US-Wahl 2020: Wer tritt gegen Donald Trump an? So steht es bei den Vorwahlen der Demokraten in Iowa

In dem kleinen Bundesstaat Iowa im Mittleren Westen der USA steht in dieser Nacht (ab 2 Uhr MEZ) die erste Vorwahl im US-Präsidentschaftsrennen an. Bei Parteiversammlungen, verteilt über den ganzen Staat, stimmen Demokraten und Republikaner darüber ab, wen sie für den besten Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei halten. Das Prozedere bei diesen „Caucus“-Treffen ist kompliziert und unterscheidet sich deutlich von Abstimmungen per Wahlzettel. Bei den Republikanern tritt der Amtsinhaber, US-Präsident Donald Trump, in dem parteiinternen Rennen ohne ernstzunehmende Konkurrenz an. Bei den Demokraten gibt es dagegen ein großes Bewerberfeld. Insgesamt waren es fast 30 Anwärter, 17 sind bereits ausgestiegen, 11 sind noch übrig – wobei Medienmogul Michael Bloomberg erst später aktiv in den Vorwahlkampf einsteigen will. In der Grafik sehen Sie die Ergebnisse der demokratischen Bewerber.Wenn Sie auf einem Mobilgerät die folgende Infografik nicht sehen können, klicken Sie bitte hier. Iowa – kleiner Bundesstaat, große Wirkung Iowa ist mit seinen drei Millionen Einwohnern auf nationaler Ebene kein Schwergewicht und schickt im Sommer auch nur wenige Delegierte zu den Nominierungsparteitagen von Demokraten und Republikanern. In dem kleinen Staat hat sich aber in der Vergangenheit oft gezeigt, wer am Ende als Kandidat seiner Partei das Rennen macht. Die Signalwirkung ist also groß.Das sind die Republikaner KandidatenKurz nach Iowa steht am 11. Februar die nächste Vorwahl in New Hampshire an. In beiden Staaten liegt Bernie Sanders in Umfragen unter den demokratischen Präsidentschaftskandidaten vorne – sogar mit deutlichem Abstand zum früheren Vize-Präsidenten Joe Biden.Am 3. März folgt dann die nächste große Wegmarke: der „Super Tuesday“ mit Abstimmungen in mehr als einem Dutzend US-Bundesstaaten. Die Vorwahlen ziehen sich insgesamt bis Juni hin. Im Sommer küren Demokraten und Republikaner dann auf großen Parteitagen ihren jeweiligen Präsidentschaftskandidaten. Die Kontrahenten haben dann noch mehrere Monate Zeit für den heißen Wahlkampf. Am 3. November steht schließlich die Präsidentschaftswahl an.

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