stern Modecheck: Weniger ist mehr: So funktioniert der Modetrend Minimalismus

Weniger ist mehr: Nicht erst seit Marie Kondo versuchen viele sich auf das Wichtigste zu beschränken und Ordnung zu schaffen – vor allem im Kleiderschrank. Ein paar wenige Teile reichen aus, um gut gekleidet zu sein. Das besagt auch der Modetrend Minimalismus. Aber wie stylt man sich richtig danach? Reichen T-Shirt, Jeans und Sneaker aus, um modisch zu sein?Mirjam Flatau ist Influencerin und für ihren minimalistischen Stil bekannt. Sie erklärt dem stern: „Ich denke Minimalismus ist kein Trend, sondern die Weiterentwicklung des klassischen Modestils. Man investiert in gute Qualität, Schnitte, die einem persönlich stehen und behält die Teile, wenn möglich über mehrere Jahre – wenn nicht sogar Jahrzehnte.“MijaMirjam Flatau zum Minimalismus in der Mode: „Gern gesehen sind Nichtfarben“Mode Eleganz fürs Büro 16.30Minimalismus sei demnach viel mehr eine Lebenseinstellung, sich auf das Wichtigste zu konzentrieren und weniger zu konsumieren und wegzuwerfen. Aber wie genau trägt man den Trend denn nun? „Erlaubt ist, was gefällt. Das ehemalige ‚diese Farbe ist out‘ gibt es in der heutigen Mode nur noch selten. Gerne gesehen sind natürlich Nichtfarben wie Weiß, Schwarz oder auch Dunkelbraun und Camel. Wer Akzente setzen möchte, geht auf Orange oder Olive“, erklärt Influencerin Mija.Sie selbst hat sich den Hut zum Markenzeichen gemacht, den sie gezielt als Akzent zum sonst schlichten Look nutzt. „Der Hut hat sich bei mir über Jahre hinweg ganz natürlich in meinen Stil etabliert und ist mit meinem Stil mit gewachsen. Das ist für mich persönlich mein Akzent, den ich verwende, um meinem Outfit das gewisse Etwas zu verleihen und mittlerweile auch mein Markenzeichen.“ Das ist beim minimalen Modestil also auch erlaubt: Akzente zu setzen, etwa durch Accessoires oder einen Farbtupfer.

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