Fridays for Future wehrt sich gegen Trumps Attacken

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future hat den Vorwurf von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, sie übertreibe mit ihren Warnungen vor den Auswirkungen der Erderwärmung. „Viele der kompetentesten Forscher sagen mir, dass wir eher untertreiben, statt zu übertreiben“, sagte die deutsche Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagsausgabe). Die bisher größten Fehler der Klimaforschung seien gewesen, dass die Prognosen „tendenziell zu schwach“ gewesen seien. Die Realität habe viele Vorhersagen längst übertroffen, sagte Neubauer.Trump hatte die Klimaschutzaktivisten am Dienstag in einer Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos frontal als „ewige Propheten des Untergangs“ und „Erben der dummen Wahrsager von gestern“ attackiert. Die Schwedin Greta Thunberg, die bekannteste Figur von Fridays for Future, verfolgte die Rede im Publikum und forderte wenig später bei dem Treffen von Politikern und Wirtschaftslenkern erneut deutlich verstärkte Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel.Neubauer wehrte sich in dem Zeitungsinterview auch gegen Vorwürfe, Friday for Future betreibe eine Doppelmoral, weil viele der jungen Aktivisten selbst nicht CO2-frei lebten. „Wir fordern von niemandem, sein Auto augenblicklich stehen zu lassen, nie wieder zu fliegen und kein Steak mehr anzuschauen“, sagte die Hamburgerin. Es sei zwar „toll, wenn Menschen ökologisch leben“. Dies sei aber nach wie vor ein Privileg, beklagte die 23-Jährige. „Bio-Fleisch ist viel teurer. Das Flugzeug ist oft billiger als der Zug. Klimaschädliches Verhalten wird belohnt.“

Jean Paul Gaultiers spektakulärer Abschied vom Laufsteg

Paris (dpa) – Abschied eines legendären Modeschöpfers: Am Abend hat Jean Paul Gaultier in Paris seine letzte Haute Couture Show gezeigt. Im prachtvollen Théatre de Châtelet präsentierte der 67-jährige Franzose vor den Augen von Stars wie Carla Bruni, Eva Herzigova, Inès de la Fressange oder Anna Wintour weit über 100 Looks, mit denen er auf seine besten Entwürfe der letzten 50 Jahre zurückblickte. Bereits Ende 2014 hatte der Modeschöpfer seine Prêt-à-Porter-Linie eingestellt, nun wird er auch keine Haute Couture Schauen mehr zeigen.

«Dieselgate»-Skandal: Millionenstrafe gegen VW in Kanada

Kanada hat wegen Verstößen gegen Umweltgesetze und Importvorschriften im «Dieselgate»-Skandal eine millionenschwere Strafe gegen den Volkswagen-Konzern verhängt. Dem deutschen Autobauer werden Geldbußen in Höhe von umgerechnet 135 Millionen Euro auferlegt, wie die Staatsanwaltschaft in Toronto mitteilte. Zuvor habe sich Volkswagen schuldig bekannt, Autos importiert zu haben, die nicht den zulässigen Abgasstandards entsprachen. Der Hersteller habe zugegeben, gegen Umweltgesetze verstoßen und irreführende Angaben gemacht zu haben.

Großes Staraufgebot: Jean Paul Gaultiers spektakulärer Abschied vom Laufsteg

Im prachtvollen Théatre de Châtelet präsentierte der 67-jährige Franzose vor den Augen von Stars wie Carla Bruni, Eva Herzigova, Inès de la Fressange oder Anna Wintour weit über 100 Looks, mit denen er auf seine besten Entwürfe der letzten 50 Jahre zurückblickte.Seine berühmten lachsfarbenen Korsagen waren zu sehen, Matrosen-Looks, Mieder, Strapse und natürlich seine legendären blau-weißen Streifen. Die gesamte Show war angelegt wie eine Art Musical, das sich in verschiedene Akte teilte. Viele seiner großen Musen liefen an dem Abend für ihn über den Catwalk, von Fanny Ardant über Estelle Lefébure bis hin zu Rossy de Palma.Mit dieser spektakulären Show verabschiedete sich der Modeschöpfer endgültig vom Laufsteg. Bereits Ende 2014 hatte er seine Prêt-à-Porter-Linie eingestellt, nun wird er auch keine Haute Couture Schauen mehr zeigen. Über ein Video auf Twitter ließ Gaultier verlauten, dass seine Marke weiter bestehen werde, aber mit einem anderen Konzept. Im Unklaren ließ Gaultier, ob er weiterhin für das Design seiner Marke zuständig sein werde. In seiner Shownotiz verabschiedete er sich allerdings mit den Worten: «Und es wird mit neuen Abenteuern weitergehen, das Beste liegt vor uns.» Mit Karl Lagerfeld hatte Gaultier er zu den letzten großen Mode-Ikonen der 80er und 90er Jahre gezählt.

Harvey Weinstein: So verlief das Auftaktplädoyer in New York

Der Prozess gegen den ehemaligen Filmproduzenten Harvey Weinstein (67) hat am Mittwoch (22. Januar) mit dem Eröffnungsplädoyer in New York begonnen. Dort warf ihm die Staatsanwältin Meghan Hast schwere Sexualverbrechen vor. Weinsteins Verteidigung versucht nun, die Glaubwürdigkeit der Anklägerinnen zweifelhaft zu machen.Hast stellte im Gericht die Fälle mehrerer Frauen vor, die Weinstein sexuell missbraucht haben soll. Er habe „seine Macht in der Unterhaltungsindustrie dazu genutzt, ihr Schweigen sicherzustellen“, wird die Staatsanwältin von der „BBC“ zitiert. Hast kündigte zudem an, dass die Opfer während des Prozesses ihre Geschichten erzählen werden.Im Mittelpunkt des Prozesses stehen die Vergewaltigungs-Vorwürfe zweier Frauen: Eine von ihnen soll Weinstein im Jahr 2006 zum Oralsex gezwungen haben, die andere soll er 2013 vergewaltigt haben. Doch Weinstein weist die Vorwürfe zurück und behauptet, die sexuellen Handlungen seien einvernehmlich gewesen. Das wollen seine Anwälte unter anderem mit E-Mails beweisen, in denen die Frauen der sexuellen Beziehung mit Weinstein zugestimmt hätten.Weinstein wieder ohne Gehhilfe unterwegsWeinstein erschien am Mittwoch im Gerichtssaal ohne seine Gehhilfe, auf die er in den vergangenen Wochen aufgrund einer Rücken-OP angewiesen war. Während ihn seine Anwälte durch die Reporter-Massen stützten, wurde er gefragt, ob er ein faires Verfahren erwarte. Daraufhin antwortete er „Natürlich“, wie die „BBC“ schreibt.Der Prozess hat am 6. Januar begonnen und soll noch bis Anfang März andauern. Bei einer Verurteilung droht Weinstein eine lebenslange Haftstrafe.

Stimme von der Maus: Promi-Geburtstag vom 23. Januar 2020: Armin Maiwald

Einmal saß Armin Maiwald im Zug von Potsdam nach Berlin, und plötzlich stieg eine große Gruppe Punks zu. Ihm wurde etwas mulmig.«Aber die waren unglaublich nett. Haben mich erkannt, mir die Hand geschüttelt, und jeder hat fünf Geschichten erzählt. So in der Art ‚Ich hab das und das gesehen‘ und ‚Ich hab den und den Film immer besonders geliebt‘.»Armin Maiwald, Miterfinder der «Sendung mit der Maus» (WDR), erzählt das in seinem Haus in Köln. Und er schmunzelt dabei. Heute wird Maiwald 80 Jahre alt.Generationen von Fernsehzuschauern kennen sein Gesicht, aber mehr noch seine Stimme. Die sonore Erzählstimme von den «Lach- und Sachgeschichten». In unaufgeregtem Plauderton erklärt sie so knifflige Fragen wie «Warum kräuselt sich eine Geschenkschleife, wenn man sie an einer Schere entlangzieht?» Oder: «Woher weiß die Kopfschmerztablette, dass sie in den Kopf soll, wenn ich sie doch in den Magen schlucke?» Oder: «Wie kommen die Löcher in den Käse?»Einmal, an einem sehr heißen Tag in Berlin, ist Maiwald zu einem Getränkestand gegangen und hat gesagt: «Ich hätt gern ein Bier». Daraufhin fragte ihn der Mann hinter der Theke: «Sind Sie nicht der von der Maus?»Es ist einmal Maiwalds Stimme, an der man ihn erkennt, und dann seine ruhige, natürliche Sprechweise. Sie kommt in den Kurzfilmen dadurch zustande, dass Maiwald keine vorformulierten Texte vorliest, sondern bei der Aufnahme frei erzählt. Das ergab sich schon vor Jahrzehnten durch einen Zufall: Er hatte dem zuständigen WDR-Redakteur Gert Müntefering einen schon geschnittenen Film vorgespielt und dabei sinngemäß erzählt, was später noch von einem professionellen Sprecher aufgenommen werden sollte. Müntefering gefiel Maiwalds improvisierte Version aber viel besser. «Das machst du ab jetzt immer so.»Neugierig war Armin Maiwald schon als Kind. «Ich habe meiner Mutter immer Löcher in den Bauch gefragt», erinnert er sich, «und sie hat versucht, mir alles zu erklären. Sie hat nie gesagt ‚Dafür bist du noch zu klein‘. Ich hatte eine tolle Mutter, die leider viel zu früh verstorben ist.» Hat sie ihm das Erklärtalent vererbt? «Möglicherweise», sagt er. «Von meinem Vater kann ich’s nicht haben, den habe ich nur zweimal in meinem Leben gesehen, weil er zum Kriegsdienst eingezogen war.» Am 18. April 1945, wenige Tage vor der deutschen Kapitulation, kam er bei einem Luftangriff um.Maiwalds Kindheit fiel in den Krieg und in die Nachkriegsjahre. Hatte er überhaupt eine Kindheit? «Wir fanden das ja damals normal, weil alle so lebten», ist seine Antwort. «Deshalb würde ich sagen: Ja, trotz großer Not und Armut hatte ich eine glückliche Kindheit.» Spielzeug war kaum vorhanden, aber das machte nichts. «Wir haben aus Ästchen Schiffe gebastelt und mit Steinen gespielt. Das heißt, der Blick auf die alltäglichen Dinge des Lebens, die einen so umgeben, den habe ich von frühester Kindheit an gehabt.»Maiwald hat im Laufe seines langen Berufslebens nicht nur für die Maus gearbeitet. Er machte zum Beispiel auch den «Spatz vom Wallrafplatz», eine Kinderserie, die in den 70er Jahren so beliebt war, dass sie irgendwann an ihrem eigenen Erfolg zugrunde ging: Sobald das Team auf dem Wallrafplatz in der Kölner Innenstadt filmen wollte, bildete sich eine solche Menschentraube, dass die Arbeiten unmöglich wurden. «So ist es kaputt gegangen.»Zahllose Male wiederholt wurde die aufwendige Puppenserie «Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt», für die viele Filmtricks eigens erfunden wurden. «Das war eine technische Pionierleistung.»Die Maus aber ist es, die vor allem mit Maiwalds Namen verbunden bleibt. Noch immer ist er für die Sendung aktiv. «Ich kann mir nicht vorstellen, irgendwann komplett aufzuhören», sagt er. Die Maus steht sogar als Marmorfigur in seinem Büro im Kölner Eigelsteinviertel hinter dem Hauptbahnhof. Eine Gegend voller Individualisten, nicht besonders hübsch oder sauber, aber dafür sehr lebendig.Hier wird er auch seinen 80. Geburtstag in einer Kölschkneipe feiern. «Ich hätte eigentlich nicht unbedingt feiern wollen, aber meine Frau hat das so beschlossen.» Das sagt er mit leicht ironischer Maus-Erzählstimme. Und fügt hinzu, dass er zwei Vorgaben gemacht habe: «Keine Geschenke! Und keine Reden! Es wird nie mehr gelogen als bei runden Geburtstagen und Beerdigungen.»

TV-Tipp: Nord bei Nordwest – Dinge des Lebens

Die rauen Küstenlandschaften an Nord- und Ostsee sind nicht nur ein beliebtes Ziel für Urlauber, sondern auch Schauplatz etlicher TV-Krimis. So auch für die Krimireihe «Nord bei Nordwest».Auf der Ostseehalbinsel Priwall in der Nähe von Travemünde jagt Tierarzt und Teilzeit-Polizist Hauke Jacobs (Hinnerk Schönemann) mit seiner Kollegin Lona Vogt (Henny Reents) und Tierarzt-Assistentin Jule Christiansen (Marleen Lohse) seit mehr als fünf Jahren Verbrecher.Mit Erfolg, die Episode «Frau Irmler» sahen im Januar 2019 fast sieben Millionen Zuschauer, Rekordwert für die Serie. Am Donnerstag läuft um 20.15 Uhr in der ARD der neunte Teil der Reihe. In «Dinge des Lebens» bekommt es Jacobs mit einem Giftmörder zu tun. Keine leichte Ermittlung, denn das Leben von Kollegin Lona steht auf dem Spiel.Als die Dorfpolizistin an Stelle ihres Vaters zu einem geheimnisvollen Treffen geht, wird sie durch eine Explosion schwer verletzt und liegt im Koma. Jacobs findet heraus, dass Lona einem Mordkomplott auf der Spur war. Ihre letzten Notizen drehen sich um ein seltenes Gift. Gemeinsam mit seiner Assistentin Christiansen setzt Jacobs alles daran, den Verantwortlichen zu finden.Doch auch Lonas Vater Reimar Vogt, gespielt von Peter Prager, möchte den Täter finden und muss sich dafür mit seiner Vergangenheit als Geheimagent beim Bundesnachrichtendienst auseinandersetzen. Anders als Jacobs und Christiansen setzt er bei seiner Suche aber nicht auf rechtsstaatliche Mittel. Als auf einem Bauernhof ein Arbeiter vergiftet wird, spitzt sich die Situation im beschaulichen Ort zu.Die Krimireihe lebt von der Mischung aus malerischen Dünenlandschaften und kantigen Charakteren. Vor allem Schönemann überzeugt in der Rolle des wortkargen Einzelgängers, der nicht recht weiß, wie er mit aufkeimenden Gefühlen für seine Kollegin umgehen soll. Die Schauspieler trösten aber nicht darüber hinweg, dass der TV-Krimi in der Regie von Grimme-Preisträger Markus Imboden («Ausgerechnet Zoé», «Mörder auf Amrum») nicht recht in Fahrt kommt.Das Drehbuch von Holger Karsten Schmidt wirkt ein wenig überfrachtet. Zu viele Nebenschauplätze lenken von der eigentlich spannenden Geschichte rund um Lonas Vater und dessen Vergangenheit ab. So bleiben die kantigen Charaktere eher flach und die Handlung plätschert fast 90 Minuten vor sich hin. Am Ende geht es zwar Schlag auf Schlag, der große Überraschungsmoment bleibt aber aus.Ein Wiedersehen mit dem Trio im hohen Norden gibt es bereits in einer Woche. Die nächste Folge mit dem Titel «Ein Killer und ein halber» läuft am 30. Januar um 20.15 Uhr in der ARD.

Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!: Claudia Norberg muss ihre Sachen packen

Die guten Zeiten im RTL-Dschungel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ sind scheinbar vorbei – nicht nur für Claudia Norberg (49). Ihr Ausscheiden an Tag 13 wird von heftigen Streitereien überschattet. Oder wie Mitstreiterin Elena Miras (27) zu sagen pflegt: Mit „Best Friends“ braucht im australischen Dickicht nicht mehr gerechnet werden.Das Geburtstagskind rettet Raúl RichterNachdem Anastasiya Avilova (31) dem Camp an Tag zwölf unfreiwillig den Rücken kehren musste, kehrte für die verbliebenen Bewohner der Alltag wieder ein. Bedeutet: Die nächste Dschungelprüfung stand an. Gemeinsam stellten sich Markus Reinecke (51), der am Mittwoch Geburtstag feierte, Sven Ottke (52) und Raúl Richter (32) der Herausforderung des „Höhenfluch“. Während Raúl in einer Glasbox mit 20.000 Kakerlaken, 20.000 Grillen und zehn Kilogramm Riesenmehlwürmern gefangen war, mussten die anderen beiden Männer in 30 Metern Höhe einen Hindernisparcours bewältigen. Unterwegs galt es natürlich möglichst viele Sterne einzusammeln.In Windeseile absolvierte Markus den Parcours, Sven hatte so seine Probleme – und ließ gleich zu Beginn einen der Sterne fallen. Doch dieser Schwund konnte die Freude der zur Prüfung angetretenen Camper nicht mindern: Noch vor Ablauf der Zeit erreichten Markus und Sven das Ziel und konnten Raúl aus seinem Glas-Gefängnis befreien. Das Ergebnis: sechs von sieben Sternen. Von Friede, Freude, Eierkuchen konnte bei ihrer Rückkehr ins Camp jedoch kaum die Rede sein.Elena Miras wird zur Flaschen-FurieEin Tag ohne Drama von Elena oder Danni Büchner (41)? Undenkbar. Und so war es dieses Mal an der 27-Jährigen, für ordentlich Krawall im Lager zu sorgen. Weil Raúl ihre Trinkflasche anstatt seiner eigenen mit zur Prüfung genommen hatte, platzte ihr der Kragen. „Ich bin kein Tier, ich bin kein Objekt. Ich bin immer noch ein Mensch“, wütete sie. Es sei „ekelhaft“ aus der Flasche eines anderen zu trinken. Und so beschloss sie kurzerhand: „Ich werde nicht trinken, bis ich umfalle.“ Der Sender würde schon sehen, was er davon hat.Verständnis für ihr Verhalten konnte Elena von ihren Mitcampern nicht erwarten. Besonders Sven geriet mit der Situation an seine Grenzen. Er bezeichnete sie mehrmals als „Diva“ und „Prinzessin“. Sie solle sich „vom Acker machen“, sagte er und zog damit nur noch mehr Hass auf sich. Ebenso wie Prince Damien (29), der sich als vermeintlicher Freund Elenas‘ doch glatt zu einer Lästerrunde unter Männern hinreißen ließ. Elenas Fazit: „Nach heute bin ich eine komplette Einzelgängerin hier drin.“Das Camp verlassen muss…Was Claudia Norberg wohl zu dem ganzen Tamtam sagt? Ihr können die Streitigkeiten im Camp fortan egal sein. Die Zuschauer wählten sie an Tag 13 heraus. Ihre Reaktion auf das Ausscheiden gegen Mit-Wackelkandidat Markus: Ende gut, „alles gut“.Alle Folgen von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ gibt es auch bei TVNOW.

Wendler-Ex Claudia Norberg fliegt aus Dschungelcamp

Köln (dpa) – An Tag 13 im Dschungelcamp ist Claudia Norberg aus der RTL-Show gewählt worden. Die Ex von Schlagersänger Michael Wendler bekam am Abend die wenigstens Stimmen beim Zuschauervoting und nahm die Sache sehr gefasst. Norberg hatte sich bis dato vor allem als gute Zuhörerin erwiesen. Neben Reality-Star Elena Miras, Ex- Profiboxer Sven Ottke, Ex-«Gute Zeiten, schlechte Zeiten»-Darsteller Raul Richter und Antiquitätenhändler Markus Reinecke sind noch Sänger Prince Damien und Danni Büchner, Witwe des ehemaligen Campers «Malle-»Jens Büchner, im Rennen um die Dschungelkrone.

Volkswagen muss im Dieselskandal Millionenstrafe in Kanada zahlen

Der Autobauer Volkswagen muss in Kanada wegen des Dieselskandals eine Strafe in Millionenhöhe zahlen. Ein Gericht in Toronto billigte am Mittwoch einen zwischen dem Konzern und der kanadischen Regierung erzielten Vergleich. Er sieht eine Strafe von 196,5 Millionen kanadischen Dollar (135,5 Millionen Euro) vor. Volkswagen hatte sich zuvor schuldig bekannt, gegen kanadische Umweltschutzgesetze verstoßen zu haben.Die kanadische Regierung hatte im Dezember Klage gegen Volkswagen in 60 Punkten eingereicht. Sie warf dem Autobauer vor allem die gezielte Einfuhr von Autos, die nicht den kanadischen Umweltschutzgesetzen entsprechen, sowie gezielte Desinformation vor. Demnach geht es um die Einfuhr von 128.000 Autos von Januar 2008 bis Dezember 2015.Die Klage wurde nach vierjährigen Untersuchungen des kanadischen Umweltministeriums erhoben. Volkswagen hatte im September 2015 nach Ermittlungen von US-Behörden eingeräumt, weltweit in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine illegale Software eingesetzt zu haben. Diese senkte bei Emissionstests den Schadstoffausstoß, nicht aber im Straßenverkehr. In Zusammenhang mit dem Skandal zahlte Volkswagen seither bereits mehr als 30 Milliarden Euro an Strafen und Entschädigungen, vor allem in den USA.