsbaum-Produzenten können den Bedarf der Bundesbürger allein nicht decken. Im vergangenen Jahr wurden 2,6 Millionen Weihnachtsbäume im Wert von 26 Millionen Euro nach Deutschland gebracht, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Zwar wurden auch deutsche Weihnachtsbäume ins Ausland verkauft – es waren jedoch nur 742.000. Die meisten nach Deutschland eingeführten Tannen stammen aus Dänemark. Im vergangenen Jahr waren es 86 Prozent des Gesamtimports oder 2,2 Millionen Bäume. Der Export deutscher Weihnachtsbäume ging laut Statistik vor allem in die Niederlande – dorthin wurden 209.000 Tannen ausgeführt.Quelle: AFPItzehoe: Vater tötet 15-jährigen Sohn und sich selbstEin Vater hat in Schleswig-Holstein seinen 15-jährigen Sohn und sich selbst getötet. Die genauen Hintergründe der Tat in einem Gewerbegebiet in Itzehoe seien unklar, teilte die Polizei am Dienstag mit. Sie dürften nach Angaben der Ermittler jedoch vermutlich im familiären Bereich liegen. Der 64-Jährige habe in der Nacht zu Dienstag über den Notruf mitgeteilt, dass er seinen Sohn in einem Gewerbegebiet erschossen habe und sich selbst töten wolle. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte nur noch den Tod des Mannes und seines Sohnes feststellen. Neben dem Auto des 64-Jährigen wurde zudem ein toter Hund gefunden. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Suizid Hilfe EinklinkerQuelle: AFPWeil am Rhein/Lörrach: Mann benutzt Ausweis von Zwillingsbruder, gegen den Haftbefehle vorliegenIn einer Regionalbahn aus dem schweizerischen Basel nach Freiburg hat sich ein Mann bei einer Personenkontrolle durch die Bundespolizei mit dem Ausweis seines Zwillingsbruders ausgewiesen. Dadurch zog der 23-Jährige die Aufmerksamkeit der Beamten noch stärker auf sich. Denn: Wie die Polizei am Montag berichtete, lagen gegen den eigentlichen Inhaber des Ausweises mit vier Haftbefehle wegen Erschleichen von Leistungen vor. Sie konfrontierten den Mann damit, dieser konnte mit Hilfe seiner Fingerabdrücke nachweisen, dass er nicht der Gesuchte ist. Gegen ihn wurde jedoch ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet: Wegen Missbrauch von Ausweispapieren. Der gesuchte Zwilling wiederum stellte sich einen Tag später bei der Polizei in Lörrach in Baden-Württemberg. Warum der Bruder den Ausweis seines Zwillings benutzte und ob ihm die Haftbefehle bekannt waren, blieb unklar. Quelle:Bundespolizei Weil am RheinDüren: 15 Verletzte bei Kellerbrand Bei einem Kellerbrand im rheinischen Düren haben am Montagabend 15 Menschen Rauchgasvergiftungen davongetragen. Die Verletzten – neun Erwachsene und sechs Kinder – wurden in Krankenhäuser gebracht, wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Auch ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz in einem Mehrfamilienhaus verletzt.Als die Feuerwehrleute am Brandort eintrafen, liefen den Angaben zufolge mehrere Hausbewohner durch das stark verrauchte Treppenhaus, um sich ins Freie zu retten. Weitere Bewohner hatten das Haus bereits verlassen. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer schnell löschen. Aufschluss über die Brandursache sollen nun die Ermittlungen der Polizei geben.Quelle: AFPNeustadt/Weinstraße: Weihnachtsbaum-Diebe auf frischer Tat ertappt und festgenommen Eine Woche vor Heiligabend haben zwei Männer in Neustadt an der Weinstraße in Rheinland-Pfalz zwei Weihnachtsbäume gestohlen – und wurden auf frischer Tat festgenommen. Ein Zeuge meldete am frühen Dienstagmorgen der Polizei, dass das Duo zwei in Netze verpackte Bäume in einer Schubkarre transportierte, was ihm angesichts der Uhrzeit verdächtig vorkam. Vor Ort stießen die Beamten auf die Schubkarre mit den Bäumen und auch auf die Verdächtigen. Die Männer versuchten zu Fuß zu fliehen, wurden aber gestellt. Dann bestritten sie die Tat, verströmten laut Polizei aber einen verdächtigen Tannenbaumgeruch und trugen mit Erde verschmutzte Kleidung. Die Bäume wurden sichergestellt, da der rechtmäßige Eigentümer zunächst nicht ermittelt werden konnte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer wieder auf freien Fuß gesetzt.Quelle: DPABöhlen: Leichenfund nach Explosion in Einfamilienhaus Nach einer Explosion im Heizungsraum eines Einfamilienhauses in Böhlen nahe Leipzig ist ein toter Mann entdeckt worden. Nach der Detonation am späten Montagabend habe sich ein Brand im Haus ausgebreitet und auf ein Nachbargebäude übergegriffen, sagte ein Polizeisprecher. Die Ursache der Explosion war zunächst ebenso unklar wie die Identität des Mannes. Die Löscharbeiten dauerten am frühen Dienstagmorgen noch an.Quelle: DPANachrichten aus Deutschland von Montag, 16.12. 2019Simmerath: Sehbehinderte von Auto touchiert, Fahrer flüchtetEin Unbekannter hat am Samstagnachmittag mit seinem Auto eine sehbehinderte junge Frau angefahren. Die 21-Jährige und ihr Blindenführhund waren zu Fuß auf einem Feldweg in Simmerath (Nordrhein-Westfalen) unterwegs als sie von dem Wagen touchiert und in den Straßengraben geschleudert wurden. Statt sich um die verletzte Frau zu kümmern, fuhr der Autofahrer davon. Laut Polizei informierte das Unfallopfer eine Verwandte, die die Geschädigte in ein Krankenhaus brachte. Wie die „Aachener Zeitung“ berichtet, erlitt sie mehrere Prellungen. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, um dem Unfallverursacher auf die Schliche zu kommen. Ein Zeugenaufruf der Familie wurden bei Facebook mittlerweile 12.000 Mal geteilt. Quelle:Polizei AachenWegberg: Unbekannte feuern Schüsse auf Autofahrer abUnbekannte haben im nordrhein-westfälischen Wegberg auf ein Auto gefeuert und den 39-jährigen Fahrer angeschossen. Der von einem Projektil verletzte Mann wurde nach der Tat am frühen Samstagmorgen in ein Krankenhaus gebracht, wie die Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach und die Polizei in Aachen am Montag mitteilten. Den Ärzten zufolge schwebte der 39-Jährige jedoch nicht in Lebensgefahr. Die Hintergründe der Schussabgabe waren nach Angaben der Ermittler zunächst völlig unklar. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts auf, bei der Polizei wurde eine Mordkommission eingerichtet. Die Ordnungshüter suchen nun Zeugen des Vorfalls.Quelle: AFPMünster: Mutter verabreichte Tochter regelmäßig MethadonUnter Tränen hat eine 34-jährige Frau vor dem Landgericht Münster gestanden, ihrer Tochter regelmäßig das starke Schmerzmittel Methadon verabreicht zu haben. Die Angeklagte will selbst seit vielen Jahren abhängig von Medikamenten sein und auch während der Schwangerschaft im Jahr 2015 regelmäßig Schmerzmittel eingenommen haben. Nach der Geburt ihrer Tochter habe sich sehr schnell herausgestellt, dass sich das Mädchen nur verzögert entwickelte. Unter anderem habe das Mädchen so gut wie nie durchgeschlafen, sagte die Steinfurterin den Richtern. Deshalb habe sie im März 2019 damit begonnen, dem Kind täglich Methadon zu geben.Methadon ist hochwirksam, wird zur Drogenersatztherapie etwa von Heroinsüchtigen benutzt und kann selbst süchtig machen. Die Medikamentengabe war bei einem Krankenhausaufenthalt des Kindes in Münster festgestellt worden. Die Ärzte hatte wegen einer Lungenentzündung eine Urinprobe genommen und untersucht. Die Anklage lautet auf Misshandlung von Schutzbefohlenen.Quelle: DPAHamm: Aggressiver Rentner will Jogger überfahrenIm Streit mit einem Hobbyläufer hat ein Senior aus Hamm versucht, den Sportler zu überfahren. Der 72-Jährige sei nach der heftigen Auseinandersetzung verärgert in seinen Wagen gestiegen und mit laut aufheulendem Motor gezielt auf den Jogger zugefahren, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der 49-Jährige habe sich mit einem Sprung über einen Findling retten können und sei unverletzt geblieben. Das Auto des aggressiven Seniors kollidierte mit dem großen Stein und war nicht mehr fahrbereit. Gegen den Rentner wird nach dem Vorfall vom Samstag wegen versuchter Tötung ermittelt. Sein Führerschein wurde sichergestellt.Quelle: DPANördlingen: Schüler mit falscher Todesanzeige gemobbtMit einer falschen Todesanzeige ist in Bayern ein Schüler gemobbt worden. Am vergangenen Freitag erschien eine Traueranzeige in einer Zeitung, in der der angebliche Tod eines 13 Jahre alten Jungen mitgeteilt wurde, wie die Polizei am Montag mitteilte.Nach den bisherigen Ermittlungen soll ein 14 Jahre alter Mitschüler einer Schule in Nördlingen die Anzeige aufgegeben haben. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Jugendlichen wurden nach Angaben der Polizei Beweismittel sichergestellt. Der beschuldigte Schüler sei im Beisein seiner Eltern zu den Vorwürfen befragt worden. Der Verdächtige bestreite eine Beteiligung an dem Erscheinen der gefälschten Anzeige. Weitere Details zu dem Fall nannten die Ermittler nicht.Schon zuvor hatte die Polizei wegen Mobbings an der Realschule ermittelt. Im November hatte die Kripo mitgeteilt, dass fünf Mädchen und Jungen der achten Jahrgangsstufe Opfer von Angriffen über soziale Medien wurden. Den Kindern wurden unter anderem pornografische Inhalte übermittelt. „Außerdem fand eine Belästigung durch zahlreiche Callcenter-Anrufe statt“, hieß es von Seiten der Beamten.Quelle: DPAHamburg: Langjährige Haftstrafe für IS-UnterstützerinEine Unterstützerin der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist vom Hanseatischen Oberlandesgericht wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung zu fünf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. „Eine ernsthafte Abkehr der Angeklagten vom IS hat nicht stattgefunden“, begründete die Vorsitzende Richterin am Montag in Hamburg ihr Urteil. Es sei erwiesen, dass die aus Bremen stammende 41-Jährige in konkrete Anschlagspläne eingebunden gewesen sei und die geplante Schleusung von IS-Kämpfern nach Deutschland unterstützt habe. Das Gericht ging mit seinem Urteil über die Forderung der Anklage hinaus, die fünfeinhalb Jahre Gefängnis verlangt hatte. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.Quelle: DPAHeidelberg: Kampfhunde auf Radfahrer gehetzt – Jugendstrafe für 17-Jährigen  Im Prozess um die Attacke zweier Kampfhunde auf einen Teenager hat das Landgericht Heidelberg den Hauptangeklagten zu zweieinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 17-Jährige am Pfingstsonntag auf einem Feld bei Leimen in Baden-Württemberg die zwei American-Staffordshire-Terrier auf einen radelnden Jungen losgelassen hatte. Die Tiere verletzten den 16-Jährigen im Gesicht, am Arm und am Hinterkopf. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hat er es einem Zufall zu verdanken, dass er noch lebt. Das Gericht sprach den Hundeführer der schweren Körperverletzung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig.Der 22-jährige Hundehalter, der seinem minderjährigen Bruder entgegen den Vorschriften die Hunde überlassen hatte, wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt – ebenso wie der 22 Jahre alte Begleiter des Hauptangeklagten.Quelle: DPAMarquartstein: Auto rutscht in Teich – 89 Jahre alter Beifahrer ertrinktEin mit vier Menschen besetztes Auto ist nahe Marquartstein in Bayern wohl wegen Glätte in einen Teich gerutscht und ein 89-Jähriger ist dabei ertrunken. Das Auto mit Insassen im Alter von 80 bis 89 Jahren kam am Sonntag in einer Kurve von der Fahrbahn ab und stürzte in den Weiher, wie die Polizei mitteilte. Drei der Insassen konnten sich nach Angaben vom Sonntag selbst oder mit der Unterstützung von Ersthelfern und Helfern der Feuerwehr aus dem Auto befreien. Die Fahrzeugfront war demnach komplett im Wasser versunken. Der 89-Jährige ist nach ersten Erkenntnissen ertrunken und starb an der Unfallstelle. Die anderen Personen kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.Quelle: DPADüsseldorf: Attackierter Innogy-Manager sieht Motiv im „beruflichen Umfeld“Der bei einem Säure-Attentat schwer verletzte Innogy-Manager Bernhard Günther sieht das Motiv hinter der Tat im „beruflichen Umfeld“. Er habe als Auftraggeber eine spezielle Person im Verdacht, sagte Günther in einem Interview mit dem „Handelsblatt“. Ein Tatverdächtiger war vor wenigen Wochen verhaftet und dann wieder frei gelassen worden.Nach der Festnahme hatten bereits mehrere Medien über Verdachtsmomente gegen einen Konkurrenten berichtet. Günther sagte auf die Frage des „Handelsblatts“, ob er eine ganz spezielle Person in Verdacht habe: „Ja. Interessanterweise hat die Staatsanwaltschaft diesen Medienberichten ja auch nicht widersprochen. Offensichtlich hat die Justiz jedoch bisher nicht ausreichend Beweise vorliegen. Und zu Recht gilt bei uns der Grundsatz der Unschuldsvermutung.“Günther verwies in dem Interview auf die Unruhe bei Innogy zur Zeit des Säure-Anschlags. Wäre er damals „aus dem Spiel genommen“ worden, hätte es Platz im Vorstand gegeben. „Es wurden schon Verbrechen wegen geringerer Summen verübt“, sagte Günther dem „Handelsblatt“. Der Manager geht nach eigenen Angaben davon aus, dass er durch den Anschlag erblinden sollte: „Wenn jemand scharf auf Ihren Job ist oder glaubt, dass Sie seiner Karriere im Wege stehen, dann wäre das schon eine sehr effektive Methode“, so Günther in dem Interview.Der Innogy-Finanzchef wurde am 4. März 2018 nach dem Joggen in der Nähe seines Wohnhauses in Haan bei Düsseldorf von Vermummten überfallen und mit hochkonzentrierter Säure übergossen. Quelle: DPAEnningerloh: Polizei stoppt betrunkene Freunde beim Abschleppen eines AutosDie Polizei hat zwei betrunkene Freunde in Nordrhein-Westfalen am Abschleppen eines beschädigten Autos gehindert. Einer der Männer war am Sonntagabend mit dem Wagen in einer Kurve in Ennigerloh bei Warendorf von der Straße abgekommen und gegen eine Scheunenwand gefahren, wie die Polizei mitteilte. Der alkoholisierte 25-Jährige rief daraufhin einen ebenfalls betrunkenen 24-jährigen Freund zur Hilfe, um das Auto abzuschleppen. Soweit kam es dann aber nicht: Ein Anwohner hatte die Polizei gerufen, die beide Männer mit auf die Wache nahm. Ein Atemalkoholtest ergab beim Fahrer einen Wert von rund zwei Promille, der Wert des verhinderten Helfers war nicht bekannt.Quelle: DPAHamburg/Nordfriesland: Erste Sturmflut des WintersIn Hamburg hat es am Sonntagabend die erste Sturmflut in diesem Winter gegeben. Der Scheitel sei gegen 18.20 Uhr mit 1,81 Meter über dem mittleren Hochwasser in St. Pauli erreicht worden und damit habe es eine Sturmflut gegeben, sagte Ludwig Schenk vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) BSH am Sonntagabend. An mehreren Orten an der nordfriesischen Küste gab es ebenfalls Sturmfluten. So wurde das mittlere Hochwasser in Husum um 2,40 Meter überschritten, im Eidersperrwerk um 2,12 Meter und in Dagebüll um 2,06 Meter. Die Wasserstände bei der nächsten Flut am Montagmorgen seien an vielen Orten wohl noch erhöht, sagte Schenk am Sonntag. Eine Sturmflut werde aber nicht wieder erwartet. Danach sollte sich die Situation deutlich entspannen.Quelle: DPAHamburg: Maskierte greifen Auto von Hamburgs Innensenator anDas Auto des Hamburger Innensenators Andy Grote (SPD) ist am Freitagmorgen mit Steinen und Farbbehältern beworfen worden. Mit im Auto saß zu diesem Zeitpunkt auch Grotes zweijähriger Sohn, wie der Politiker twitterte. „Als Innensenator muss ich mit solchen Angriffen rechnen. Aber einen solchen Anschlag bewusst zu verüben, während ich gerade meinen zweijährigen Sohn zur Kita bringe – das ist erbärmlich“, schrieb er. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich eine Gruppe Maskierter dem Auto des Innensenators genähert und dieses angegriffen, als es an einer Kreuzung im Stadtteil St. Pauli halten musste. Nach dpa-Informationen geht die Polizei von einer gezielten und geplanten Aktion aus. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem Angriff machen können.Quelle: DPABerlin: Bahnverspätungen durch Auto im GleisIm Fernverkehr der Deutschen Bahn ist es zwischen Berlin und der Lutherstadt Wittenberg am Sonntagabend zu Verzögerungen gekommen. Grund sei ein Unfall, bei dem ein Auto im Gleisbett gelandet sei, sagte ein Sprecher der Potsdamer Polizei am Sonntagabend. Züge von Berlin nach Halle/Leipzig und umgekehrt mussten deshalb nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Bahn wegen einer Umleitung mit einer Verspätung von 45 Minuten rechnen.Quelle: DPANachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 9. Dezember bis 16. Dezember lesen Sie hier.

Dritter Jahrestag: Schäuble: Opfer vom Breitscheidplatz sind nicht vergessen

Berlin (dpa) – Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat am dritten Jahrestag des Terroranschlags vom Breitscheidplatz in Berlin der zwölf Toten und vielen Verletzten gedacht.«Alle diese Opfer sind nicht vergessen. Die Tat hinterließ tiefe Wunden, Trauer bei den Hinterbliebenen, Schmerzen und Traumata bei den Betroffenen und eine bleibende Verletzung in unserer Gesellschaft. Denn wir sehen, die freiheitliche Demokratie ist verwundbar.»Der Staat könne keine hundertprozentige Sicherheit garantieren, sagte Schäuble. «Aber wir tun alles in Deutschland dafür, die Freiheit jedes Einzelnen zu schützen.» Er verwies auf die Aufarbeitung des Anschlags im Untersuchungsausschuss des Bundestages. Verantwortlichkeiten würden geklärt, Schlussfolgerungen gezogen und vorhandene Schwachstellen bei der Zusammenarbeit der Behörden beseitigt, um dem Terrorismus wirksamer entgegentreten zu können.«Vor allem aber brauchen die Opfer der Anschläge unser Mitgefühl, die Anerkennung ihres nichtwiedergutzumachenden Leids», sagte Schäuble. Das sei eine bleibende Aufgabe. «Wie wir ihr gerecht werden, daran bemisst sich auch die Menschlichkeit dieser Gesellschaft.»